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Wenn Porsche plötzlich Hotels bauen will…

Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Hotelneubauten werden täglich angekündigt – diese aber ist Seltenheit und Sensation zugleich. Schon allein deshalb, weil der Autodesigner Porsche gemeine Sache mit der Steigenberger Group macht. Einmalig auch dies: Diese Luxuskette der Zukunft soll zunächst nur aus 15 Häusern bestehen, keines der Zimmer wird kleiner als 40m² sein und keines wird unter 700 Euro pro Nacht kosten.

Da lohnt es sich schon, die Beteiligten etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

Steigenberger geht auf das Jahr 1930 zurück. Damals gründete der Kaufmann Albert Steigenberger den „Frankfurter Hof“ in der Mainmetropole. So richtig los ging es aber wirklich erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Albert Steigenberger expandierte geradezu wild drauflos, indem er sechs etablierte Häuser an bedeutenden Wirtschaftszentren der aufstrebenden Bundesrepublik erwarb. Er starb 1958, sein Sohn Egon übernahm nicht nur das Ruder, sondern baute auch die Expansion stürmisch aus. Nach seinem Tod 1985 wurde aus dem Familienbetrieb eine Aktiengesellschaft, zu knapp 100 % im Besitz der Familie. 2008 suchte die Familie einen Käufer. Denn ihre Hotels waren ein geschäftliches Chaos. Die Steigenberger Hotel GmbH verbuchte einen Jahresgewinn von lediglich 200 000 Euro. 2016 gab es einen weiteren tiefen Einschnitt – aus der Steigenberger Group wurde die Deutsche Hospitality. Unter diesem „Dach“ firmierten letztlich 118 Hotels der unterschiedlichsten Bezeichnung, denn „Jazz in the City“, die „Intercitys“ der Deutschen Bahn, „Maxx“ und „Mercure“ waren auch übernommen worden. 2019 gab es die größtmögliche Überraschung: „Die Steigenbergers“ wurden für 700 Millionen Euro von der Volksrepublik China – genau: deren Huazhu Group – gekauft. Zu der gehören nunmehr weltweit 5 151 Hotels mit über einer halben Million Zimmer. Der Name „Steigenberger“ bleibt erhalten, die Chinesen auch haben erklärt, in den jeweiligen Ländern würden einheimische Manager die Geschäfte der einzelnen Hotels führen.

Auch Porsche geht auf das Jahr 1930 zurück. Und auch Porsche begann als Familienunternehmen. Dieser Automobilhersteller, besonders für seine Sportwagenmodelle weltberühmt, beschäftigt mehr als 35 000 Mitarbeiter, kommt auf einen Jahresumsatz von fast 30 Milliarden Euro (2019) und ist seit 2009 Teil der Volkswagen-Werke. Die Familie Porsche ist noch immer aktiv – was sich besonders 1972 dokumentierte, als Ferdinand Alexander Porsche, ein Enkel des Firmengründers, das Porsche Design Studio ins Leben rief – und um das geht es bei den Betrachtungen der Hotelkette Porsche-Steigenberger.

Man darf gespannt sein, wie revolutionär die neuen Super-Luxus-Herbergen werden – denn revolutionär-bestechend, auch was die Schönheit betrifft, sind die Porsche-Design nun einmal. Dazu gehören Brillen und Uhren, teure Lederbekleidung vorwiegend für Männer, Koffer und Aktentaschen, sogar Feuerzeuge und Tabakpfeifen – woran haben sich die Einfallsreichen von Porsche wohl nicht versucht?

Ach ja … bei Hotels.

Die soll es um 2027 geben. Das erste wahrscheinlich vielleicht schon 2023 in Singapur, an „erlesenen Plätzen generell“, sagte ein Unternehmenssprecher. Er nannte auch Paris, London und Shanghai – in Deutschland werden Berlin, Hamburg und München angepeilt. Steigenberger-Chef Marcus Bernhard: „Wir werden etwas schaffen, das es in der Hotellerie noch nicht gegeben hat“. Erste architektonische Details wurden bekannt. So sollen die Lobbies einheitlich in Schwarz-Grau-Tönen gehalten sein und einer Kirchenkuppel ähneln. In den Restaurants sollen Sterneköche tätig werden. Die Finanzierung scheint gesichert – dazu Porsche-Design-Boss Jan Becker: „Wir werden von Investoren aus dem Mittleren Osten überrannt“.

Bond und die Boliden – Annotation zum Motorlegenden-Buch „James Bond 007 – Ein Bond ist nicht genug“ von Siegfried Tesche

"Motorlegenden - James Bond 007 - Ein Bond ist nicht genug" von Siegfried Tesche. © Motorbuch-Verlag

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Einerseits ist Bond wieder da, andererseits war er nie weg. Ein Kunstfigur ist eine Kunstfigur und das eine Mal wird dieser und das andere Mal jener Schauspieler ins Kostüm gesteckt. Wer erinnert sich nicht an George Lazenby und Sean Connery, Roger Moore und Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig. Sie alle spielten den nicht nur mehrfachen Mörder, sondern den vielfachen Mörder und Schläger des Vereinigten Königreiches.

Diese Darsteller und andere sowie ihre Double führen Lastkraftwagen, Personenkraftwagen und Krafträder, also Motorkrafträder, auch Motorräder genannt. Beachtung fanden vor allem die Boliden.

Im 240 Seiten umfassenden Buch „James Bond 007, Ein Bond ist nicht genug“ on Siegfried Tesche in der Reihe Motorlegenden des Stuttgarter Motorbuch-Verlages sind die schnellen Schlitten, die Sportwagen zu sehen. Zu den „legendären Bond-Autos“ zählen ein Bentley, ein Aston Martin, ein Ford Mustang Mach 1, ein AMC Matador Coupé, ein BMW 23 Roadster, ein BMW Z8, ein Aston Martin V1, ein Aston Martin DBS und andere mehr.

„Bonds beste Motorräder“ bekamena uch ein Kapitel, darunter die BSA 650 Lightning, die Yamaha XJ 650 Turbo, die BMW R 1200 C, die Honda CRF 250 R und die Triumpf Scrambler XE 1200. Tesche beschäft sich auch miit „den Spuren heißer Reifen“ und auf einem Dutzend Seiten Bond- und Bolidenverherrlichung geht es auch „Bond und die Frauen“. „Sex sells“, heißt es so schön, aber das Kapitel hätte Tesche sein lassen sollen.

Bibliographische Angaben

Siegfried Tesche, James Bond 007, Ein Bond ist nicht genug, Reihe: Motorlegenden, 240 Seiten, 183 Bilder, gebunden, Format: 170mm x 225mm, Verlag: Motorbuch, Stuttgart, 1. Auflage, September 2021,‎ 240 Seiten, ISBN: ‎978-3-613-04400-5, Preis: 29,90 EUR (Deutschland)

Britische Klassiker auf Asphalt gekonnt in Szene gesetzt von René Staud

"Britische Klassiker - Best of René Staud" von René Staud und Halwart Schrader. © Motorbuch-Verlag

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Das Motorbuch aus dem gleichnamigen Verlag mit Sitz in Suttgart und dem Titel „Britische Klassiker – Best of René Staud“ ist bietet auf 232 Seiten die Geschichte von Automobilen aus dem Vereinigten Königreich.

Im Motorbuch-Verlag heißt es dazu: „Auch wenn die Geschichte des Automobils nicht in Großbritannien begann, haben die Briten einen bedeutenden Anteil daran – mit bis heute verehrten Marken und Modellen. In diesem einzigartigen Bildband setzt der renommierte Automobil-Fotograf René Staud britische Klassiker gekonnt in Szene, angefangen von Legenden wie dem Bentley Speed Six Le Mans bis hin zu Ikonen der 2000er wie dem Aston Martin Vanquish. Abgerundet wird das Buch von wissenswerten Informationen über die abgebildeten Marken und Fahrzeuge aus der Feder von Halwart Schrader sowie einem Interview mit René Staud über seine Arbeit.“

Keine Frage, daß René Staud kein kritischer Fotograf ist, sondern Werbefotograf, aber einer, der es aus einem Porträt- und Fotofachgeschäfte mit seiner Flächenlichttechnik weit gebracht hat, vor allem auch an die Höfe in und um Stuttgart, die auch für Halwart Schrader, der ebenfalls als Aftergänger der Automobilindustrie und also keinesfalls als Kritiker gilt. Auch für Schrader ging es den Darm weiter nach oben. Immerhin ist Schrader ein Journalist, der von unten kam, das, was er können mußte auch konnte, und nicht wie zufällig verschluckt wurde. Die meisten Schmierer und Schwätzer hier und heute in den Lücken- und Lügenmedien wollen zwar und dürfen offensichtlich auch, aber können immer weniger. Das zu diesem Elend.

Und jezt blättern im Buch nach einer Fotografie eines Bentley Speed Six Le Mans und Aston Martin Vanquish.

Bibliographische Angaben

René Staud und Halwart Schrader, Britische Klassiker, Best of René Staud, 232 Seiten, viele Fotografien, Format: 265 x 230 mm, Verlag: Motorbuch, Stuttgart, ISBN: 9783613043381, Preis: 49,90 EUR (Deutschland)

Einen Audi A4 selbst warten und pflegen

Reparaturanleitung für den Audi A4 in einem Buch. © Motorbuch-Verlag

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Die Reihe Reparaturanleitungen aus dem Bucheli-Verlag ist längst legendär wie der Audi A4, zu dem es auch eine Reparaturanleitung gibt, genauer gesagt eine für die Baujahre 2000 bis 2007 und also für Benziner und Diesel. Kenner wissen, daß der Audi A4 vor 1994 Audi 80 genannt wurde. Bekannt sind auch der Audi…

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Ein Großer unter den Kleinen – Nach seinem Facelift wird der neue VW Polo zu Preisen ab 16.795 Euro verkauft

Volkswagen Polo GTI. © Volkswagen

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Seit 46 Jahren ist der VW Polo auf dem Markt und inzwischen ein Dauerbrenner. Mehr als 18 Millionen dieses Kleinwagens wurden seither verkauft. Er zählt seit Jahrzehnten zu den meistverkauften Autos in Deutschland. Vor vier Jahren haben die Wolfsburger die aktuelle Polo-Version auf die Räder gestellt und diese jetzt gründlich überarbeitet.

Einst war der VW Polo ein wahrhaft Kleiner – in seiner sechsten Generation ist er eher schon ein Kompakter. Mehr als einen halben Meter, auf nunmehr 4,05 Meter, hat er seit seinem Debüt an Länge zugelegt. 2017 ist er mit einem komplett neuen Design und einer Vielzahl von Assistenz- und Komfortsystemen angetreten – die waren bis dahin Golf und Passat vorbehalten. Der 2021er-Polo tritt nun mit neu gestalteten Front- und Heckpartien im Stile des aktuellen VW Golf an. Serienmäßig sind Scheinwerfer mit LED-Technik verbaut; gegen Aufpreis sind LED-Matrix-Scheinwerfer bestellbar.

Volkswagen Polo GTI. © Volkswagen

Bestellbar ist der neue Polo in den vier Ausstattungslinien „Polo“, „Life“, „Style“ und „R-Line“ sowie in der sportlichen GTI-Version mit Doppelkupplungsgetriebe. Bereits die  Basisversion ist mit dem neuen Multifunktionslenkrad, der Klimaanlage und einem Audiosystem ausgestattet. Bislang war das digitale Cockpit gegen Aufpreis erhältlich. Jetzt ist der Polo ab Werk damit ausgestattet. Das große Display lässt sich nach den persönlichen Vorlieben des Fahrers einrichten.

Ebenfalls in Serie:, die aktuelle Generation der MIB3-Infotainmentsysteme inklusive eSIM, der Spurhalteassistent „Lane Assist“, das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, die Fußgängererkennung sowie der Center-Airbag, der den Zusammenstoß zwischen Fahrer und Beifahrer verhindern soll.

Das Cockpit eines Volkswagen Polo. © Volkswagen

Ganz neu: Es wird für den Polo sogar ein System angeboten, das ihn auf den Weg zum autonomen Fahren bis Tempo 210 schickt. Der „IQ.Drive Travel Assist“ kombiniert unter anderem die automatische Distanzregelung ACC und den Spurhalteassistenten Lane Assist und ermöglicht das assistierte Fahren bis 210 km/h.

Als Antriebe steht ein 1,0-Liter-Dreizylindermotor in den Leistungsstufen 59 kW/80 PS, 70 kW/95 PS und 81 kW/110 PS zur Wahl. Der mittlere Benziner kann mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden, beim stärksten Aggregat gehört die Automatik zur Serienausstattung. Außerdem wird der Polo mit einem 66 kW/90 PS starken Erdgasantrieb angeboten.

Sportliche Speerspitze des Kleinwagen-Bestsellers ist der Polo GTI, unter dessen Haube ein 2,0-Liter-TSI-Turbobenziner mit dualem Einspritzsystem arbeitet, der 152 kW/207 PS leistet. Der GTI erreicht eine Spitze von 240 km/h und sprintet aus dem Stand in 6,5 Sekunden auf Tempo 100.

Mitsubishi Eclipse Cross nur noch als Plug-in Hybrid

Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid. © Mitsubishi Motors, BU: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Vor drei Jahren präsentierte Mitsubishi den Eclipse Cross – ein 4,41 Meter langes SUV mit Coupé-Anmutung. Angetrieben wurde das Fahrzeug – mit seiner wuchtigen Front, der keilförmiger Gürtellinie und einem markanten Schrägheck mit geteilter Heckscheibe – von wahlweise einem Benzinmotor und einem Diesel-Aggregat.

Beide Triebwerke hat Mitsubishi jetzt vom Wunschzettel gestrichen – es gibt den Eclipse Cross ausschließlich mit Plug-in-Hybrid-Technik. Dabei kommen drei Motoren zum Einsatz: ein 2,4-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren. Der Benziner leistet 72 kW/98 PS und arbeitet ohne Getöse, wenn er den beiden Stromern zu Hilfe kommt. Einer der E-Motoren ist an der Vorderachse installiert und leistet 60 kW/82 PS. Der andere Stromer mit einer Leistung von 70 kW/95 PS sitzt an der Hinterachse, und damit ist der Eclipse Cross Plug-in-Hybrid ein Allradler.

Ein Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid beim Laden an der Stromsäule. © Mitsubishi Motors, BU: Stefan Pribnow

Das Ziel der hybriden Antriebsart ist bekanntlich, möglichst wenig Kraftstoff zu verbrauchen und möglichst oft mit dem elektrischen Antrieb auszukommen. Mitsubishi gibt an, dass der Eclipse Cross im – eher theoretischen – NEFZ-Zyklus mit einer Geschwindigkeit maximal 135 km/h bis zu 61 Kilometer weit rein elektrisch fahren kann.

Möglich wird das durch die Systemleistung von 138 kW/188 PS und mit Hilfe einer starken Lithium-Ionen-Batterie, die sich per Rekuperation über den Benziner oder eine Ladestation aufladen lässt. Als Kraftstoff-Verbrauch pro 100 Kilometer stehen 1,7 Liter Benzin in der Liste. Natürlich steht diese Angabe nur für die ersten 100 Kilometer, wenn die E-Motoren rund die halbe Strecke ohne Unterstützung des Verbrenners auskommen. Danach sollte man – so man nicht zum Aufladen kommt – mit dem normalen Verbrauch eines Benzinmotors rechnen.

Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid.. © Mitsubishi Motors

In jedem Falle übernehmen die E-Motoren das Anfahren, und erst, wenn mehr Leistung gefordert wird, als sie bieten können, schaltet sich der Benzinmotor zu – beispielsweise beim Überholen. Dabei schlägt sich der Eclipse Cross angesichts eines Leergewichts von rund zwei Tonnen besser als gedacht. Er schafft den Sprint von Null auf Tempo 100 in 10,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 162 km/h elektronisch begrenzt. Unter verschiedenen Fahrprogrammen kann man wählen – so für das Fahren auf Schotterwegen, auf Schnee und auf Asphalt. Außerdem stehen die Modi Normal und Eco zur Wahl.

Aufladen lässt sich die Batterie auch an einer 230-Volt-Haushaltssteckdose – das dauert allerdings bis zu sechs Stunden. An öffentlichen Ladesäulen reichen dafür etwa 30 Minuten – so man eine Schnellladesäule findet und den richtigen Stecker dabei hat. Der Eclipse Cross Plug-in-Hybrid verfügt über zwei Ladeanschlüsse. Ein Typ-2-Anschluss ermöglicht das Laden über ein Mode-3-Kabel an einer Ladestation oder Wallbox oder über ein Mode-2-Kabel an einer Haushaltssteckdose. Ein CHAdeMO-Anschluss ermöglicht zudem das Laden an einer Schnellladestation.

Das Heck eines Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid. © Mitsubishi Motors, BU: Stefan Pribnow

Ein besonderer Service von Mitsubishi: Die Händler unterstützen bei der Installation einer Wallbox in der heimischen Garage, die derzeit mit 900 Euro gefördert wird. Außerdem  verdoppeln sie die staatliche Förderprämie für Plug-in-Hybride in Höhe von 4500 Euro, so dass das umfangreich ausgestattete SUV zwar 39.890 Euro kostet, aber ab 30.890 Euro verkauft wird.

Der Kofferraum eines Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid mit Ladekabel. © Mitsubishi Motors, BU: Stefan Pribnow

Am Rande, aber nicht unwichtig: Neben dem neuen Antrieb wurde dem Fahrzeug auch ein Facelift verordnet. Die Front und auch die Heckpartie – nun nicht mehr mit geteilter Scheibe! – sind deutlich markanter gezeichnet. Dadurch ist der Eclipse Cross Plug-in-Hybrid 14 Zentimeter länger ausgefallen als der Vorgänger. Damit werden die Platzverhältnisse für die Passagiere weiter verbessert. In den Gepäckraum passen 359 bis 1108 Liter – je nach Stellung der Rückbanklehne.

Der Skoda Fabia wurde ins Segment der Kompakten gestreckt

Skoda Fabia. © Skoda

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Berlin, Deutschland (Weltexpress). Bei Skoda brummt das Geschäft wieder. Im Corona-Jahr 2020 ist der Automarkt zwar weltweit eingebrochen, doch Skoda konnte trotzdem über eine Million Fahrzeuge verkaufen und hielt sich besser als viele Mitbewerber. Und von Januar bis Juni 2021 hat die Volkswagen-Tochter rund 84 500 Fahrzeuge in Deutschland neu zugelassen – das ist ein Plus von 17,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Nach China und Russland ist Deutschland der größte Absatzmarkt von Skoda. Zu diesem Erfolg trugen insbesondere die SUV-Modelle, aber auch Octavia und Fabia bei. Letzterer ist jetzt komplett neu entwickelt worden und kommt zunächst als Fünftürer im September zu Preisen ab 13 990 Euro auf den Markt. Der Combi soll leider erst Ende 2022/Anfang 2023 folgen – bis dahin wird das derzeit aktuelle Modell weiter angeboten.

Skoda Fabia. © Skoda

Der neue Fabia hat in jeder Hinsicht zugelegt: an Innenraum-Größe und Komfort, an Qualität und Effizienz, an Emotionalität und moderner technischer Ausstattung. Mehr Raum sollte geschaffen werden, doch das Fahrzeug sollte auch weiterhin sehr wendig bleiben. Trotz der Verlängerung von elf Zentimetern auf 4,11 Meter und einer Breite von 1,78 Metern (+ 4,8 Zentimeter) hat es laut Skoda nichts von seinen Handling-Eigenschaften verloren.

Der um 9,5 Zentimeter gewachsene Radstand sorgt für ein noch besseres Platzangebot für Passagiere und deren Gepäck. Das Gepäckraumvolumen legte um 50 auf nunmehr 380 Liter zu. Werden die Rücksitzlehnen umgelegt, steigt das Volumen auf bis zu 1190 Liter. Das sind Werte, die so manche Fahrzeuge erst eine Klasse höher bieten. Auch an der Aerodynamik wurde gefeilt, und nun hat der neue Fabia einen Luftwiderstands-Beiwert von 0,28 erzielt – das ist der Bestwert im Segment.

Skoda Fabia. © Skoda

Skoda bietet für den neuen Fabia fünf verschiedene Motorisierungen an, die bereits im aktuellen Modell zum Einsatz kommen. Den Einliter-Dreizylinder gibt es in den Leistungsstufen 48 kW/65 PS, 59 kW/80 PS, 70 kW/95 PS und 81 kW/110 PS. Nachgeschoben wird eine Version mit einem 1,5-Liter-Vierzylinder, die 110 kW/150 PS leistet.

Auf Dieselmotoren verzichtet Skoda ebenso wie auf Erdgas- oder Autogas-Antriebe und jegliche Elektrifizierung. Neben Handschaltern werden auch Siebengang-DSG-Getriebe angeboten. Das 150-PS-Topmodell, serienmäßig mit dem DSG kombiniert, schafft eine Spitze von 225 km/h und verbraucht nach Angaben von Skoda 5,6 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer.

Skoda Fabia. © Skoda

Gründlich aufgeräumt hat Skoda im Innenraum, wo die Designer das Ambiente deutlich aufgewertet und modernisiert haben. Dominiert wird das Cockpit von einem bis zu 10,25 Zoll großen Kombiinstrument, dessen Anzeigen sich vom Fahrer individuell einstellen lassen. Auf Wunsch sind Frontscheibe und Lenkrad beheizbar. Erstmals wird eine Zwei-Zonen-Climatronic mit zwei Luftausströmern an der Rückseite der Mittelkonsole für die Fond-Passagiere angeboten.

Unter drei Infotainmentsystemen kann man wählen, wobei das Top-System „Amundsen“ über eine Navigationsfunktion einschließlich Wlan-Hotspot verfügt. Optional lassen sich die Systeme per Gesten oder per Sprache bedienen. Neu ist der Einzug von Assistenzsystemen, die sonst eher in Fahrzeugen höherer Klassen anzutreffen sind. Dazu gehören der Travel Assist, der das Tempo bis 210 km/h automatisch dem Verkehr anpasst, ein Park-Lenkassistent und eine Rangierbremsfunktion.

Wie im aktuellen Fabia, gibt es auch im neuen Modell zahlreiche Gimmicks, die Skoda „Simply Clever“-Lösungen nennt. Zu den bekannten sind neue Entwicklungen hinzugekommen – so der Befestigungsclip für ein Parkhausticket, ein Gummizug als Stifthalter und eine Sonnenblende für das Panoramadach, das gegen Aufpreis  integriert werden kann. Ab Werk rollt der neue Fabia auf 14-Zoll-Stahlrädern; gegen Extra-Zahlung sind Leichtmetallräder bis zu einer Größe von 18 Zoll lieferbar. Neu sind auch die beiden aufpreispflichtigen Lackierungen „Phoenix-Orange“ und „Graphite-Grau“.

Wendig und nicht nur mit neuem Antrieb: Der Space Star von Mitsubishi

Ein Mitsubishi-Space-Star. © Mitsubishi

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Mitsubishi hat vor fünf Jahren den kleinen Space Star aufgelegt, hatte im vergangenen Jahr ein Facelift und bietet ihn nun im aktuellen Modelljahr, nochmals überarbeitet, zu Preisen ab 10 990 Euro an. Dafür bekommt der Kunde einen 3,85 Meter langen und ausgesprochen wendigen Kleinwagen mit fünf Türen und einer kompletten Sicherheitsausstattung, allerdings ohne Radio und Klimaanlage in Serie. Die bestens ausgestattete Top-Version kostet 18 490 Euro.

Bei der Entwicklung des Space Star stand die Effizienz des Fahrzeugs klar im Vordergrund. Konsequent wurde an seiner Aerodynamik und an seinem Gewicht gefeilt. Er wiegt ohne Insassen und Gepäck gerade mal 940 Kilogramm. Der Leichtbau und die hohe Windschlüpfrigkeit tragen bekanntlich zur Verbrauchsreduzierung bei. Doch in erster Linie sind dafür die Motoren zuständig.

Waren bislang zwei kleine Benziner im Angebot, muss sich der Kunde nicht mehr für einen von Beiden entscheiden: Mitsubishi bietet nur noch eine Motorisierung an. Zum Einsatz kommt jetzt ein 51 kW/71 PS starkes Dreizylinder-Aggregat, das ein maximales Drehmoment von 102 Newtonmetern liefert. Laut Mitsubishi verbraucht das Citycar im Durchschnitt 4,5 bis 4,7 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer.

Bisher war ein Motor mit neun PS mehr Leistung zu haben, doch im Kurztest mit dem Fahrzeug war das kaum bemerkbar. Natürlich ist der Space Star kein Sprinter, obwohl man angesichts des Namens so etwas vermuten könnte. Aber es handelt sich wirklich um ein Fahrzeug für den Stadtverkehr, und da hält er sich wacker – nicht zuletzt angesichts seines relativ geringen Eigengewichts und dem ordentlichen Drehmoment.

Das Cockpit eines Space-Stars von Mitsubishi. © Mitsubishi

Von Null auf 100 km/h kommt das Fahrzeug in 14,1 Sekunden – allerdings nur, wenn man den Fünfgang-Handschalter gewählt hat. Unser Testfahrzeug ist mit einem elektronisch gesteuerten CVT-Getriebe ausgestattet. Das Ist zwar komfortabel, aber damit verliert das Fahrzeug mit einer Zeit von 15,8 Sekunden ganz klar den Beschleunigungslauf mit dem Handschalter-Space-Star.

Vier Passagiere finden erstaunlich viel Platz in diesem Wägelchen. Es gibt hinten auch einen Mittelplatz, der jedoch allenfalls auf Kurzstrecken besetzt werden sollte. Und der Gepäckraum des Space Star fasst immerhin zwischen 235 und 912 Litern. Möglich wurde ein solches Ladevolumen unter anderem durch den langen Radstand von 2,45 Metern.

Im Rahmen des Facelifts im vergangenen Jahr wurden auch die Designlinien des Space Star geschärft und an das seiner Marken-Brüder angepasst: Er trägt jetzt auch das so genannte Dynamic Shield im Gesicht – Stoßfänger, Lufteinlässe und die Konturen der Motorhaube wurden dabei modifiziert. Bi-Xenon-Scheinwerfer inklusive LED-Standlicht sowie Leichtmetallfelgen in neuem Design sind im Angebot. Im Interieur fallen das neue Lederlenkrad, besser ablesbare Displays sowie hochwertigere Sitzbezüge auf.

(Super-)Sportwagen, aber nicht nur – Annotation zum Buch „Porsche. Alle Serien- und Sportwagen seit 1948“ von Marc Bongers

"Porsche. Alle Serien- und Sportwagen seit 1948" in einem Buch von Marc Bongers. © Motorbuch-Verlag

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Die Wagen mit dem Wappen des freien Volksstaates Württemberg und der Stadt Stuttgart mit dem Schriftzug Porsche darüber begeistern nach wie vor, auch wenn die Cayenne-Modelle keine Hingucker sind, sondern für viele Porsche-Liebhaber zum Kotzen.

Vielleicht schimmert für Kenner und Kritiker beim neuesten Cayenne Turbo GT mit dem Porsche-Wappen wenigstens ein wenig der alte Stil durch, für den die Wagen aus Württemberg weltweit geschätzt werden. Nebenbei bemerkt beträgt der Preis dafür ab 200.000 Euro. Zurück zur Geschichte, zu der es beim Motorbuch-Verlag in Paul Pietsch Verlage GmbH & Co. KG, Stuttgart, heißt, daß „der erste Porsche, ein Roadster mit Mittelmotor, … 1948 gebaut“ worden sei.

Das und noch viel mehr soll im Buch „Porsche. Alle Serien- und Sportwagen seit 1948“ von Marc Bongers stehen, der vom Verlag als „ein ausgewiesener Kenner der Marken Audi, VW und Porsche“ vorgestellt wird. Das ist kein Wunder, arbeitete er doch „unter anderem im historischen Archiv der Porsche AG“, die nicht mit der Porsche SE beziehungsweise Porsche Automobil Holding SE verwechselt werden sollte, die nicht nur als börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Stuttgart gilt, sondern auch als Mehrheitsgesellschafterin der Volkswagen AG.

Zurück zur Porsche AG und deren Automobilen. Daß „im Herbst des gleichen Jahres … aus dem Roadster ein Coupé geworden und der Motor ins Heck des Fahrzeuges gewandert“ ist, das wird von Bongers nicht verschwiegen. Weiter heißt es: „Im Wesentlichen war damit die Bauweise des bis heute erfolgreichsten Sportwagens aus dem Hause Porsche vorgegeben, auch wenn das Coupé mit dem Heckmotor jetzt seit 50 Jahren Porsche 911 heißt und längst zu einer automobilen Legende geworden ist. Darüber hinaus dokumentiert Marc Bongers lückenlos in diesem ausführlichen Nachschlagewerk alle weiteren Modelle aus dem Hause Porsche bis hin zum brandneuen Macan.“

Doch nicht nur der Wagen aus der Oberklasse, der die Sportwagen ergänzt, sondern auch das SUV Cayenne befindet sich im Buch.

Bibliographische Angaben

Marc Bongers, Porsche. Alle Serien- und Sportwagen seit 1948, 688 Seiten, 13 sw-Abbildungen, 442 Farbabbildungen, 1 Strichzeichnung, Format: 265 x 230 mm, Verlag: Motorbuch-Verlag in in Paul Pietsch Verlage, Stuttgart, 1. Auflage, Oktober 2014, ISBN: 978-3-613-03588-1, Preis: 79 EUR (Deutschland), 81 EUR (Österreich)

Audi stromert weiter – Die SUV’s Audi Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron sind am Start

Audi Q4 e-tron Sportback. © Audi

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung will auch Audi den Umstieg in die E-Mobilität beschleunigen. Bis 2033 soll die Produktion von Verbrenner-Motoren nach und nach auslaufen. Damit das gelingen kann, ist jedoch eine bessere gesellschaftliche Akzeptanz der Elektromobile erforderlich. Wichtig ist dabei auch, dass der Aufbau einer flächendeckenden Lade-Infrastruktur gelingt.

Deshalb hat Audi vor kurzem das Pilotprojekt „Audi Charching Hub“ gestartet. Das beinhaltet eine eigene Lade-Lösung mit Reservierungsmöglichkeit. Zudem kooperiert der Autobauer mit Energieversorgern und will den Ausbau regenerativer Energien fördern. Trotz des nun angekündigten Abschieds vom Verbrenner will Audi die bestehenden Motoren-Generationen weiter verbessern – hin zu mehr Effizienz.

Audi Q4 Sportback 50 e-tron quattro. © Audi

Eine kleine Hintertür hält Audi allerdings offen: „Über das genaue Enddatum des Verbrenners bei Audi werden letztendlich die Kunden und die Gesetzgebung entscheiden“, so Markus Duesmann, CEO von Audi. Für China rechne man mit anhaltendem Bedarf auch nach 2033 – dort könne es dann ein Angebot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren aus lokaler Produktion geben. Wir bieten den Menschen Möglichkeiten, nachhaltig und klimaneutral mobil zu sein“, erklärt Duesmann. Er glaube nicht an den Erfolg von Verboten, sondern vielmehr an den Erfolg von Technologie und Innovationen.

Audi verspricht jedenfalls, bis in vier Jahren 20 reine Elektroautos an den Start zu bringen. Etwa zehn Milliarden Euro sind allein für die Entwicklung der vollelektrischen Elektroautos vorgesehen. In diesem Jahr hat Audi schon verschiedene elektrische Neuheiten vorgestellt – unter anderem die Designstudie A6 e-tron Concept, den e-tron GT, den RS e-tron GT sowie den Q4 in den Versionen  Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron. Im laufenden Jahr will Audi bereits mehr Elektroautos als solche mit Verbrenner-Motoren auf den Markt bringen.

Audi Q4 e-tron. © Audi

Eine Studie des Kompakt-SUV’s Q4 hat Audi bereits 2019 als Concept Car auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Die Serienversionen Q4 e-tron (ab 41 900 Euro) und Q4 Sportback e-tron (ab 43 900 Euro) wurden im April erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Was unterscheidet nun aber die Versionen? Der Q4 e-tron erscheint eher als SUV, der Q4 Sportback e-tron mit seiner harmonisch abfallenden Dachlinie eher als SUV-Coupé. Irgendwie schnittiger. Der Dachspoiler sitzt entsprechend tief, so dass die Heckscheibe nicht gerade den optimalen Blick nach hinten gewährt. Dafür gibt es die Rückfahrkamera.

Die Fahrzeuge bieten großzügige Platzverhältnisse und zahlreiche praktische Ablagen. Der Gepäckraum hat ein Volumen von 535 Litern – bei umgeklappten Rücksitzlehnen sind es bis zu 1460 Liter. Die Frontgestaltung und die Technik der Geschwister sind weitgehend identisch. Markantes äußeres Erkennungszeichen von Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron ist der auffällige Grill mit den vier Ringen. Die Karosseriemaße sind weitgehend gleich.

Audi Q4 e-tron. © Audi

Angetrieben werden Beide von Elektromotoren, mit Systemleistungen von 125 kW/170 PS  bis 220 kW/306 PS. Das Topmodell der Reihe ist der Allradler Audi Q4 Sportback e-tron quattro (Grundpreis: 55 600 Euro), der von je einem E-Motor an Vorder- und Hinterachse angetrieben wird. Die Motoren generieren eine Systemleistung von 220 kW/306 PS und beschleunigen das Fahrzeug in 6,2 Sekunden von Null auf Tempo 100. Bei Tempo 180 ist Schluss – dann wird der Motor sicherheitshalber abgeregelt.

Die am Unterboden installierte, 510 Kilogramm schwere Batterie mit einer Kapazität von 82 kWh soll für eine Reichweite von maximal 534 Kilometern sorgen. Noch ein Wort zu den Preisen: Aktuell werden für die Fahrzeuge je nach Leistung bis zu 9000 Euro Förderung gewährt.

Das sind die Fakten. Doch wie fühlt sich das Fahren in einem Audi Q4 e-tron oder im Q4 Sportback e-tron an? Welche Besonderheiten sind zu beachten? Wie funktioniert das „Stromtanken“? Wer es mal ausprobieren will, sollte sich an einen der Audi-Handelsbetriebe wenden und einen Termin fürs Probefahren vereinbaren.

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