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Hüttengaudi und Fahrspaß am Saimaa

© Foto: Christian Rödel, BU: Stefan Pribnow

Saimaa, Finnland (Roads’R’Us). In Finnland gibt es keine Parkplatzprobleme vor oder neben einem Moekki, wie Ferienhaus auf Finnisch heisst. Selbst unser bulliger Tiguan von VW findet locker Platz vor der Terrasse.

Der sorgt mit seinem Zweiliter-Diesel mit Direkteinspritzung und Turbo, 147 kW/200 PS, maximales Drehmoment: 400 Nm bei 1.750 – 3.500 U/min für Fahrspaß.

Mit seinem Allradantrieb bringt er die Kraft auf alle vier Räder. Laut Papier würde man damit von 0 auf 100 km/h in 7,5 Sekunden kommen. Alle Achtung. Das auf Eis und Schnee zu testen, das macht Spaß. Fahrspaß!

Beachtlich ist auch, dass man sich um die Schaltung kaum zu kümmern braucht. Für die richtigen Gänge im Gelände sorgt eine Siebengang-Doppelkupplungsautomatik.

Nebenbei bemerkt solle der Normverbrauch laut Hersteller bei 5,4 Liter/100 Kilometer und der CO2-Ausstoß bei 143 g/km liegen. Der VW-Tiguan erfüllt die Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM.

Tiguan vor der Hütte – Mit einem Volkswagen in Savonlinna

Tiguan vor einem Holzhaus in Savonnlina, 29.1.2021. © © Foto: Christian Rödel, BU: Stefan Pribnow

Savonlinna, Finnland (Roads’R’Us). Savonlinna ist eine Stadt am Seensystem des Saimaa, dem größten finnischen See. Die Stadt gilt mit über 30.000 Einwohnern als kleine Mittelstadt mitten in der Finnischen Seenplatte. In der Kernstadt leben allerdings „nur“ etwas über 20.000 Einwohnern.

Die Stadt ist geprägt von der Burg Olavinlinn und dem neugotischen Dom, aber vor allem durch ihre vielen Holzhäusern. Im zu Savonlinna gehörenden Kerimäki steht zudem die 1848 erbauten größte Holzkirche der Welt.

Die Stadt jetzt im Winter zu besuchen, das ist für an Architektur und Geschichte Interessierte wahrlich reizvoll, aber zu den Savonlinna-Opernfestspiele, die immer im Juli veranstaltet werden, lohnt sich ganz besonders ein Besuch für Kulturreisende (mit oder ohne Tiguan).

See und Schnee in Finnland – Tiguan und Hütte am Saimaa

Neuschnee oder Holz und Tiguan vor der finnischen Hütte am Saimaa-See. © Foto: Dr. Peer Schmidt-Walther, BU: Stefan Pribnow

Finnland (Roads’R’Us) Der Saimaa ist ein See. Er wird von Finnen auch Etelä-Saimaa genannt, was so viel viel Süd-Saimaa bedeutet. Der Saimaa-See umfass 1377,03 km². Das ist beachtlich. Er ist der größte See in Finnland und liegt auf gut 75 Normalhöhennull.

Auf ihm liegt zur Zeit Schnee, denn der See ist zugefroren. Schnee liegt auch auf der kleinen Hütte am Saimaa, auf den Bäumen ringsherum und auf dem VW Tiguan Ende Januar 2021. Gut, dass der Kraftwagen und das Wohnhaus Heizung haben. Und eine Sauna ist auch da. Hurra!

Zwei VW im Schnee – An der finnisch-russischen Grenze in Karelien

Zwei VW im Schnee an der finnisch-russischen Grenze, 30.1.2021. © Foto: Christian Rödel, BU: Stefan Pribnow

Imatra, Karelien, Finnland (Roads’R’Us). Winterlandschaft in Karelien Ende Januar 2021. Wälder und Schnee soweit das Auge reicht und östlich der finnischen Staatsstraße 6 (finnisch Valtatie 6, schwedisch Riksväg 6), die über 604 Kilometer von Loviisa über Lappeenranta nach Imatra bis Kajaani reicht, Grenzgebiet.

Die Staatsstraße 6 ist die wichtigste Verbindung für die Menschen in den Städten und Dörfern im Osten Finnlands.

Zwei Volkswagen an der russisch-finnischen Grenze am 30. Januar 2021. © Foto: Dr. Peer Schmidt-Walther, BU: Stefan Pribnow

Dort trifft man nicht nur auf Elche, sondern auch auf Grenzbrigaden. Karelien ist seit vielen Jahren zwischen Russland und Finnland geteilt.

Tiguan und Meteor – Peer und Eerik in Lappeenranta

Ein Tiguan von Volkswagen und der Eisbrecher Meteor in Finnland. Kapitän Eerik und Peer in Lappeenranta am 28.1.2021. © Foto: Christian Rödel, BU: Stefan Pribnow

Lappeenranta, Finnland (Roads’R’Us). Peer, der Kapitän des Tiguan trifft heute in Lappeenranta, einer großen Stadt mit Seehafen und Flughafen, auf Eerik, den Kapitän der Meteor.

Die Meteor ist ein Eisbrecher. Der Tiguan ist ein Kompakt-SUV des deutschen Automobilherstellers Volkswagen.

Hei in Helskini – Die Reifen halten und haften

Mittwoch, 27.1.2021, Ankunft in Helsinki, Finnland, 9 Uhr. © Foto: Christian Rödel, BU: Stefan Pribnow

Helsinki, Finnland (Roads’R’Us). Heute ist Mittwoch, der 27.1.2021. Die „Finnlady“ kommt im Hafen von Helsinki an.

Wir fahren mit dem VW Tiguan raus aus dem Bauch der Fähre und rauf auf finnischen Boden. Von der Hauptstadt Finnlands in der Landschaft Uusimaa im Süden Finnlands an der Küste des Finnischen Meerbusens wollen wir weiter zum Saima, dem größten aller finnischen See im Südosten Finnlands.

Schnee liegt auf der Landschaft und vor uns die Einreisekontrolle.

Peer bei Pekka – Auf der Brücke der „Finnlady“

Kapitän Pekka Stenvik auf der Brücke der "Finnlady" (26.1.2021). © Foto: Christian Rödel, BU: Stefan Pribnow

Travemünde, Deutschland; Helsinki, Finnland (Roads’R’Us). Während der neue Tiguan von Volkswagen im Bauch der „Finnlady“ parkt, schaut Peer bei Pekka, dem Kapitän der Fähre, auf der Brücke vorbei.

Auf der Route Travemünde – Helsinki verkehren drei komfortablen und baugleiche Fähren der STAR-Klasse: Finnstar, Finnmaid und Finnlady. Die Kapitäne heißen aber nicht alle Pekka und die Journalisten nicht alle Peer.

Mit einem Tiguan zur „Finnlady“ – PSW im VW

Mit einem VW Tiguan in der Premium-Ausstattung Elegance in Travemünde bei der Einfahrt in die "Finnlady" (29.1.2021). © Foto: Christian Rödel, BU: Stefan Pribnow

Travemünde, Deutschland (Roads’R’Us). Dienstag, 26.1.2021. Wir fahren los. In Stralsund beginnt die Reise. Von dort aus fahren wir mit einem VW Tiguan 2.0 TDI 147 kW, 7-Gang DSG, in der Premium-Ausstattung Elegance nach Travemünde. Nachts um 3 Uhr legt die „Finnlady“ ab.

Grünes Licht für die Fahrt zur Fähre „Finnlady“, um von Travemünde auf der Ostsee nach Helsinki zu reisen (26.1.2021). © Foto: Christian Rödel, BU: Stefan Pribnow

Die Fähre von Finnlines wird rund 29 Stunden für die 611 Seemeilen (1132 km) lange Strecke von Travemünde in die finnische Hauptstadt Helsinki brauchen.

Elektro-Motorräder von Zero Motorocycles, Inc. mit Mängeln

Ein Monument für einen Motorradfahrer an der Avus in Berlin. Quelle: Pixabay, Foto: Achim Scholty

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Die von Niko Ganzer betriebene Heimatseite mit dem Titel „KFZ-Rückrufe“ im Weltnetz mit dem Untertitel „Watchblog für Fahrzeugsicherheit“ dient den Fahrern von Fahrzeugen, die nicht sicher sind oder scheinen.

Dass das 2006 von Neal und Lisa Saiki in Santa Cruz, Kalifornien, VSA gegründete Unternehmen Zero Motorocycles, Inc. „in Europa 955 Exemplare der Baureihen SR/F und SR/S“ zurückruft und dass „davon 259“ Maschinen in der BRD betroffen sein, das wird in „KFZ-Rückrufe“ (14.12.2020) berichtet. Richtig, die Zero Motorocycles gibt es nicht. Ich war so frei und habe das kürzeste Wort der Deutschen Sprache einfach in ein anderes eingebaut. Einfache Geister kennen das o vom Tannenbaum, kritische aus „O tempora, o mores“ von Marcus Tullius Cicero, einem respektablen Redner Roms. Vom längst kaputten Reich der Römer zu Zero Motorocycles.

Unter der Überschrift „Rückruf für Elektro-Motorräder von Zero“ (ohne Motorocycles) heißt es: „Feuchtigkeit könne in die Bremslichtschalter der Vorderradbremse eindringen und so deren Funktion beeinträchtigen, begründet der Hersteller von Elektromotorrädern die Maßnahme im Kundenanschreiben… Wenn der Bremslichtschalter nicht funktioniert, leuchtet das Bremslicht nur bei Betätigung der Hinterradbremse, nicht aber der Vorderradbremse auf. Auch der Tempomat würde in diesem Fall bei Betätigung der vorderen Bremse nicht deaktiviert, jedoch weiterhin durch Betätigen der Hinterradbremse oder durch Drücken der Tempomat-Taste, wie das US-amerikanische Unternehmen in seinem Anschreiben erklärt…“

Dass die „Halter von Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 14. Februar 2019 bis 19. Juni 2020“ angeschrieben worden seien, das wird nicht verschwiegen.

Der neue Jeep Grand Cherokee 2021 für „Dreamers and Doers“

Grand Cherokee L Summit Reserve © Jeep

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Jim Morrison, der als „Head of Jeep Brand North America“ vorgestellt wird, rollt kurz nach 18 Uhr Ortszeit Berlin mit einem alten Jeep in ein allseits ausgeleuchtetes Studio in Detroit, Michigan, VSA. Dann öffnet er The von vier Doors, steigt aus und – richtig -: Er liest zur Premiere des 2021 Grand Cherokee vom Telepromter ab.

Er fasst sich kurz, damit Autos fahren. Autos? Alte und neue Jeeps rollen durch alle Jahreszeiten und Erdteile. Tierliebe Leute sind zu sehen, Kinder wie Hunde lieben Familienväter und Frauen, die ihren Männer nicht nur um den Hals fallen.

Dann fällt der Vorhang. Der neue Grand Cherokee L. Auch er roll, aber nicht ins Studio rein, sondern von einem Podest runter. Andere drehen sich im Kreis. Sie stehen still und starr auf einer Drehbühne.

Dass selbst der weiße Fahrer mit schwarzer Gesichtswindel alleine im Personenkraftwagen sitzt, das ist dann doch der Politische Korrektheit zu viel. Ein Video von und mit Jeep jagt das andere. Die Schnitte: Sie sind rasant. Über Stock und Stein, auf Schnee, Eis und Asphalt, auf Sand und durch Wasser fahren sie, die neuen Grand Cherokee.

Grand Cherokee L Summit Reserve © Jeep

Nach nicht einmal 20 Minuten (Video-)Show, die für VS-amerikanische Verhältnisse super seriös zu nennen ist, steht fest, dass der Jeep Grand Cherokee für sechs bis sieben Passagiere der oberen Mittelklasse-Familie gedacht ist, vor allem für die „Dreamers and Doers“ (deutsch „Träumer und Macher“). Das „seit mehr als 75 Jahren … der Name Jeep unauslöschlich mit Freiheit, Authentizität, Abenteuer und Leidenschaft verbunden“ sei, das sollte auch klar sein, auch wenn es nicht wahr ist, sondern Werbung.

Für die FCA-Gruppe sind es sogar 80 Jahr, auf welche diese „legendärer Tradition“ unter dem Markennamen Jeep stünde und „für authentische SUV und Geländewagen mit besonderen Fähigkeiten und Vielseitigkeit für Menschen“. Richtig, die oben erwähnten Hunde müssen hinten Platz nehmen.

In hündischen Medien, gerne auch Lügen- und Lückenmedien genannt, werden von den üblichen Hofberichterstattern passende Pressemitteilungen schon vor der Premiere rauf- und runtergebetet. Da fällt mir – so viel Zeit muss sein – dieser Witz ein. Treffen sich zwei Journalisten in einem Magen. Fragt der eine: „Na, wurdest Du auch verschluckt?“ Antwortet der andere: „Nein, nein, ich komme von der anderen Seite.“

Grand Cherokee L Summit Reserve © Jeep

Nun, den Angepassten und Aftergängern der Autoindustrie ist zu entnehmen, dass der Grand Cherokee L einen 3,09 Meter langen Radstand habe und die fünfte Generation in den vier Ausstattungsvarianten Laredo, Limited, Overland und Summit im zweiten Quartal 2021 in die Warenhäuser gestellt werde.

Herausgestellt werden „animierte Instrumente“, ein „zehn Zoll großen Zentralbildschirm“ in der oberen Mitte und angeblich „ein volles Dutzend USB-Anschlüsse (Typ A und C)“, eine „Vier-Zonen-Klimaautomatik“ mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten von Gebläse und Temperaturen für die Passagiere in der ersten und zweiten Reihe.

Praktisch ist, dass sich bei Nutzung von nur zwei Sitzreihen ein Ladevolumen von 1.328 Litern ergibt. Die dritte Sitzreihe ist im Verhältnis 50:50 geteilt und lässt sich von der Rückseite des Fahrzeugs aus umklappen wie auch die zweite Reihe und zwar nach vorne, so daß man einen großer flacher Laderaum mit einem Volumen von 2.396 Litern zur Verfügung hat. Gepäck würde auch auf einen Träger auf dem Dach passen oder rauf auf einen Hänger, den man hinter dem Fahrzeug hinter sich herzieht. Wo ein Wille ist, da ist auch beim Jeep Grand Cheroke 2021 ein Weg.

Das A und O eines Autos ist und bleibt der Motor. Der kleine Motor ist ein Sechszylinder, 3,6 Liter, mit 213 kW, 290 PS und einem maximalen Drehmoment von 348 Nm, und der große ein Achtzylinder, 5,7 Liter, mit 255 kW, 357 PS und 390 Nm. Allradantrieb und Achtgangautomatik sind für alle Modelle obligatorisch. Zu den beiden Benzinern werden ein Commonraildiesel und Plug-In-Hybridantrieb angeboten.

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