Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Dass der neue Chefdesigners Tsunehiro Kunimoto von Mitsubishi Motors den Japanern, die gerne auf über 80 Jahre 4×4- Kompetenz verweisen, kein Kuckucksei ins Nest gelegt sondern das Ei des Kolumbus in die Autohäuser gestellt hat, das teilen die Hersteller mehr oder weniger wortgewaltig mit. „Äußerst gut in Form“, wird getextet und damit „auch das Interieur“ gemeint.
Dass das Sein das Bewußtsein bestimmt, das ist nicht die Frage, aber ob der Design-Schein wichtiger als das ist, was unter der Haube schnurrt, das wage ich zu bezweifeln. Auch die Macher von Mitsubishi Motors wissen, was wichtig ist, und bieten dem Fahrer beim Fahrzeug nicht nur die Wahl sowohl zwischen Front- und Allradantrieb als auch zwischen Schalt- und stufenlosen Automatikgetriebe, sondern auch einen weiteren Motor.
Der 2,2-Liter DI-D mit einer Leistung von 109 kW (148 PS) kommt zwar später als erwartet, aber dafür erfülle er die Abgasnorm Euro 6d-Temp.
Künftig werde laut Hersteller das Coupé-SUV Mitsubishi Eclipse Cross „serienmäßig mit einem neuen Achtgang-Automatikgetriebe sowie dem Allradsystem ‚Super All Wheel Control‘ ausgerüstet“ und der Preise dafür 31.590 Euro beginnen.
Frankfurt am Main, Deutschland (Roads’R’us). Wer will, der darf dieses Jahr zu Weihnachten mit einem Opel Insignia Grand Sport, Insignia Sports Tourer und Insignia Country Tourer, bei dem ein 1.6 Direct Injection Turbo unter der Haube schnurrt, zum hoffentlich frohen Weihnachtsfest vorfahren und auf gehobene Mittelklasse machen.
Seit wenigen Wochen bereichert ein neuer 147 kW/200 PS starker 1,6-Liter-Turbobenzin-Direkteinspritzer das Antriebsangebot in Kombination mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und einer Sechsstufen-Automatik.
Bei einer Runde rund um Rüsselsheim sowie den Frankfurter Flughafen überzeugte der Vierzylinder, der laut Hersteller „seine Höchstleistung von 147 kW/200 PS bei 5.500 min-1″ abrufe und „sein maximales Drehmoment von 280 Newtonmeter bereits zwischen 1.650 und 4.500 min-1“ entwickle, wobei „sich das Drehmoment“ mit Overboost „sogar bis auf 300 Newtonmeter steigern“, vor allem mit seiner Laufruhe und dem super sanft schaltenden Automatikgetriebe. Eine Wohltat ist das nicht nur zu Weihnachten.
Der 1.6 Turbo profitiere dabei vom „serienmäßigen adaptiven FlexRide-Fahrwerk“, informierte in Frankfurt ein Mitarbeiter nach der Fahrt und merkte an, dass „das mechatronische Chassis … die Dämpfung in Sekundenbruchteilen dem jeweiligen Fahrzustand“ anpasse. Aha.
Und Oho als ich erzählte, dass ich nur im Tour-Modus mit Vollkomfort statt mit wie Wunderkerzen knisternder Sportlichkeit fuhr. Beides ist nämlich möglich.
Fahren auch Sie den Turbobenzin-Direkteinspritzer, der über gute Benzinpartikelfilter verfügt, oder den Turbo-Diesel, der die Euro-Abgasnorm 6d-Temp erfüllt, wenigstens einmal auf Wohlfühl-Probe. Nach Weihnachten.
Anmerkung:
Die Recherche wurde von der Opel Deutschland GmbH unterstützt.
Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Jeder Autofahrer kennt das Prozedere in der Autowerkstatt, wenn beispielsweise eine Durchsicht ansteht: Gemeinsam mit dem Service-Mitarbeiter wird das Auto inspiziert – ein Blick unter die Motorhaube und einer unter der Hebebühne auf den Fahrzeugboden, die Räder, den Auspuff . . . Bei Lexus soll die Fahrzeugannahme künftig einfacher und souveräner erfolgen…
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Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Im Segment der B-Crossover kann Kia mit dem Stonic seit einem Jahr ordentlich mitmischen. Für das 4,14 Meter kurze Fahrzeug mit flotter Optik, viel Ausstattung und fairen Preisen gibt Kia – wie für alle Modelle seine Fahrzeuge – sieben Jahren Garantie.
Klar als ein Kia zu erkennen ist der Stonic durch sein markantes Design mit dem „Tigernasen“-Kühlergrill. Scharfe Linien und Kanten sowie sanft geschwungene Oberflächen prägen die sportlich-robust gestylte Karosserie mit niedriger Dachlinie und kurzen Überhängen. Das Dach ist farblich abgesetzt und in fünf Farbtönen erhältlich. Insgesamt sind bis zu 20 verschiedene Zweifarb-Lackierungen möglich – damit gibt es ein großes Spektrum an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.
Der kleine Crossover bietet einen Radstand von 2,58 Metern. Trotz kompakter Außenmaße können sich vor allem Fahrer und Beifahrer über viel Bein-, Schulter- und Kopffreiheit freuen. Und der variabel nutzbare Gepäckraum mit doppeltem Ladeboden fasst immerhin 352 Liter. Werden die Rücksitzlehnen zur fast ebenen Ladefläche umgeklappt, passen bis zu 1155 Liter ins Ladeabteil. Die Sitze sind bequem und bieten ausreichenden Seitenhalt.
Als Ausstattungen stehen Edition 7, Vision, Spirit und Platinum Edition zur Wahl. Zum Serienumfang der Basisversion zum Preis von 17 650 Euro gehören unter anderem die komplette Sicherheitsausstattung mit sechs Airbags, ABS und ESP, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Audiosystem und die Klimaanlage. Das Topmodell für 24 450 Euro wird serienmäßig unter anderem mit dem Navigationssystem,einem Digitalradio, der Rückfahrkamera, einer Klimaautomatik, Lederausstattung, einer Dachreling sowie 17-Zoll-Felgen ausgeliefert.
Jenach Ausstattung sind verschiedene Fahrer-Assistenzsysteme integriert. So sind ab der Linie Spirit der autonome Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, der Spurhalteassistent mit korrigierendem Lenkeingriff, die Müdigkeitserkennung, der Fernlichtassistent, die Rückfahrkamera sowie der Tempomat in Serie an Bord.
Vier Motoren werden angeboten – zwei Benziner mit 73 kW/99 PS und 88 kW/120 PS sowie zwei Diesel mit 85 kW/115 PS und 100 kW/136 PS. Empfehlenswertester Motor ist der stärkere Benziner, der 1,0-Liter-Turbo-Dreizylinder, mit dem es quicklebendig voran geht. Ab 18 850 Euro ist der Stonic mit dieser Motorisierung, kombiniert mit einem Schaltgetriebe, zu haben. Kia gibt für diesen Motor einem Normverbrauch von 5,5 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer an.
Im Kurztest nahmen wir diesen Motor etwas genauer unter die Lupe. Der Kia Stonic 1.0, kombiniert mit einem gut zum Motor passenden Doppelkupplungsgetriebe, ist ab 22 350 Euro im Handel. Er schafft den Spurt von Null auf Tempo 100 in 10,6 Sekunden, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h und soll 5,2 Liter/100 Kilometer verbrauchen. In der Praxis kommt er mit 6,8 Litern Super pro 100 Kilometer aus.
Im Vergleich zu den meisten derartigen Motoren mit drei Zylindern des Wettbewerbs schneidet der Kia-Motor hervorragend ab – nicht nur durch seine Dynamik, sondern auch durch seine Laufruhe. Kia hat eben auch sehr viel Wert auf die Geräuschdämmung gelegt. Daneben gefallen auch die direkte und präzise Lenkung sowie das sauber abgestimmte Fahrwerk.
Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Im August dieses Jahres war es soweit: Opel hat seinen sportlichsten Corsa, den Corsa GSi, mit kräftigem Turbo und OPC-Chassis auf den Markt gebracht. Der Basispreis von 19 960 Euro stellt dabei eine Kampfansage dar: Diese agile, wendige Fahrmaschine bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auf erste Erfahrungen mit dem kleinen Sportler in den kurvenreichen Straßen des Elsass durfte man gespannt sein.
Und tatsächlich erweist sich der leicht tiefer gelegte Corsa GSi als echter Kurvenräuber, ohne zu wanken. Das war auch das Ziel der sportlichen Opel-Abteilung OPC (Opel Performance Center) unter Leitung von Volker Strycek, die das Sportfahrwerk entwickelt hat. Es ist straff genug und dabei nicht unkomfortabel – so kann der Corsa GSi als durchaus alltagstauglich gelten. Unter anderem werden Stoßdämpfer eingesetzt, die in der Druckstufe mit Bypass-Ventilen arbeiten. Sie öffnen oder schließen sich situationsbedingt und können so ihr Ansprechverhalten anpassen. Dieses System „Frequency Selective Damping“ ist preisgünstiger und leichter als ein komplett adaptives Fahrwerk.
Auch auf der Nordschleife des Nürburgringes ist das neue Fahrwerk abgestimmt worden. Doch für Rennstrecken ist der Corsa GSi nicht entwickelt worden – er soll vor allem Fahrfreude auf offiziellen Straßen bringen. So demonstriert der Renner sein Leitungsvermögen nur verhalten akustisch – zumindest nach außen.
Apropos Leistungsvermögen: Unter der Haube des ausschließlich als Zweitürer gebauten Corsa GSi ist ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 150 PS/110 kW zu Gange, der ein maximales Drehmoment 220 Newtonmetern generiert. Auf eine Differenzialsperre hat Opel verzichtet. Seine Kraft leitet der Motor an die Vorderräder und beschleunigt den kleinen Flitzer per Sechsgang-Schaltgetriebe mit kurz übersetztem zweitem und drittem Gang in 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Dabei gibt er sich bis zur Spitze von 207 km/h angenehm elastisch.
Mit Boost-Unterstützung dreht der Motor bis fast 6500 U/min; ein Turboloch tut sich an keiner Stelle auf. Als Normverbrauch stehen für den Corsa GSi 6,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer in der Liste – mal sehen, was in der Praxis gemessen wird. Die mit signalroten Bremssätteln bestückten verstärkten Bremsen in den zweifarbigen 17- oder 18-Zoll-Leichtmetallrädern sorgen für kurze, sichere Bremswege.
Sportlichkeit trägt der rund 1250 Kilogramm schwere Corsa GSi natürlich auch im Design. Seine Front prägen der große Wabengrill, die vom zentralen Opel-Blitz ausgehenden Spangen, große Lufteinlässe, stärker ausgeformte Stoßfänger, eine stärker ausgeformte Motorhaube mit der angedeuteten Lufthutze sowie Außenspiegelgehäuse in Carbon-Rennoptik. Von hinten ist der Corsa GSi vor allem am Heckspoiler an der Dachkante, der bei höheren Geschwindigkeiten für Druck auf die Hinterachse und damit zusätzlichen Abtrieb sorgt, sowie dem großen Chrom-Endrohr als echte Rennsemmel erkennbar.
Gegen Aufpreis erwarten den Corsa-GSi-Fahrer Rennsitze von Recaro in edlem Nappaleder, die einen guten Kompromiss aus genügend Komfort und hoher Sportlichkeit bieten. Perfekt in die Hand passen das unten abgeflachte Sport-Lederlenkrad und der Leder-Schaltknauf. Auf Wunsch ist das Opel-Infotainment-System Intelli-Link mit an Bord, das die Einbindung des Smartphones per Apple CarPlay oder Android Auto ermöglicht.
Frankfurt am Main, Deutschland (Roads’R’Us). Es gab Zeiten, da wurden Motoren wie folgt vorgestellt: Aus dem Stand meistert die Maschine Mann und Maus von null auf hundert in neun Sekunden. Genauer: 9,0 Sekunden. Super. Superdiesel.
Heute wird der Motor unter der Haube Triebwerk genannt und das soll kompakt und reibungsarm sein. Mit der Armut geht es gleich weiter: verbrauchsarm sei er, der Diesel.
Und zwar laut Hersteller wie folgt: „Kraftstoffverbrauch gemäß NEFZ: innerorts 6,6-6,1 l/100 km, außerorts 4,4-4,1 l/100 km, kombiniert 5,2-4,8 l/100 km, 137-127 g/km CO2;; Kraftstoffverbrauch Sports Tourer: innerorts 6,6-6,3 l/100 km, außerorts 4,4-4,2 l/100 km, kombiniert 5,2-5,0 l/100 km, 137-131 g/km CO2 Kraftstoffverbrauch gemäß WLTP: kombiniert 5,8-5,2 l/100 km, 153-135 g/km CO2.“
Nicht, dass verschwiegen werden würde, dass „der 110 kW/150 PS starke Spitzendiesel … mit sequenzieller zweistufiger Turboaufladung“ fahren und „aus großem Lader mit fester Turbinengeometrie bei niedrigem Druck und kleinem Hochdrucklader mit variabler Geometrie“ bestehen würde, doch herausgestellt wird bereits in der Überschrift seine Armut bei Abgasen beziehungsweise, dass er ein Euro 6d-TEMP-Diesel sei.
Und dass diese Abgasnorm Euro 6d-TEMP „auch Fahrsituationen des realen Straßenverkehrs“ berücksichtigen würde, das wird gleich hinterhergeschoben. Falsch ist das nicht.
Doch wahr ist wohl auch, dass der Selbstzünder „bei Überholvorgängen im fünften Gang … in gerade einmal 7,1 Sekunden von 80 auf 120 km/h“ zieht und er „die Spitzengeschwindigkeit … bei 225 km/h“ erreicht.
Oder will der Mann seine Maus etwa damit beeindrucken, dass im SCR-System mit AdBlue-Einspritzung die im Abgas enthaltene Stickoxide (NOx) hocheffizient neutralisiert werden und die wässrige Harnstofflösung im SCR-Kat mit den vom Motor emittierten Stickoxiden zu ungiftigem Stickstoff und Wasser „reagieren“ würde. Wer das liest, der möchte sich abreagieren. Harn, Urin … was soll die Scheiße? Von null auf hundert, darauf kommt es an!
Anmerkung:
Die Recherche wurde von der Opel Deutschland GmbH unterstützt.
Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Vor knapp acht Jahren ist er angetreten: der Duster, das erste SUV von Dacia auf der Basis des Sandero. Seither verkauft sich das kompakte Fahrzeug der rumänischen Renault-Tochter wie geschnitten Brot. Nun ist der Duster in seiner zweiten Generation auf dem Markt.
Die Optik des neuen Duster hat man nur marginal geändert. Bereits im Rahmen seines Facelifts vor vier Jahren wurde eine neue Front kreiert. Nun sind die Klarglas-Scheinwerfer noch weiter nach außen geschoben und der fast futuristisch wirkende Grill verbreitert worden. Die bulligere Bugschürze, der auffällige Unterfahrschutz, ausgestellte Radläufe und breite Seitenschutzplanken sowie eine robuste Dachreling mit „Duster“-Schriftzug verleihen dem Fahrzeug markante Züge.
Wie der Sandero, ist und bleibt auch der Duster ein Kompakter – 4,34 Meter lang und 1,80 Meter breit. Dennoch bietet er genügend Platz in beiden Reihen und auch im Gepäckraum: Der fasst im Normalfall 445 Liter, bei umgeklappter Rücksitzbank bis zu 1478 Liter. Die erhöhte Sitzposition ermöglicht eine gute Übersicht und vermittelt ein souveränes Fahrgefühl.
Viel getan hat sich im Innenraum, der in punkto Materialauswahl, Verarbeitung und Ergonomie deutlich gegenüber dem Vorgänger gewonnen hat. Die eingesetzten Plastik-Oberflächen und -Elemente wirken hochwertiger, sind sorgfältig verarbeitet und glücklicherweise auch geruchsneutraler. Das Display des Navis und die Tasten für die elektrischen Fensterheber sitzen jetzt dort, wo sie hingehören. Mehr Komfort für Fahrer und Beifahrer bieten die Sitze mit nun längeren Auflageflächen für die Oberschenkel.
Als Antriebe für den neuen Duster stehen zwei Benzinmotoren – ab sofort mit Partikelfilter – und zwei Dieselmotoren mit SCR-Kat zur Wahl. Sie decken die Leistungsspanne von 70 kW/95 PS bis 110 kW/150 PS ab. Möglich ist zudem ein Flüssiggas-Antrieb. Wählen kann man auch zwischen Zwei- und Vierradantrieb, Handschalter und Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Leider ist die Kombi von Allrad und DSG nicht verfügbar. Für den Einstiegspreis von 11 490 Euro gibt es den Duster mit kompletter Sicherheitsausstattung, Berganfahrhilfe, elektrischen Fensterhebern, dem Lichtsensor und der Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung. Das Allrad-Topmodell mit allem denkbaren Komfort, außer DSG, ist für 21 020 Euro zu haben.
Im Kurztest nahmen wir den Duster mit dem stärkeren der beiden Selbstzünder, dem 1,5-Liter-Turbodiesel mit 80 kW/109 PS, etwas genauer unter die Lupe. Das Fahrzeug kostet in Kombination mit Frontantrieb, DSG-Getriebe und der hochwertigsten Ausstattung „Prestige“ 18 500 Euro. Wir fuhren einen guten Mix aus längeren Autobahn- und Überland-Strecken und ausgiebigen Runden im Stadtverkehr. Dabei konnte zwar der Normverbrauch von 4,5 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer nicht erreicht werden. Aber im Schnitt mit einem Liter mehr auf dieser Distanz gab sich das Dacia-SUV zufrieden. Das maximale Drehmoment von 260 Nm liegt bereits bei 1750 U/min an und bringt den Duster schnell auf Trab. Die Spitze erreicht er bei 171 km/h, wobei sich der Vierzylinder ab 3500 U/min schon recht deutlich zu Gehör bringt.
Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Subaru hat vor reichlich drei Jahren den Crossover Outback in seiner nunmehr fünften Generation vorgestellt. Optisch und technisch sowie in punkto Komfort hat das robuste Fahrzeug hinzugewonnen. Jetzt wurde es überarbeitet.
Im Jahre 1995 wurde der Outback erstmals vorgestellt – derzeit ist die 5. Auflage dieser Baureihe im Handel. Schon nach kurzer Laufzeit hat Subaru dem Fahrzeug ein leichtes Facelift verordnet. Der Outback bietet nun bei gleichem Einstiegspreis von 36 900 Euro ein aufgefrischtes Gesicht mit leichten Modifizierungen an Frontschürze, Kühlergrill, Scheinwerfern, Außenspiegeln und Felgen sowie ein Plus an Sicherheit.
An den Karosseriemaßen hat sich nichts geändert. Das Fahrzeug ist 4,82 Meter lang, 1,84 Meter breit und verfügt über groß dimensionierte Radausschnitte über eben solchen Rädern, was auf die Geländegängigkeit des Fahrzeugs verweist. Der Innenraum wirkt stilvoll und bietet eine angenehme Atmosphäre. Die Sitze sind ausgezeichnet, und sowohl vorn, als auch in der zweiten Reihe finden selbst große Passagiere ausreichend Platz. Der Gepäckraum bietet ein üppiges Volumen von 559 bis 1848 Litern.
Die Mitte des Armaturenbrettes wird von dem neuen Audio-Infotainmentsystem mit nunmehr einem Achtzoll-Bildschirm über der Mittelkonsole dominiert. Es ermöglicht, wie bislang schon, die Smartphone-Spiegelung per Apple Car-Play oder Android Auto. Serienmäßig sind nun auch zwei USB-Anschlüsse im Fond vorhanden.
Erweitert wurde das serienmäßige Angebot an Fahrer-Assistenzsystemen. Das Assistenzsystem Eyesight, das andere Verkehrsteilnehmer zuverlässig erkennt, das Notbremssystem inklusive Kollisionswarner, die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-Go-Funktion sowie der aktive Spurhalte-Assistent mit Lenkunterstützung sind nun in jedem Outback an Bord. Auf Wunsch sind auch der Totwinkel-Assistent, der Spurwechsel-Assistent und der Querverkehrs-Assistent integrierbar.
Nicht gerüttelt wurde am Prinzip, den Boxermotor mit Allradantrieb zu kombinieren – das sorgt zum einen für höhere Laufruhe und geringere Vibrationen. Zum anderen kann der Boxer durch seine flache Bauweise tief installiert werden. So wird ein besonders niedriger Fahrzeugschwerpunkt und damit gute Stabilität erreicht. „Symmetrical AWD“ nennt sich der von Subaru selbst entwickelte Allradantrieb.
Die Bezeichnung rührt daher, dass die Hauptkomponenten Motor, Getriebe und Achsantrieb in einer Linie in der Mitte des Fahrzeugs angeordnet sind. Daraus resultiert eine ausgeglichene Gewichtsverteilung, die einen gleichmäßigen Antriebsfluss und ein neutrales Fahrverhalten ermöglicht. Mit dem Motor ist das stufenlose Automatikgetriebe Lineartronic verbunden.
Wie bisher, treibt den Outback ein 2,5-Liter-Benziner an, der aber überarbeitet wurde. Er ist mit einem Partikelfilter ausgestattet und erfüllt nun schon die künftige Abgasnorm Euro 6d-temp. Der Boxer leistet 129 kW/1175 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 235 Nm, das ab 4000 U/min anliegt. Damit kommt das 1,6 Tonnen schwere Fahrzeug recht ordentlich auf Touren. Es beschleunigt in 10,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und bringt eine Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h.
Und das geht ausgesprochen ruhig – nicht zuletzt durch den Einsatz der Lineartronic, die konstant im bestmöglichen Übersetzungsverhältnis und im optimalen Drehzahlbereich des Motors ohne Zugkraftunterbrechung arbeitet. Und falls der Fahrer dennoch lieber schalten will – über den Automatik-Wählhebel oder die Schaltwippen am Lenkrad kann er die sieben Gangstufen selbst einlegen. Als Normverbrauch des Outback 2.5i gibt Subaru 7,3 Liter pro 100 Kilometer an.
Das Fahrzeug bewies auf einer ersten Probefahrt sowohl auf der Straße, als auch im leichten Gelände souveräne Leistungen und sorgte hier wie da für Fahrspaß und ein sicheres Fahrgefühl. Der Outback 2.5i hängt gut am Gas und überzeugt sowohl im Anzug, als auch im Durchzug. Für das flotte Vorankommen ist auch das Fahrwerk gut abgestimmt. Der Geradeauslauf stimmt, und souverän geht es durch die Kurven.
Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Seit einem Jahr ist der DS7 Crossback auf dem deutschen Markt. Nach DS3, DS4 und DS5 begründet er die vierte DS-Baureihe des französischen Automobilkonzerns PSA. Die Preisliste beginnt bei 31 490 Euro.
Der DS7 Crossback ist 4,57 Meter lang und bietet ordentlich viel Platz. Mindestens 555 Liter passen unter die Heckklappe. Wird die Rückbank per Hebel im Gepäckraum flachgelegt, entsteht eine fast ebene Ladefläche und ein Ladevolumen von bis zu 1700 Litern. Zum Be- und Entladen ist die hohe Ladekante allerdings wenig praktisch.
Der Innenraum wirkt edel und hochwertig. Die ausgewählten Materialien fühlen sich ausgesprochen angenehm an. Besonders chic sind die Ledersitze mit Flechtmuster. Zahlreiche Assistenten unterstützen den Fahrer: Der DS Connected Pilot ist quasi der Einstieg ins autonome Fahren, der DS Park Pilot kann automatisch ein- und ausparken. Der DS Driver Attention Assist erkennt Anzeichen von Ermüdung, und die DS Night Vision sorgt für bessere Sicht bei Nacht.
Die Active LED Vision passt das Licht in Weite und Breite an die Straßenbedingungen und die Fahrzeuggeschwindigkeit an und die DS Active Suspension ist mit ihrer Kamera in der Lage, Straßenunebenheiten zu erkennen und die Fahrwerkssteuerung darauf einzustellen. Bleibt nicht mehr viel Arbeit für den Fahrer.
Als Antriebe werden drei Benziner und zwei Blue-HDi-Selbstzünder angeboten – alle erfüllen die künftige Abgasnorm Euro 6d-temp. Noch in diesem Jahr kommt eine Hybrid-Version hinzu. Als Schaltung kommt auf Wunsch das Achtgang-Automatikgetriebe EAT8 der neuesten Generation zum Einsatz.
Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Opel hat die neue Combo-Generation auf dem Markt. Das gemeinsam mit Peugeot und Citroën entwickelte Fahrzeug ist sowohl in der Hochdach-Kombi-Version, als auch in der Caro-Version mit kurzem und langem Radstand erhältlich.
Bisher präsentierte sich der Opel Combo über vier Generationen im Doppelpack als Kastenwagen und Kombi. Was beide gemeinsam hatten: Sie boten zum günstigen Preis viel Platz auf kleiner Fläche und damit sowohl für Gewerbetreibende, Handwerker und Händler als auch für Familien sehr praktische Fahrzeuge. Während Opel den Combo in der Vergangenheit gemeinsam mit Fiat entwickelt hat, entstand der Neue als Gemeinschafts-Produktion der Marken Peugeot, Citroën und Opel.
Dabei ist das Außendesign typisch Opel geblieben: Die Front wird vom Trapezgrill und der typischen Chromspange mit dem Opel-Blitz dominiert.
Der neue Combo ist gegenüber dem Vorgänger ein von Grund auf anderes Fahrzeug, das sich als Combo Life zu einem pfiffigen, praktischen, modern ausgestatteten und hochwertigen Familienauto mit vielen sinnvollen Detail-Lösungen entwickelt hat. Diese Version wurde als erste präsentiert; von ihr ist die kleine Nutzfahrzeug-Version, die sogar zwei Paletten laden kann und ab 16 850 Euro netto zu haben ist, abgeleitet worden.
Am 19. September feiert der neue Opel Combo Cargo Weltpremiere auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (20. bis 27.09.2018). Ab sofort ist er bestellbar. Der Combo Cargo startet mit dem 76 PS starken 1.5-Liter-Dieselmotor zu Preisen ab. Der Kastenwagen bietet je nach Radstand-Version ein Ladevolumen von bis zu 4,4 Kubikmeter. Die Nutzlast beträgt bis zu einer Tonne.
Wie die Kombi-Version, ist auch die Nutzfahrzeugversion des Combo mit verschiedenen Assistenzsystemen erhältlich. Dazu gehören unter anderem die Rückfahrkamera, der Totwinkel-Assistent und der sensorbasierte Flankenschutz. Der Basis-Dieselmotor des Combo Cargo leistet 76 PS; Top-Motor ist der 96 kW/130 PS starke 1,5-Liter-Turbodiesel, der auch mit einer Achtstufen-Automatik kombiniert werden kann.
Speziell für den Combo Cargo bietet Opel ein „Grip & Go“-Paket an, mit dem die Performance des Lieferwagens auf asphaltlosem Untergrund erhöht werden kann. Neben dem adaptiven Traktionssystem Intelli-Grip umfasst das für 700 Euro netto erhältliche Paket den Bergabfahr-Assistenten, 30 Millimeter mehr Bodenfreiheit, ein modifiziertes Fahrwerk mit versteiftem Frontstabilisator und verstärktem Heckquerträger, variable Federraten hinten, den Motor-Unterfahrschutz sowie 16-Zoll-Schlechtwegereifen.
Das System Intelli-Grip wird über den in der Mittelkonsole positionierten Drehregler aktiviert und steuert die Kraftverteilung an die Frontantriebsräder und die Regelung des ESP. Gewählt werden können die Modi „Normal /Straße“, „Schnee“ (bis 50 km/h), „Gelände / Matsch“ (bis 80 km/h), „Sand“ sowie „ESP aus“ (bis 50 km/h). Für das kommende Jahr ist eine weitere Neuheit angekündigt: Die sensorgesteuerte Ladungskontrolle zeigt dem Fahrer per Knopfdruck an, ob das Fahrzeug überladen ist oder noch Kapazitäten hat.