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Serienstart für den Elektrobus eCitaro – Erstes voll elektrisches Daimler-Fahrzeug für den ÖPNV läuft vom Band

Mercedes-Benz eCitaro
Mercedes-Benz eCitaro mit vollelektrischem Antrieb, Exterieur, anthrazit metallic, 2 x elektrischer Radnabenmotor, 2 x 125 kW, 2 x 485 Nm, LED-Scheinwerfer, Länge/Breite/Höhe: 12.135/2.550/3.400 mm, Beförderungskapazität: 1/86. © Daimler AG

Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Es ist soweit: Der erste voll elektrische Stadtbus eCitaro von Mercedes-Benz feierte vor kurzem seine Weltpremiere in Mainz und gleichzeitig seinen Serienstart. Der vollständig aufgeladene Bus bietet eine garantierte Reichweite von 150 Kilometern und wird für die Beförderung von bis zu 80 Personen im Nahverkehr eingesetzt. Androhungen von Fahrverboten für Diesel-Pkw in…

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Der Peugeot 5008 gefällt im neuen SUV-Stil – Zweite Generation hat Abschied vom Van-Status genommen

Peugeot 5008
Peugeot 5008. © PSA

Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Wie bisher, verfügt der neue, nun 4,64 Meter lange (plus elf Zentimeter) 5008 über bis zu sieben Sitze. Er will aber nicht länger als Raumkreuzer wie seine erste Generation gelten, sondern hat ein Auge auf das neue SUV 3008 geworfen. Dieses Fahrzeug, das allerdings 19 Zentimeter kürzer ist, hat in seiner aktuellen Generation sofort eingeschlagen.

Vom Van zum SUV, heißt es deshalb auch beim 5008, wenngleich er trotz der neuen Gestalt eine ordentliche Portion Stauraum anbietet. Die Passagiere dürften weder über Platznot für Beine, noch Köpfe klagen, und der Laderaum, dessen Klappe sich auf Wunsch per Fußkick unter den hinteren Stoßfänger öffnen und schließen lässt, fasst üppige 780 bis 1940 Liter. An diesen Zahlen wird schon erkennbar, dass der Innenraum auch weiterhin flexibel gestaltet werden kann und damit sehr variabel nutzbar ist.

© PSA

Serienmäßig verfügt der Peugeot 5008 über fünf Sitze. Die drei gleich großen Einzelsitze im Fond lassen sich längs verschieben und auch ganz versenken. Außerdem ist die Neigung der Rückenlehnen verstellbar. Gegen einen Aufpreis von 800 Euro werden zudem zwei versenkbare Sitze für Reihe drei geliefert. Mit einem Handgriff lassen sich die elf Kilogramm leichten Sitze aufstellen und ebenso problemlos auch ganz herausnehmen. Allerdings sollte man schon entsprechend klein und/oder aber sehr gelenkig sein, wenn man diese Sitze erklimmen will. So sind sie eher für Kinder geeignet. Werden sie ausgebaut, gibt es zusätzlich je 39 Liter Gepäckraum extra.

Wer die Ausstattung Allure oder eine höhere wählt, kann den Beifahrersitz nach vorn klappen, so dass bis zu 3,18 Meter lange Gegenstände transportiert werden können. Diese lassen sich durch die große Heckklappe und über eine niedrige Kante problemlos einladen. Sogar ein klappbares Elektro-Fahrrad kann befördert werden. Dem gegenüber dem 3008 deutlich erhöhte Angebot an Stauraum ist das fast senkrecht stehende Heck des 5008 geschuldet. Damit büßt das Fahrzeug natürlich etwas an Schnittigkeit ein.

Einmal im 5008 Platz genommen, werden die erhöhte Sitzposition und die gute Rundumsicht als sehr angenehm vermerkt. Wer sich zudem das große Panorama-Glasdach leistet, erhält einen Licht durchfluteten Raum, in dem es Spaß macht, auf Reisen zu gehen. Zur Sicherheit sind serienmäßig alle wichtigen Sicherheitselemente schon im Basismodell installiert. Dieses ist mit dem kleinsten Benziner ausgestattet und hat zudem die Klimaanlage, die Audioanlage, den Tempomaten, den Spurhalteassistenten und die Verkehrsschilderkennung an Bord.

Das Innenraum-Konzept stellt das sogenannte i-Cockpit mit einem acht Zoll großen, berührungsempfindlichen Bildschirm auf der Mittelkonsole und einem 12,3 Zoll großen Kombi-Instrument sowie das kleine handliche Lenkrad in den Mittelpunkt. Das Kombi-Instrument kann nach dem persönlichen Geschmack gestaltet werden und je nachdem Tachometer und Drehzahlmesser oder Navi- und Audio-Anzeigen in den Vordergrund rücken. Auf Schalter und Knöpfe könnte gänzlich verzichtet werden – alle Funktionen wären auch über ein digitales Menü zu bedienen. Glücklicherweise gibt es aber noch analoge Schalter für den schnellen Zugriff auf Klima, Radio, Navi, Telefon, Bordinfos und mobile Apps.

Als Antriebe stehen fünf Aggregate zur Wahl, die bereits aus dem 3008 bekannt sind. Die beiden Benziner leisten 96 kW/130 PS beziehungsweise 121 kW/165 PS, und die drei Diesel sind mit einem Leistungsspektrum von 88 kW/120 PS bis 132 kW/180 PS lieferbar. Alle Motoren sind ausschließlich in Kombination mit Frontantrieb zu haben. Um auch bei schlechten Straßenverhältnissen gut voranzukommen, kann für die Ausstattungen Allure und GT die Grip Control bestellt werden – eine erweiterte Antriebsschlupfregelung mit den Fahrmodi Normal, Schnee, Matsch, Sand und ESP off sowie einer Bergabfahrkontrolle.

Wir fuhren den 5008 mit dem mittleren der drei Selbstzünder, dem BlueHDi 150 mit 110 kW/150 PS, und der Allure-Ausstattung. Damit kostet das Fahrzeug 34 300 Euro. Der Zweiliter-Diesel mit SCR-System gegen schädliche Stickoxid-Emissionen leistet 110 kW/150 PS, und damit ist der 5008 souverän motorisiert. Seine maximal 370 Newtonmeter Drehmoment verleihen ihm ordentlichen Durchzug. So beschleunigt der 5008 mühelos in 9,6 Sekunden auf Tempo 100 und kommt real mit sechs Litern Diesel pro 100 Kilometer aus – das sind 1,2 Liter über Norm.

Ein geräumiger und leichter Van fürs Arbeits- und Freizeitleben – Der Opel Combo Life

Ein Opel Combo Life im Sommer 2018 in Rüsselsheim. © 2018, Münzenberg Medien, Foto/BU: Stefan Pribnow

Rüsselsheim, Deutschland (Roads’R’us). Opel kann auch Kleintransporter. Davon zeugen allerlei beachtliche Automobile mit dem Blitz, die den Titel Combo trugen. Schon lange vor dem Opel Kadett Combo, der ab 1985 durch die Stadt und über das Land fuhr, gab es einen Opel Schnelllieferwagen. Der fuhr wie der Opel Blitz 1950 aus heiterem Himmel durch deutsche Lande westlich des Eisernen Vorhangs.

Ein Opel Combo Life im Sommer 2018 in Rüsselsheim.
Ein Opel Combo Life am 27. August 2018 vor einer Opel-Villa in Rüsselsheim. © 2018, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts war der Opel Rekord P2 „stets zu Diensten“, wie das Versprechen des Herstellers lautete. Die Geschichte der Autos mit relativ hohem Dach bei gleichzeitig kompakten Längen- und Breitenmaßen diesseits der Lastkraftwagen ging weiter, bis 2001 der „erste echte ‚Familien-Combo’“ vorgeführt wurde.

In diesem Jahr bringt Opel nun die fünfte Generation eines kompakten Kleintransporters auf die Straße, der einerseits für Handel und Handwerk entwickelt wurde, der andererseits aber in seiner Life-Version nicht nur fürs Familien- und Freizeitleben wie gemacht zu sein scheint, sondern auch fürs Arbeitsleben auf den ersten Blick all­tags­taug­lich wirkt.

Deswegen vermarktet Opel den Combo, der bei seinen Normal-Maßen von 4,4 Meter Länge durchaus als Lade- und Raumwunder gelten darf, als einen „geräumiger Van für Familie, Freizeit und Beruf“. Wenn man für den Beruf mehr als Smartphone, Laptop und Aktentasche benötigt, sich eventuell die Hände und das Auto schmutzig macht, wenn es also Richtung Gas, Wasser, Scheiße geht, dann gibt Opel dem Kunden den Combo Cargo an die Hand. Darüber mehr in einem weiteren Beitrag.

Bick in den Laderaum eines Opel Combo Life am 27. August 2018 in Rüsselsheim. © Opel Deutschland GmbH

Hier und heute kommt der „geräumige Van“, den Opel so bezeichnen darf, weil vor allem bei der Langversion, die 4,75 Meter misst, Platz in der Hütte ist, zur Geltung. Allerdings wirken sowohl die Kurz- als auch die Langversion des Combo Life immer und überall robust und scheinen hart im Nehmen zu sein, auch dann, wenn man allerhand hinein packt.

Beispielsweise auch Sachen, die man liefern muss. So gesehen präsentierte Opel der Presse kürzlich einen geräumigen und leichten Schnelllieferwagen.

Anmerkung:

Die Recherche wurde von der Opel Deutschland GmbH unterstützt.

Fiat 500 mit immer neuen Sondereditionen – Ab sofort sind die Modelle Mirror und Collezione zu haben

Fiat 500X Mirror.
Fiat-500-Kult. Der "Collezione" im Mai 2018. © FCA

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Im Jahre 2007 kam der erste neue Fiat 500 auf den Markt – und seither werden immer neue Modellversionen aufgelegt und Sondereditionen kreiert. Damit hat es Fiat auf insgesamt zwei Millionen verkaufter Fahrzeuge seiner kleinsten Baureihe gebracht. Und im ersten Quartal konnte der Fiat 500 mit europaweit rund 60 000 Bestellungen einen neuen Rekord erzielen. Ganz neu sind die Sondermodelle Mirror und Collezione.

Fiat 500X Mirror.
Da fährt ein Fiat 500X Mirror. © FCA

„Mirror“ ist zu Deutsch der Spiegel. Doch beim Sondermodell Fiat 500 Mirror ist damit quasi ein virtueller Spiegel gemeint. Die Bezeichnung weist auf die Technik der Spiegelung des Smartphone-Bildschirms auf das Siebenzoll-Touchscreen-Display des Infotainmentsystems im Fiat 500 hin. Per USB-Kabel und die zum Betriebssystem des Smartphons passende Software – Apple CarPlay oder Android Auto – können Kontakte, Apps und Musik auf dem Fiat-Display angezeigt werden. Ab sofort bietet Fiat den 500, den 500L und 500X als Sondermodelle Mirror an.

In Kombination mit der App U-connect Live kann zudem erstmals der Service „Mopar Connect“ genutzt werden. Damit ist das Fahrzeug lokalisierbar sowie per Mobiltelefon ver- und entriegelbar. Und es lassen sich fahrzeugrelevante Daten wie Reifendruck und die noch vorhandene Reichweite fernabfragen.

Neben ihrer besonderen Vernetzung verfügen die Mirror-Sondermodelle auch über eine besonders gute Serienausstattung. So sind unter anderem Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Tagfahrlicht, Tempomat und ein Glasdach beim Fiat 500 Mirror, der ab 16 290 Euro zu haben ist, ab Werk an Bord.

Als Antriebe stehen für das Cabrio 500C Mirror und die Limousine 500 Mirror vier Motoren mit einem Leistungsspektrum von 51 kW/69 PS bis 77 kW/105 PS zur Wahl. Auch für den längeren 500L Mirror (ab 16 990 Euro) sind vier Motoren bis 88 kW/120 PS im Angebot. Ab 19 490 Euro ist der 500X Mirror zu haben, für den drei Motorversionen mit Leistungen von 81 kW/110 PS bis 103 kW/140 PS zur Verfügung stehen.

Fiat 500X Mirror.
Ein Blick ins Cockpit eines Fiat 500X Mirror. © FCA

Ein weiteres Sondermodell ist der Fiat 500 Collezione, der als Limousine und als Cabrio angeboten wird. Er kommt mit einem besonderen Outfit und einer neuen vernetzenden Technologie auf den Markt und wurde im Rahmen einer Tournee durch europäische Metropolen, die für Trend, Lifestyle und Modebewusstsein stehen, präsentiert. Stationen waren Mailand, London, Berlin, Madrid und Paris.

Der Fiat 500 Collezione zeichnet sich durch Chrom-Zierteile im Retro-Stil, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer auf Wunsch zweifarbigen Sonderlackierung sowie graue Sitzbezüge mit Paspeln in Elfenbein aus. Der Schriftzug „Collezione“ ziert die Fußmatten und das Heck. Als Antriebe stehen alle Motoren zur Verfügung, die auch für die Standardmodelle des Fiat 500 bestellt werden können – darunter auch eine LPG-Version. Ihr Leistungsspektrum reicht von 51 kW/69 PS bis 77 kW/105 PS; die Preise beginnen bei 15 890 Euro.

Gegen Aufpreis lässt sich der Fiat 500 Collezione auch bestens vernetzen – per Entertainment-System Uconnect HD Live der neuesten Generation mit hochauflösendem Sieben-Zoll-Display. Das System ist wie beim Fiat 500 Mirror kompatibel mit Apple Car-Play und Andriod Auto. Serienmäßig ist das Entertainmentsystem Uconnect HD an Bord. Gegen Aufpreis ist eine 440-Watt-Highend-HiFi-Anlage von Beats Audio zu haben.

Ein solches Sondermodell ist übrigens vor wenigen Tagen im polnischen Fiat-Werk Tichy als zwei millionster Fiat 500 übergeben worden. Das von einem italienischen Kunden georderte Cabrio ist in der Zweiton-Lackierung Primavera Weiß/Grau vom Band gerollt.

Der Citan-Benziner steigt in der Käufergunst – Der City-Van von Mercedes-Benz ist als Citan Tourer auch für Familien interessant

Ein Mercedes-Benz Citan im Modelljahr 2018.
Citan 111 CDI, Kleinkastenwagen mit sieben Sitzen in Grau-Metallic. © Daimler AG

Berlin, Deutschland (RoadsRus) Der Stadtlieferwagen Citan ist als kleiner Bruder von Sprinter und Vito seit 2012 auf dem Markt. Solche City-Vans erfreuen sich schon seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit, wobei die Versionen mit Pkw-Charakter durchaus auch für Familien interessant sind.

Ein Mercedes-Benz Citan im Modelljahr 2018.
Der Citan von Mercedes-Benz mit Panoramadach. © Daimler AG

Der Citan tritt mit dem typischen Mercedes-Benz-Markengesicht und großem Stern am Bug auf und kann unterschiedliche Anforderungen an einen City-Van erfüllen – als Kastenwagen lang und extralang, als variabler Fünfsitzer Mixto und als Kombi mit bis zu sieben Sitzplätzen. Auf Basis der langen Ausführung mit fünf Sitzplätzen nennt er sich Citan Tourer Crew und kostet ab 17 838,10 Euro. Im Citan Tourer auf extralanger Basis zu Preisen ab 21 098,70 Euro finden bis zu sieben Insassen Platz.

Gleich, welche Version man ordert: Der Innenraum ist eher praktisch ausgestattet. Ein großes Handschuhfach, eine Ablage zwischen den Vordersitzen sowie eine Überkopfablage über die gesamte Breite der Frontscheibe helfen dabei, im Innenraum Ordnung zu halten. Das eigens für den Citan entwickelte Navigationssystem wird über einen berührungsempfindlichen 3,5-Zoll-Bildschirm bedient. Die neue optionale Rückfahrkamera erleichtert Rangiermanöver. Das allerdings sehr kleine Bild wird im Innenspiegel angezeigt.

Die Sitze sind bequem, die Platzverhältnisse auch im Fond ausgezeichnet, und die Sitzposition ist angenehm hoch. Auf Wunsch ist der Citan Tourer mit einem geteilten Kipp-Dachfenster über den Vordersitzen zu bekommen. Schon die Basis-Version des Citan Tourer ist mit zwei praktischen Schiebtüren ausgerüstet – das erleichtert unter anderem das Ein- und Aussteigen der Fondpassagiere in kleinen Parklücken.

Ein Mercedes-Benz Citan im Modelljahr 2018.
Citan mit Navigationssystem. © Daimler AG

Der Gepäckraum des Citan Tourer fasst 685 Liter. Er vergrößert sich auf bis zu 3000 Liter, wenn die Sitze umgeklappt werden. Dann wird eine maximale Ladelänge von 1,73 Meter erreicht. Die maximale Anhängelast beträgt 1350 Kilogramm. Das Be- und Entladen ist mühelos, allerdings ist die große Heckklappe relativ schwer.

Als Motoren stehen vier Euro-6-Motoren für den Fronttriebler zur Wahl: ein Turbodiesel in den Leistungsstufen 55 kW/75 PS, 66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS sowie ein aufgeladener Benziner mit 84 kW/114 PS. Unser Testwagen ist mit dem Beniner und kombiniertem Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet. Diese Version ist angesichts der derzeit aufgeheizten Diesel-Debatte jetzt mehr als bisher gefragt.

Der Ottomotor verfügt serienmäßig über eine Start-Stopp-Automatik und ist auf Sparsamkeit gebürstet. Seine Kraft reicht aus, um ordentlich voranzukommen – ein Sprint-Talent ist er nicht. Dank verschiedener Sprit sparender Maßnahmen – unter anderem werden Reifen mit optimiertem Rollwiderstand aufgezogen – bleibt der Benziner beim Verbrauch unter realen Verkehrsbedingungen unter sieben Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer.

Vor dem 46. AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2018 auf dem Nürburgring

Sommer 2017 auf dem Nürburgring in der Eifel. © 2017, Foto: Egon Pichl

Nürburgring, Eifel, Deutschland (RoadsRus). Die 46. Veranstaltung des Oldtimer-Grand-Prix (OGP) steht an und der Automobilclub von Deutschland (AvD) lädt an den Nürburgring in der Eifel. Vom 11. bis zum 13. August 2018 werden wieder betagte Renn- und Sportwagen auf der Grand-Prix-Strecke und durch die Nordschleife donnern.

Insgesamt können 15 Rennklassen und Gleichmäßigkeitsprüfungen auf dem Nürburgring erlebt werden. Geboten werden Rennwagen aus der Vorkriegszeit bis zum Langstreckensport aus der jüngsten Vergangenheit. Auch DTM-Boliden, Formel-Wagen und Le-Mans-Legenden der 1950er Jahre werden über die wie immer gut präparierte Strecke fahren. Neu in diesem Jahr wird der Porsche-Carrera-Cup-Deutschland an den Start gehen. In der neusten Cup-Version wird der legendäre 911 beim Kampf und die begehrten Punkte zu sehen sein. Freunde italienischer Sportwagen kommen bei der FCD-Racing-Series auf ihre Kosten, die alle Jahrgängen von Challenge- und GT-Fahrzeugen von Ferrari präsentiert.

Sommer 2017 auf dem Nürburgring in der Eifel. © 2017, Foto: Egon Pichl

Gleichfalls neu im Programm sind die Prototypen der GTs der „Masters Endurance Legends“, in der auch Rennwagen aus der jüngeren Vergangenheit startberechtigt sind. Ein Höhepunkt sind die Formel-1–Boliden der Cosworth-Ära, nicht zu vergessen der FIA-Lurani-Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge und der Formel 3 von 1964 bis 1984. Nachwuchsmotorsport und Geschichte, das passt.

Fans freuen sich auch auf das Revival Deutsche-Rennsport-Meisterschaft. Ein Team von Mücke Motorsport aus Berlin wird wieder seinen legendären Ford Capri in die Eifel bringen.

Im alten Fahrerlager werden die Fahrzeuge der „Vintage Sport Car Trophy“ präsentiert. Deren Fahrer rücken von hier zu Ausfahrten und Prüfungen aus, die in der „Vintage Sports Car Trophy“ gewertet werden.

Schon am Freitag, den 10. August 2018, läuft der AvD-OGP-Trackday für historische und moderne Performance-Cars auf der legendären Nordschleife. Parallel werden dazu die ersten Trainingsläufe der mehr als ein Dutzend Rennklassen auf der Grand Prix Strecke anlaufen.

Mit fast 30 Rennläufen und Gleichmäßigkeitsprüfungen sowie Präsentationen wird das Wochenende die Rennstrecke in der Eifel voll auslasten. Wieder werden über 50.000 Zuschauern zum Spektakel erwartet.

Mehr über den 46. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf der Heimatseite des AvD-OGP im Weltnetz.

Fotoreportage: Neue Generation, neues Niveau – Der Focus von Ford 2018

Ford Focus
Fahrt voraus mit dem Ford Focus. © Ford

Nizza, Frankreich (RoadsRus). Ist der neue Ford Focus wirklich kaum wiederzuerkennen, wenn man ihn mit seinen früheren Vorgängern vergleicht? Auf jeden Fall zählt der Neue zur vierten Generation und ist als Auto mit seinen Aufgaben gewachsen, der Kombi zum Beispiel um elf Zentimeter.

Ein Django 50 als Sondermodell „Summer“ von Peugeot Motocycles

Peugeot Django Summer Front 2018.
Peugeot Django Summer Front 2018. © Peugeot Motocycles Deutschland GmbH

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Die 1898 gegründete Löwenmarke ist die Marke des weltweit ältesten und immer noch aktiven Herstellers motorisierter Zweirädern, der scheinbar aus Lust an der Sommerlaune das Sondermodell „Django Summer“ ins Schaufenster stellt.

Sehen Sie sich nicht die Nase platt, sondern probieren Sie diesen Hochsommer einen coolen Roller, um frisch zur nächsten Cocktailparty oder flott zum besten Badesee zu fahren. Vielleicht wählen Sie ein leichtes Modell mit 50 Kubikzentimeter (ccm).

Laut Pressemitteilung der Peugeot Motocycles Deutschland GmbH vom 21.6.2018 sei das Sondermodell „als 50 ccm 4-Takt-Motor“ erhältlich. Die Karosserie sei immer zweifarbig. Das Grau ist dunkel, das Gelb ist es auch und weil das wohl doof klingt, wird das „Mad Grey“ und Karibikgelb“ genannt. Ob die dunkelgelbe Farbe mit dem lebensbejahenden Grau das Gelbe vom Ei ist, das muss jeder selber wissen. Als Punkt auf dem i dürfen die gebürsteten Zierleisten und Aluminium-Rückspiegel gelten. Im Grunde sieht der Roller aus wie ein aparter Mix aus Retro und Neo, ist technisch aber ein Aus-alt-mach-neu-Modell.

Der Einzylinder mit einem luftgekühlten Viertaktmotor mit zwei Ventilen erhielt für die Federung eine hydraulische Teleskopgabel sowie ein hydraulisches Federbein. Befriedigend. 8,5 Liter sollen in den Tank passen. Für den einen oder anderen Ausflug reicht das. Das halbwegs digitales Armaturenbrett geht in Ordnung, immerhin ist ein USB-Anschluss in einem der beiden Handschuhfächer vorhanden. Peugeot Motocycles Deutschland gibt den Preis als „UVP, inkl. Liefernebenkosten“ für den „Markt Deutschland“ mit 2.599 Euro an.

Für Einsteiger und Gelegenheitsroller scheint der „Django Summer“, den wir nicht testeten, geeignet oder für das Ferienhaus auf dem Land.

Endlich stromert ein deutscher Stadtbus – Das erste voll elektrische Daimler-Fahrzeug für den Nahverkehr ist in Sicht

Der Citaro mit vollelektrischem Antrieb durchläuft zurzeit den gleichen umfangreichen Test- und Erprobungszyklus wie jeder andere Omnibus von Mercedes-Benz. Prototypen haben zum Beispiel erfolgreich eine erste Wintererprobung bei eisigen Temperaturen am Polarkreis und eine Sommererprobung in der Hitze der spanischen Sierra Nevada absolviert. © Daimler AG

Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Mercedes-Benz hat den ersten voll elektrischen Stadtbus nicht nur angekündigt, sondern ein solches Exemplar für die Beförderung von bis zu 80 Personen auch schon vorgestellt – statisch und auf einer ersten Probefahrt durch Stuttgart. Androhungen von Fahrverboten für Diesel-Pkw in Städten und Ballungszentren sind derzeit an der Tagesordnung. Unausgegorene Schnellschüsse – schließlich…

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Aufgepeppt: Der C3 von Citroën – Die dritte Auflage des kleinen Franzosen ist flotter und frecher

Citroën C3.
Ein Citroën C3 in Hamburg. © PSA

Berlin, Deutschland (Roads’R’us). Der Citroën C3 wurde erstmals 2002 angeboten – jetzt ist er in seiner dritten Auflage unterwegs. Im Design ist er deutlich verändert worden – das Fahrzeug wirkt jetzt noch chicer und eine Spur frecher. Schließlich soll er nun noch mehr junge Kunden ansprechen.

Das neue Styling des rund vier Meter langen Fünftürers erinnert stark an den Cactus. Wie dieser, ist auch der C3 mit sogenannten Airbumps an den Vordertüren ausgestattet. Sie sollen in engen Parklücken vor Lackschäden schützen, aber vor allem auch ein bisschen Geländewagen-Feeling vermitteln. Dazu passen die robusten ausgestellten Radhäuser und das knackige Hinterteil. Außerdem lässt sich der Neue durch Blenden, verschiedene Accessoires und aufregende Farben individualisieren. Insgesamt stehen neun Karosserie- und drei Dachfarben zu Wahl.

Citroën C3.
Ein Citroën C3 in Hamburg. © PSA

Das Platzangebot des 3,99 Meter langen C3 geht für einen Kleinwagen in Ordnung – auch das Ladevolumen von 300 Litern. Allerdings ist die Ladekante etwas hoch geraten. Der Innenraum wirkt aufgeräumt und gefällt mit dem klar gegliederten Armaturenbrett sowie den hochwertigen und sauber verarbeiteten Materialen. Bequem sind die Sitze, die auch ausreichend Seitenhalt bieten. Und in punkto Vernetzung ist der C3 auf dem aktuellsten Stand: Das Touchscreen-Infotainment-System mit erweiterten Connectivity-Funktionen wird über ein Sieben-Zoll-Display bedient. Per MirrorLink oder Apple CarPlay können Smartphones integriert werden.

Zur Basisausstattung des Fahrzeugs mit dem kleinsten Benziner unter der Haube gehören unter anderem der Spurassistent, der Müdigkeitswarner, der Tempomat sowie die Verkehrszeichenerkennung. Modelle in höheren Ausstattungen verfügen unter anderem über den Bergfahrassistenten, den Spurhalteassistenten und den Totwinkel-Warner. Als Weltpremiere hat der neue C3 die hochauflösende Weitwinkel-Kamera Connected Cam an Bord. Sie ist mit dem GPS-System verbunden, nimmt Fotos und Videos auf und speichert bei einem Unfall die Aufzeichnungen von 30 Sekunden vor und einer Minute nach dem Crash.

Citroën C3.
Ein Citroën C3 in Hamburg. © PSA

Fünf Motorisierungen stehen für den C3 zur Wahl: drei Benziner mit 50 kW/68 PS, 60 kW/82 PS und 81 kW/110 PS sowie zwei Diesel mit 55 kW/75 PSW und 74 kW/100 PS. Neben der serienmäßigen Handschaltung ist optional auch eine Sechsgang-Automatik zu haben.

Auf Probefahrten gefiel der C3 besonders mit dem stärksten Motor unter der Haube. Der 1,2-Liter-Benziner tritt schon aus dem Drehzahlkeller ordentlich an und kann durchaus auch auf der Autobahn mithalten. Ein Kurvenräuber ist das Auto jedoch nicht – dafür ist das Fahrwerk etwas zu weich abgestimmt. Dafür bietet der Kraftwagen aber guten Komfort. Die Lenkung arbeitet leichtgängig, könnte aber direkter agieren. Leichtgängig ist auch der Handschalter, wobei nur fünf Gänge zur Verfügung stehen.

Und leicht ist das Handling des Kleinen – nicht zuletzt im engen Stadtgewühl. Behände fädelt er auch in kleine Parklücken ein und kommt ebenso sicher wieder heraus. Zur Unterstützung hat der C3 aber auch Parksensoren und eine Rückfahrkamera zu bieten. Der angegebene Normverbrauch von 4,6 Litern pro 100 Kilometer ist in der Praxis nur um reichlich einen halben Liter überboten worden – das lässt sich sehen.

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