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Fotoreportage: Die Honda-Motorrad-Pressetage 2017 im Spessart

© Honda, Foto: Gerhard Rudolph, 2017

Spessart, Deutschland (RoadsRus). Alle Jahre wieder lädt Honda Deutschland zu den Motorrad-Pressetagen ein. Die Liste der Honda-Motorräder, die Journalisten testen durften, war Anfang Mai 2017 wieder lang. Die Fahrten im Spessart bei bei Wind und Wetter waren das auch.

Ein schönes Bilderbuch zum Strichachter – Annotation zum Buch „Mercedes Benz /8“ von Michael Rohde

© Paul Pietsch Verlage GmbH & Co. KG

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Als der „Strichachter“ 1968 erschien, erlebte der neue »kleine« Mercedes bald einen gigantischen Erfolg, knapp zwei Millionen wurden von den Vier- und Sechszylinder-Baureihen gebaut und bis heute sind die schier unverwüstlichen Limousinen noch nicht ganz aus dem Straßenbild verschwunden. Michael Rohde, Spezialist für diese Baureihe, entwickelte 1996 das Standardwerk über den Millionenseller aus Untertürkheim; mit zahlreichen Fakten zu Konstruktion und Hintergründen einschließlich einer Schwachstellen-Analyse.

Die vorliegende Neuauflage des Motorbuch Verlags-Erfolges „Mercedes-Benz/8 W114/115“ enthält neue Texte und neue, meist farbige Bilder, Hintergründe sind vertieft behandelt, während technische Daten vernachlässigt wurden. So schön, so gut. Schwelgendes durchblättern lässt das Herz des Strichachterfreund hüpfen, wirklich großartige Fotos! Aber der Text? Die Kapitelüberschriften und Bildunterschriften sind launisch dahin geworfen, dass einem der Atem stockt. Auf Seite 130 heißt die Kapitelzeile zur Serie 1,5 „Mai 1972: Lieber Farben-froh als grau-enhaft“. Bei den Bildunterschriften dominiert der Krabbelwitz. Unter einem Foto, das einen weißen Strichachter vor einer Ölverarbeitungsanlage zeigt, lesen wir: „Total raffiniert: Im Vordergrund das Auto, im Hintergrund das Öl“. Vergleiche zur Konkurrenz fehlen, eine Einordnung der Achsaufhängung oder der Sicherheitskonsolen wären erörternswert gewesen.

Fazit. Für Lesefaule ein Augenschmaus!

Bibliographische Angaben

Michael Rohde, Mercedes Benz /8, Mercedes für Millionen, 208 Seiten, 222 Farbabbildungen, Format: 265 x 230 mm, 100 sw-Abbildungen, Verlag: ISBN: 978-3-613-03910-0, Preis: 39,90 EUR

Sanft geliftet und technisch verbessert – Der kompakte Mazda3 wurde überarbeitet und wird ab Februar verkauft

© Mazda

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Vor fast exakt drei Jahren kam der aktuelle Mazda3 auf den Markt. Damit war es nun Zeit für ein Facelift des Bestsellers. Ab Anfang Februar wird die 2017er-Version dieses Fahrzeugs verkauft – es ist weiterhin als viertürige Limousine und fünftüriges Schrägheckmodell erhältlich. Eine dezente optische Überarbeitung und ein umfangreicheres Technik-Update sollen den Mazda3 für das neue Modelljahr fit machen. Dabei werden auch neue Ausstattung-Details in die Kompaktklasse eingeführt.

© Mazda
© Mazda

Geblieben sind dem Mazda3 die weit nach hinten gesetzte Fahrerkabine und das Kodo-Familiengesicht. Allerdings wirkt dieses jetzt mit dem dreidimensionalen, stärker konturierten Kühlergrill und den schmaleren Scheinwerfern noch markanter. In punkto Ausstattung hat der Kunde nun die Wahl zwischen „Prime-Line“, „Center-Line“, „Sports-Line“ und der neu eingeführten „Exclusive-Line“. Ab dieser neuen Ausstattungslinie sind unter anderem auch Voll-LED-Scheinwerfer mit dynamischem Fernlicht und Nebelscheinwerfer sowie automatisch anklappbare Außenspiegel mit LED-Blinkern, die von vorn besser sichtbar sind, serienmäßig an Bord.

Feinschliff auch im Innenraum: Dem Mazda3 wurden ein neues Lenkrad, das dem Fahrer besser in der Hand liegt und auch beheizbar ist, sowie neue Sitze spendiert. Und auf Wunsch kann ein Head-up-Display mit Verkehrszeichenerkennung, das die Infos ab sofort mit höherer Auflösung und in Farbe anzeigt, geliefert werden. In der höchsten Ausstattung Sports-Line ist dieses Feature bereits serienmäßig enthalten. Statt Handbremshebel ist im neuen Mazda3 nun eine elektrische Parkbremse installiert. Das schafft Platz und Gestaltungsfreiheit für die neue Mittelkonsole. Bereits ab der Ausstattung „Center-Line“ ist das „MZD Connect System“ mit einem Sieben-Zoll-Farbdisplay an Bord. Es ermöglicht den Zugriff auf zahlreiche Internet-Funktionen.

© Mazda
© Mazda

Als Antriebe stehen drei Benziner mit einem Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 121 kW/165 PS mit Normverbrauchswerten von 5,1 bis 5,8 Litern pro 100 Kilometer zur Wahl. Der stärkste Ottomotor ist neben dem für alle serienmäßigen Start-Stopp-System „i-stop“ ab Werk auch mit dem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem „i-Eloop“ ausgerüstet. Die beiden Dieselmotorisierungen leisten 77 kW/105 PS sowie 110 kW/150 PS. Durch den Einsatz des „Natural Sound Smoother“ konnten deren typische Geräusche und Vibrationen deutlich gemindert werden. Den Kraftstoffverbrauch der Selbstzünder gibt Mazda mit 3,8 beziehungsweise 4,8 Litern pro 100 Kilometer an.

Neu ist die serienmäßige Fahrdynamikregelung G-Vectoring Control, die vorhandene Sensoren nutzt und für eine höhere Handling-Präzision und mehr Fahrdynamik sorgen soll. Als Alternative zu den serienmäßigen Sechsgang-Handschaltern ist auf Wunsch für einige Motorisierungen auch eine Sechs-Stufen-Automatik lieferbar. Überarbeitetet wurde der schon im Vorgänger installierte City-Notbremsassistent. Er arbeitet statt mit Lasertechnik nun mit einer hochauflösenden Frontkamera. So kommt er auch bei höheren Geschwindigkeiten zum Einsatz und kann neben Autos auch Fußgänger erfassen. Neu ist zudem, dass der Mazda3 bei einem drohenden Unfall auch im Rückwärtsgang abbremst. Wie bisher, ist der adaptive Tempomat mit radargestützter Distanzregelung und aktivem Bremseneingriff lieferbar.

Im Kurztest des Mazda3 mit dem 105-PS-Diesel, der als Limousine für 23 690 Euro und als Fünftürer für 23 190 Euro zu haben ist, gefielen das niedrige Geräuschniveau und die Laufruhe des Motors. Allerdings muss schon fleißig geschalten werden, damit er möglichst nicht unter 2000 U/min läuft und die maximal 270 Nm zu Einsatz kommen können. Die Spitze erreicht das Fahrzeug schon bei 185 km/h, der Spurt von Null auf Tempo 100 wird in elf Sekunden erledigt.

Der Duster schreibt seine Erfolgsgeschichte fort – Renault hat das Modell seiner rumänischen Tochter überarbeitet

© Dacia Renault Deutschland AG

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Mit Fahrzeugen der Marke Dacia will Renault keine Statussymbole anbieten, sondern Autos mit jeder Menge Nutzwert zu einem unschlagbaren Preis. Diesem Konzept ist eine Erfolgsgeschichte gefolgt. Heute ist Dacia in 44 Ländern unterwegs. Um auch zukünftig fit zu bleiben, hat Renault seiner Dacia-Flotte eine gründliche Modellpflege verordnet. Die macht natürlich auch vor dem Flaggschiff, dem Dacia Duster, nicht halt.

Mit Preisen ab 10 690 Euro ist der Bestseller das günstigste SUV in Deutschland. Doch damit allein will der Geländewagen nicht punkten. Und so hat der Fünftürer ein moderneres Gesicht erhalten. Das wird dominiert vom Wabengitter-Kühlergrill und den dreigeteilten Hauptscheinwerfern. Kurze Überhänge, ausgestellte Radläufe und breite Seitenschutzplanken sowie eine robuste Dachreling verleihen dem Fahrzeug eine markante Optik.

Wie der Sandero, ist auch der Duster ein Kompakter – er ist 4,32 Meter lang und 1,82 Meter breit. Dennoch bietet er genügend Platz in beiden Reihen und auch im Gepäckraum: Der fasst im Normalfall 475 Liter, bei umgeklappter Rücksitzbank bis zu 1636 Liter. Die erhöhte Sitzposition ermöglicht eine gute Übersicht und vermittelt ein souveränes Fahrgefühl.

Den Duster gibt es wahlweise mit Zwei- und Vierradantrieb. Die intelligente Allrad-Antriebstechnik funktioniert im Auto-Modus so: Im Normalbetrieb werden nur die Vorderräder angetrieben – so lässt sich Kraftstoff sparen. Bei schlechten Straßenverhältnissen, wenn die Traktion durch Matsch, Schnee oder Eis nachlässt, erfolgt die Kraftübertragung stufenlos und automatisch auch an die Hinterachse – bis zu 50 Prozent des verfügbaren Drehmoments.

Für den harten Geländeeinsatz kann eine feste Kraftverteilung im Verhältnis von 50 zu 50 gewählt werden. Dort kommen dem Allrad-Duster auch die 21 Zentimeter Bodenfreiheit und der Unterfahrtschutz zugute. Mit Böschungswinkeln von 30 Grad vorn und 36 Grad hinten, einem Rampenwinkel von 23 Grad und kurzer Überhänge kann er auch schon mal größere Hürden nehmen.

Zur Sicherheit sind ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Frontairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Kopf-Thorax-Seitenairbags serienmäßig in jedem Duster an Bord. Auch der Schleuderschutz ESP mit Untersteuerkontrolle und Antriebschlupfregelung ASR wird ab Basisversion ohne Aufpreis geliefert.

Moderne Antriebstechnik ist integriert. Top-Motor ist ein leise laufender 1,2-Liter-Turbo-Direkteinspriter aus Renault-Regalen. Er leistet 92 kW/125 PS und bringt ein maximales Drehmoment von 205 Nm ab 2000 U/min. Damit schafft er den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 in 10,4 Sekunden und kann eine Spitze von 175 km/h erreichen. Basis-Benziner ist der 1,6-Liter-Otto mit einer Leistung von 77 kW/105 PS. Außerdem stehen zwei 1,5-Liter-Selbstzünder in den Leistungsstufen 66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS zur Wahl.

Neu sind das Multimedia-Navigationssystem mit Touchscreen-Monitor, ein Tempomat sowie eine sehr hilfreiche Rückfahrkamera. Mit einem weiteren Schmankerl konnte man sich auf einer ersten Proberunde mit dem Duster dCi 110 bekannt machen: dem automatisierten EDC-Doppelkupplungsgetriebe, das aus der Scenic-Baureihe stammt. Es arbeitet ohne Fehl und Tadel und soll ab Frühjahr zu einem Aufpreis von 1200 Euro zu haben sein.

„Rauf aufs Rad und raus in die Natur!“ – Zum Buch „Rad und raus“ von Gunnar Fehlau

© Delius Klasing

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Was ich auf der Rückseite des Deckels zum Buch „Rad und raus“ von Gunnar Fehlau, der in der Zweiradszene oder Verbrennungsmotor vor allem Geschäftsführer der Pressedienst Fahrrad GmbH bekannt ist, lese, das will ich gerne befolgen. „Rauf aufs Rad und raus in die Natur“, fordert Fehlau und plädiert für „Microadventures“.

Auch die Pressestelle des Verlags Delius Klasing propagiert diese Idee und teilt mit, dass „man … nicht viel für eine Kurzreise mit dem Fahrrad inklusive Übernachtung“ brauche. „Was man benötigt“, das lasse „sich leicht am Rad unterbringen – und schon könne das „Feierabenteuer“ beginnen.

Wiglaf Boning notiert im Vorwort unter „Liebe Artgenossen“ (S. 5.): „Abenteuer erlebt, wer sich auf sie einlässt, wer sich nicht hinter Mauern oder im Innern einer Karosserie versteckt, sondern die Nacht unter freiem Himmel und die Fahrt dorthin auf einem Drahtesel verbringt. Das Fahrrad, so finde ich, ist die beste Erfindung, die der Mensch bisher zuwege gebracht hat, besser noch als Nasenhaarschneider und Klettverschluss.“

Das kann man so sagen. Oder wie in der Pressemitteilung des Verlags: „Eine Radtour, ein Lagerfeuer, eine Übernachtung unterm Himmelszelt. Das Erlebnis beginnt direkt vor der eigenen Haustür. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Warum ewig eine lange Radreise planen, die eh nie Realität wird? Raus aus dem Büro, rauf aufs Rad und für die Nacht oder ein Wochenende in die Natur – Gunnar Fehlau zeigt in diesem Buch, wie das geht und richtig Spaß macht.“

Dass es noch „zahllose Plätze“ gebe, wie Fehlau in der Einleitung behauptet (S. 6), an denen „noch kein Biker sein Biwak errichtet“ habe, glauben wir gerne, denn Orte zu finden, an denen das erlaubt ist, dürfte nicht einfach sein. Unmöglich aber auch nicht. Wo die besten Stellen sind, das verrät Fehlau nicht, aber was Bikepacking und Microadventure ist, das schreibt er. Er hilft bei der Frage nach dem Fahrrad, gibt Rat bei der Ausrüstung und Tipps zur Tourplanung. So gesehen ist „Rad und raus“ nicht nur ein Buch mit tollen Texten (Fehlau kann reden und schreibt auch so) und netten Bildern in der Ich-war-hier-Façon und also Blogger-Stil, sondern auch ein kleiner Ratgeber. Für Anfänger ist das 160 Seiten lange Buch im Hosentaschenformat lohnenswerter bevor es rauf aufs Rad und raus in die Natur geht.

* * *

Gunnar Fehlau, Alles für Microadventure und Bikepacking, 160 Seiten, 160 Farbfotos, Format: 12,4 x 18,4 cm, flexibel gebunden, Verlag: Delius Klasing, Bielefeld, 1. Auflage 2017, ISBN: 978-3-667-10929-3, Preise: 16,90 EUR (D), 17,40 EUR (A)

Fotoreportage: Der Alfa Romeo Stelvio

© FCA

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Der Alfa Romeo Stelvio ist nicht nur im heißen Rot auf kalten Straßen alpiner Berge zu sehen, sondern auch hier und heute:

Mehr Text zu den Bildern in den Beiträgen „Kollisionsversuche mit Kraftwagen oder Der Alfa Romeo Stelvio erweist sich als top im Crashtest“ von Ted Prudenter und „Der Stelvio ist das erste SUV von Alfa Romeo – Der Neuling zeigt sich sowohl komfortabel als auch sportlich“ von Eva-Maria Becker.

Mehr Sicherheit für den Outback – Subaru hat dem Crossover neue Assistenten spendiert

© Subaru

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Das Crossover-Flaggschiff Subaru Outback rollt noch sicherer ins neue Jahr: Das bislang ausschließlich dem Topmodell vorbehaltene Sicherheitspaket aus Totwinkel-, Spurwechsel- und Querverkehrassistent ist ab sofort schon ab der zweiten Ausstattungslinie „Active“ serienmäßig an Bord. Ein Fernlichtassistent und das „Eyesight“-Fahrer-Assistenzsystem runden die umfangreiche Sicherheitsausstattung ab.

Unverändert werden vier Ausstattungsniveaus angeboten. Neben einer Berganfahrhilfe, einer aktiven elektronisch geregelten Drehmomentverteilung, einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie Licht- und Regensensor verfügt die zu Preisen ab 34 600 Euro erhältliche Basisversion „Trend“ ab sofort serienmäßig über ein Audiosystem mit sieben Zoll großem Display und dem Digitalradio-Standard DAB+.

© Subaru

In der nächst höheren Ausstattung „Active“, die bei 36 900 Euro beginnt, gehört das radargestützte Sicherheitspaket aus Totwinkel-, Spurwechsel- und Querverkehrassistent zum Serienumfang. Auf Höhe der Rückleuchten unter den hinteren Stoßfängern platzierte Sensoren erfassen Fahrzeuge, die sich dem Outback von hinten nähern. Eine LED-Warnlampe im Außenspiegel macht optisch auf mögliche Gefahren aufmerksam. Der Querverkehrassistent warnt beim Rückwärtsfahren aus einer Parklücke oder Einfahrt zusätzlich über ein akustisches Signal vor querenden Verkehrsteilnehmern.

Weitere Sicherheit versprechen die LED-Scheinwerfer und der nun ebenfalls ab Active serienmäßige Fernlichtassistent, der außerorts bei Nacht selbstständig zwischen Abblend- und Fernlicht wechselt. In Verbindung mit dem stufenlosen Lineartronic Automatikgetriebe ist auch „Eyesight“ weiterhin an Bord: Es umfasst unter anderem ein Notbremssystem mit Kollisionswarner, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, einen Spurhalte- und einen Spurleit-Assistenten sowie den Stop & Go-Anfahrassistenten, der den Fahrer am Stauende oder an der Ampel auf den wieder rollenden Verkehr hinweist.

Der Innenspiegel blendet nun automatisch ab, die Heckscheibe und die hinteren Seitenfenster sind abgedunkelt. Weitere Serien-Features sind beispielsweise eine Sitzheizung vorn und ein schlüsselloses Zugangssystem.

Alternativ können sich Kunden für die ab 39 400 Euro erhältliche Ausstattungslinie „Comfort“ mit Navigationssystem und elektrisch bedienbarem Glasschiebedach entscheiden. Das unverändert ab 41 300 Euro angebotene Topmodell „Sport“ hat elektrisch verstellbare Ledersitze vorn, eine Bergabfahrhilfe für die Lineartronic-Version und ein Audiosystem von Harman/Kardon an Bord.

Den Vortrieb des Subaru Outback übernimmt entweder der 2,0-Liter-Dieselmotor mit 110 kW/150 PS oder der 2,5-Liter-Benziner mit 129 kW/175 PS. Während Kunden beim Selbstzünder-Boxermotor zwischen einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder der sechsstufigen Lineartronic Automatik wählen können, übernimmt beim Benziner stets die Lineartronic die Kraftübertragung an alle vier Räder. Der permanente Allradantrieb Symmetrical AWD in allen Motorisierungen und Ausstattungslinien Serie.

Ein Bilderbuch über „Erich Strenger und Porsche“ von Mats Kubiak

© Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Blau, Gelb, Grün und Rot auf der Vorderseite des Buchdeckels und die Worte Erich Strenger in großen Buchstaben, Porsche kleiner, aber ganz in Großbuchstaben. Dazu klein geschrieben der Hinweis, dass das Buch „ein grafischer Beericht von Mats Kubiak“ sei.

Dass Kubiak etwas für den schönen Schein, Formen und Farben übrig hat, das sieht der Betrachter auch auf 186 Seiten, die mit 195 Farbfotos voll sind. Das Lesen der Texte dieser Bildersammlung scheint weit weniger wichtig, sonst wäre im Verhältnis zur Zahl der Bilder der geringe Textanteil sicherlich leserfreundlicher gestaltet worden. Und wenn ein Leser hier und dort das Geschreibe vom „Haus Porsche“ (sic!) liest, dann weiß er, warum.

Der Verlag Delius Klasing mag das vorgelegte Werk für ein „Buch über Erich Strenger“ halten, wie ich auf der Rückseite des Buchdeckels lese, doch eine Biografie, die den Namen verdient, ist das nicht. Allerdings ist es richtig, was dort auch noch steht, nämlich dass es sich um „eine umfassende Sammlung seiner Werke, welche im Zusammenhang mit der Firma Porsche in den Jahren 1951 – 1988 entstanden sind“, handelt.

Das Buch ist also weder eine ausführliche Beschreibung der Lebensgeschichte von Strenger noch ein Bericht von Kubiak, denn die Ansammlung von Bildern ist keinesfalls eine Darstellung eines wie auch immer gearteten Sachverhalts. Kubiak hat gesammelt und zwar Grafiken, nicht mehr, nicht weniger.

Wer diese von Kubiak gesammelten und zusammengestellten Grafiken aus den Jahren 1951 bis 1988 ansehen will, der greife zum Buch „Erich Strenger und Porsche“.

Bibliographische Angaben

Mats Kubiak, Erich Strenger und Porsche, Ein grafischer Bericht, 186 Seiten, 195 Farbfotos, Format: 19,2 x 25,6 cm, gebunden, Verlag: Delius Klasing, Bielefeld, 1. Auflage 2017, ISBN: 978-3-667-10969-9, Preise: 39,90 EUR (D), 41,10 EUR (A)

Werbung tut auch für Kraftwagen not – Zum Buch „Auto Union DKW“ von Ralf Friese

© Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Ganz in Gelb mit einem Comic auf der Titelseite präsentiert Ralf Friese in der Edition Audi Tradition das bei Delius Klasing verlegte Buch „Auto Union DKW. Im Spiegel der Werbung 1949 bis 1966“. Auf 160 Seiten werden laut Verlag 339 Farbfotos präsentiert, die vor allem Autos der westdeutschen Nachfolger der 1932 gegründeten Auto Union AG zeigen, die, wie Friese festhält, „1948 aus dem Handelsregister Chemnitz gelöscht“ wurde.

Eine Aktiengesellschaft kann man löschen, eine Idee nicht, die mit der Gründung der Zentraldepot für Auto Union Ersatzteile Ingolstadt GmbH durch aus der sowjetisch besetzten Zone in der Mitte des einstigen Deutschen Reiches zu den Leuten in den von Westalliierten besetzten Landen Geflüchteten am 19. Dezember 1945 erfolgte, wie dem Vorwort zu entnehmen ist.

Dazu hält der Verlag in einer Pressemitteilung fest: „Als im Dezember 1945 das Zentraldepot für Auto Union Ersatzteile GmbH in Ingolstadt gegründet wird ahnt wohl noch niemand, dass daraus einmal einer der erfolgreichsten deutschen Automobilhersteller werden wird: Audi.“ Was heißt hier wohl? Das konnte keiner wissen!

Aufgabe war am Anfang, „Teile zu liefern, damit die Auto Union-Fahrzeuge, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben, fleißig zum Wiederaufbau beitragen können.“ Gesagt, getan.

Dann folgte die Produktion von Kraftwagen für Lasten und Leute. In der besagten Presseinformation heißt es weiter: „Dieser zeitgeistige Bildband zeigt, wie schön die Auto Union für neue Produkte ihrer Marke DKW ab 1949 geworben hat. Vom kleinen Schnelllaster F89 L, der das erste in Ingolstadt gebaute Automobil überhaupt war, über den ‚großen DKW‘ F 93 (3=6), den modern trapezförmigen DKW Junior bis hin zum Heckflossen-Traumroadster Auto Union 1000 SP…“

Friese gilt dem Verlag als „ausgewiesener Fachmann u.a. für DKW-Nachkriegsfahrzeuge“ Für das vorliegende Werk habe er „sein umfassendes Archiv durchforstet und kenntnisreiche, unterhaltsame Texte zu den kleinen Kunstwerken erstellt“. Dass Werbung not tut, wie Dr. Carl Hahn, der laut Friese „an der Neugründung der Auto Union GmbH maßgeblich beteiligt“ war, das ist dem Buch, das einen reich bebilderten Rückblick in längst Vergangenes bietet, zu entnehmen.

Bibliographische Angaben

Ralf Friese, Auto Union DKW, Im Spiegel der Werbung von 1949 bis 1966, 160 Seiten, 339 Farbfotos, Format: 23,8 x 27,2 cm, gebunden mit Schutzumschlag, Verlag: Delius Klasing, Bielefeld, 1. Auflage 2017, ISBN: 978-3-667-10913-2, Preise: 29,90 EUR (D), 30,80 EUR (A)

Schwedenkombi mit Gelände-Kompetenz – Volvo hat den Allroad-Kombi V90 Cross Country auf den Markt gebracht

© Volvo

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Volvo hat 2016 zum dritten Mal in Folge einen Verkaufsrekord erzielt. Der weltweite Absatz hat sich im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent auf 534 332 Fahrzeuge erhöht – das ist das bisherige Spitzenergebnis der schwedischen Marke. Besonders hohes Wachstum wurde in China und den USA verbucht. In Westeuropa verzeichnete Volvo einen Zuwachs von 4,1 Prozent auf 206 144 Fahrzeuge. Vor allem auch in Deutschland ist Volvo auf Wachstumskurs: Über 39 900 Fahrzeuge sind hier im vergangenen Jahr neu zugelassenen worden – das ist ein Plus von fünf Prozent. Damit stieg der Marktanteil auf 1,2 Prozent.

Und Volvo will diesen Kurs auch in diesem Jahr halten und hat gleich zum Jahresbeginn eine interessante Neuheit auf den Markt gebracht: Mit dem Volvo V90 Cross Country rollt das nunmehr vierte Modell der neuen 90er-Baureihe zu den Händlern. Die Front des Fahrzeugs wird vom markanten „Wasserfall“-Kühlergrill mit senkrechten Streben und schmalen Scheinwerfern in Klarglasoptik dominiert. Das Heck mit seinen großen aufrecht stehenden Rückleuchten und dem großen Heckfenster wirkt ebenso kräftig wie elegant.

© Volvo
© Volvo

Das fast fünf Meter lange Fahrzeug bietet zumindest für vier Personen üppige Platzverhältnisse. Selbst groß gewachsene Passagiere können mit der Beinfreiheit im Fond ausgesprochen zufrieden sein. Das Gepäckraum-Volumen beträgt 560 Liter; bei umgeklappten Rückbanklehnen fasst das Ladeabteil bis zu 1526 Liter. Das ist allerdings eher Durchschnitt im Segment.

Der Innenraum bietet eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre im eleganten, geschmackvollen Ambiente mit viel Naturholz. Die Sitze verfügen über einen sehr guten Seitenhalt, sind bequem und komfortabel, dabei auf keinen Fall zu weich. Auf Wunsch sind sie vielfach elektrisch verstellbar und mit Belüftungs- und Massagefunktion ausgestattet. Zahlreiche und vernünftig dimensionierte Ablagen helfen dabei, im Innenraum Ordnung zu halten.

Klar, sachlich und aufgeräumt wirkt das Cockpit mit seinem minimalistischen Bedienkonzept – mit nur wenigen Tasten und Knöpfen. Die meisten Funktionen im Volvo V90 Cross Country lassen sich über den Touchscreen im Tablet-Stil in der Mittelkonsole steuern. Das sollte man vor der Fahrt aber erst einmal üben.

Der neue Allroad-Kombi bietet eine Bodenfreiheit von 21 Zentimetern – das sind sechs Zentimeter mehr gegenüber dem „normalen“ Kombi V90. Weitere Unterschiede zu diesem sind sehr verhalten ausgefallen – eine leicht modifizierte Front, ein angedeuteter Unterfahrschutz vorn und hinten sowie Kotflügelverbreiterungen weisen auf den Allroader hin.

© Volvo
© Volvo

Die Sicherheitsausstattung des V90 entspricht den bekanntermaßen hohen Ansprüchen des schwedischen Herstellers. Ab Werk sind natürlich alle Airbags, ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und der Schleuderschutz DSTC an Bord. Zudem verfügen alle V90 Cross Country über die gleichen Fahrer-Assistenz-Systeme wie die Modell-Geschwister. Dazu gehören die Spurhalte- und Totwinkel-Assistenten, aber auch das Volvo City Safety System, das alle Geschwindigkeitsbereiche abdeckt und bei Tag und Nacht gleichermaßen funktioniert.

Der umfassende Notbremsassistent trägt dazu bei, Zusammenstöße mit anderen Fahrzeugen – auch beim Linksabbiegen in Kreuzungsbereichen – sowie Fußgängern oder Radfahrern ganz zu verhindern oder zumindest den Aufprall „abzufedern“ und die Unfallfolgen deutlich zu verringern. Auch große Wildtiere erkennt das System. Aber auch eine Bergabfahrhilfe, der dem Cross Country vorbehaltene Offroad-Modus sowie das Pilot-Assist-II-System für teilautonomes Fahren bis 130 km/h sind ab Werk an Bord.

Als Antriebe werden für den Zweitonner vier Drive-E-Motoren – zwei Diesel und zwei Benziner – angeboten. Die Leistungsspanne reicht von 140 kW/190 PS (D4) bis 235 kW/320 PS (T6). Serienmäßig sind alle Motoren mit Geartronic-Achtgang-Automatikgetrieben kombiniert, und alle Fahrzeuge sind mit permanentem Allradantrieb ausgestattet. Die Preise für den Allroad-Kombi beginnen ab 56 350 Euro in Verbindung mit dem Basismotor D4.

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