SH 350i – Ein Motorroller von Honda verleiht Flügel

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Flotte Fahrt vorwärts auf einer Honda SH 350i (Modelljahr 2019). © Honda, Aufnahme: 2019

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Der Hersteller von Fahrzeugen, die Flügel verleihen, ist auch vom Logo her Honda Motorrad. Auf der Heimatseite der Honda Deutschland GmbH für Motorräder heißt es derzeit, daß 62 Motorräder verfügbar seien. 62!

Wir haben nachgezählt und mit Motorrollern ist das richtig. Heraus ragen in diesem Jahr die Roller ADV 350 und Forza 350, aber auch der SH350i. Dieser Motorroller gilt den Herstellern als „Ikone“ und „neues Spitzenmodell“.

Der SH ist über die Jahre und Jahrzehnte, die Baureihe gibt es seit 1984, eine mitflüssigkeitsgekühltem Einzylinder-Viertaktmotor bekannter und offenbar auch beliebter Roller, der als 125i bekannt ist. In Europa galt der Großradroller über Jahre als „bestverkauftes Zweiradfahrzeug überhaupt“. Ab 2005 wurde dieser mit elektronischer PGM-FI-Kraftstoffeinspritzung verkauft. Im Laufe der letzten Jahre kam eine 300er und eine 350er in die Schaufenster.

Auch die Version für letztes Jahr beispielsweise mit überarbeitetem Stahlrohrrahmen kann sich dort sehen lassen. Was fällt dabei ins Auge? Neben der futuristisches Form, die vom Produzenten als „zeitlos“ beschrieben wird, aber auch als „kompakt und markant“, mit dem flachen Boden dürften das die 16-Zoll-Räder und die USB-Ladebuchse (Typ C) sein, die man auf Anhieb nicht sieht, denn sie befindet sich im Stauraum.. So ist das hier und heute.

Das sind kein Details, sondern Grundvoraussetzungen fürs famose Fahren in aufrechter Haltung, die Hersteller und Fahrer hervorheben. Daß der Motor auch neu ist, das dürfte wohl nicht viele Fahrer interessieren, aber dem ist so. Wichtiger ist denen wohl der „Smart Key“ genannte Schlüssel, mit dem die Zündung betätigt und der Sitz und das optionale „Smart Top Case“ entriegelt werden können.

Neu in diesem Modelljahr sind auch die Beleuchtung und Blinker, die „auf effiziente LED-Leuchten umgestellt“ worden seien. Nebenbei bemerkt: auch das LCD-Display beziehungsweise der kleine Bildschirm sind neu.

Wie heißt es bei Honda so schön: „Die elastische Federung – 35 mm Teleskopgabeln vorne und zwei Stoßdämpfer hinten – ist auf die ABS-Bremsscheiben vorne und hinten abgestimmt.“ Das und auch die Honda-Drehmomentkontrolle, die den Hinterradgrip überwacht und steuert, müssen getestet werden.

Die Farben dieser Saison (Pearl Cool White, Matt Carnelian Red Metallic, Matt Ruthenium Silver Metallic und Black sowie Matte Blacky Grey Metallic oder Pearl Falcon Grey) sind hingegen eher unwichtig. Wichtiger ist wohl der Preis und der liegt bei rund 6 000 Euro.

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