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„33 Länder, 55.000 Kilometer, 120 Nächte“ – Annotation zum Buch „Europa elektrisch – Vanlife im ID. Buzz“ von Christian Schlüter

"Europa elektrisch – Vanlife im ID. Buzz. 33 Länder, 55.000 Kilometer, 120 Nächte" von Christian Schlüter © Delius Klasing Verlag GmbH

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). In der Delius Klasing Verlag GmbH mit Sitz in Bielefeld wurde 2023 in erster Auflage das 256 Seiten umfassende Buch „Europa elektrisch – Vanlife im ID. Buzz. 33 Länder, 55.000 Kilometer, 120 Nächte“ von Christian Schlüter veröffentlicht. Der fuhr wohl durch 33 Länder und verbrachte unterwegs 120 Nächte. Auf dem Tacho sollen 55 000 Kilometer zusammengekommen sein.

Das Ergebnis sind jede Menge Photos und Texte, die ein Buch ergeben. Am Ende soll sogar ein „Job bei Volkswagen Nutzfahrzeuge“ herausgekommen sein, wie es auf der Heimatseite des Verlages im Weltnetz heißt. Dort steht zum „Roadtrip“, daß dieser als „Test“, „ob der elektrische Bulli die Gene seiner Vorfahren erfolgreich in die Zukunft überführt“ habe, gelte, dieser „aber auch eine Vorstellungsrunde bei der großen Bulli-Community“ gewesen sei.

Bibliographische Angaben:

Christian Schlüter, Europa elektrisch – Vanlife im ID. Buzz. 33 Länder, 55.000 Kilometer, 120 Nächte, 256 Seiten, Fotos und Abbildungen: 248, Sprache: Deutsch, Format: 21 x 28 cm, Bindung: gebunden, Verlag: Delius Klasing Verlag GmbH, Bielefeld, 1. Auflage 2023, ISBN: 978-3-667-12751-8, Preis: 49,90 EUR, auch als E-Buch, ISBN: 978-3-667-12773-0, für 39,99 EUR erhältlich

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Ein kleines Dorf mit großartiger Burg – Romantico, molto romantico: Valentinstag in Vigoleno

Eine Ansicht der Burg Vigoleno. © Ph Eleonora Giannetta

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Für die einen ist Vigoleno in der Provinz Piacenza ein Borgo (ein Dorf), für die anderen ein Castello (eine Burg). Auf jeden Fall müssen Reisende hinauf zu Dorf und Burg. Ob man vom Torente Arda kommt oder vom nahen Torrente Stirone, einen Hügel müsse alle auf 350 Meter über dem Meeresspiegel hinauf. Vigoleno liegt auf einem Bergrücken zwischen dem Tal des Ongina und dem des Stirone und bietet von oben weite Sicht auf die umliegenden Täler und Hügel, auch auf den Nationalpark Riserva Regionale Piacenziano.

Grob gesagt liegt Vigoleno zwischen Piacenza und Parma und also ideal, um von dort Ausflüge in beide Städte zu unternehmen. Natur- und Kulturlandschaften mit Dörfern und Städten kennzeichnen auch diese Gegend in der Republik Italien, in der nicht nur Wald wächst, sondern auch Wein. Wohlan!

Das mittelalterliche kleine Dorf von großem Charme, das für seine intakte Burg, seine Zinnenmauern und die zeitlose Atmosphäre seiner gepflasterten Straßen bekannt ist, lohnt für Ein- und Ausblicke. Am kommenden Valentinstagswochenende, Sonnabend, den 14. Februar 2026, und Sonntag, den 15. Februar 2026, bieten die Bewohner guten Gästen Erlebnisse, die darauf ausgerichtet sind, das Dorf auf intime und gemächliche Weise zu erleben. Slow Travel und Slow Food sind angesagt.

Der Bergfried soll für selbstständige und geführte Besichtigungen geöffnet sein, einschließlich der Besichtigungen des Piano Nobile. Als besonders reizvoll gilt eine Führung bei Sonnenuntergang. Nach einer Mahlzeit auf den Mauern der Burg spazieren und im Licht der Dämmerung den Turm besteigen, das mag für manche nicht nur reizvoll sein, sondern romantisch.

Außerdem kann man einen exklusiven Moment auf der Spitze des Bergfrieds oder entlang der Mauern buchen, der nur einem einzigen Paar vorbehalten ist, vorzugsweise möge das am 14. Februar 2026 geschehen, denn dann ist Valentinstag in Vigoleno.

Nebenbei bemerkt sind manche Abschnitte des Weges entlang der Zinnen des Castello di Vigoleno nicht gerade ungefährlich, aber gehen und sehen Sie selbst.

Passend nicht nur für Paare dürfte die Ausstellung „A² Amore e Arte” (Liebe und Kunst) von Marco Magnani in der Casa Tanzi sein, die dem Thema Liebe und Schönheit gewidmet ist. Wer zum Fest des Heiligen Valentinus, der wohl ein Märtyerer war oder mehrere, nicht mag, der möge im Wonnemonat Mai Vigoleno einen Besuch abstatten. Dann sind Wiesen und Wälder voll mit frischem Grün und die Sonne scheint schon schön.

Für Personen auf Fahrrädern und Motorräder oder in Reisemobilen ist dieser Ausflug nach Vigoleno entlang einer Route mit alten Dörfern und Burgen von der Romagna unten an der Adria bis hoch an die oberste Grenze der Emilia, die einst die Ländereien der Malatesta, der Canossa und der Estensi begrenzten, gut geeignet.

Vigoleno ist nicht nur Mitglied des Vereins I borghi più belli d’Italia (Die schönsten Dörfer Italiens), sondern wurde mit der Bandiera Arancione (Orangefarbene Flagge und nicht rote) für touristische und ökologische Qualität des Touring Club Italiano ausgezeichnet.

Kulinarisch ist der Besuch der Käserei Barziere zu empfehlen, um mehr über die Produktion des Parmigiano (Parmesan) genannten Käses zu erfahren. Käse und Wurst von regionalen Anbietern werden in der Taverna Al Castello in Vigoleno. Die Polenta und Frittata, die aus der Küche dieser urig eingerichteten Taverna mit Fliesen auf dem Boden und Holz an den Wänden, Kamin und Terrasse kommen, werden wie die Antipasti weit über die Gegend hinaus gerühmt. Hausmannskost und Hauswein muß sein und mehr nicht.

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Reich der Mitte fährt in Deutschland auf – Wir nahmen ein kompaktes E-Auto unter die Lupe – den Great Wall Motors (GWM) Ora 03 GT

GWM ORA 03 GT © Great Wall Motors

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Ich erinnere mich genau an meine erste Begegnung mit Fahrzeugen der chinesischen Marke Brilliance – auf der Internationalen Automobilausstellung 2005 in Frankfurt am Main. „BS4“ und „BS6“ waren die chinesischen Fahrzeuge, die zwei Jahre später auf den europäischen Markt kommen sollten. Indes – es kam anders, und das mit weitreichenden Folgen.

Im Crashtest des ADAC zerlegte sich die Fahrgastzelle des Mittelklässlers BS6 so extrem, dass Insassen kaum Überlebenschancen gehabt hätten. Aus die Maus. Marktstart abgebrochen. Lange Zeit gab es kaum Neues in puncto Automobile aus dem Reich der Mitte – bis auf die Tatsache, dass vor allem deutsche Firmen mit dortigen Autobauern kooperierten und dabei Wissen und Know-how vermittelten.

Rund 20 Jahre später sind zahlreiche chinesische Automarken in Europa angekommen, und die meisten Modelle erzielen heute Bestnoten im Euro-NCAP-Crashtest. Im Gegensatz zu den 2005 inspizierten Brilliance-Modellen sind sie sauber verarbeitet, mit modernster Technik und viel Komfort ausgestattet. Die meisten Hersteller sind bereits in den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) aufgenommen worden. So auch Great Wall Motors (GWM) im Jahre 2022. Bislang ist die Marke mit den beiden Baureihen Ora und Wey auch auf dem deutschen Markt vertreten – weitere Modelle sind im Anrollen.

Im Kurztest nahmen wir den GWM Ora unter die Lupe. Der kompakte Chinese ist 4,25 Meter  lang, 1,85 Meter breit und 1,60 Meter hoch und geprägt von einem Retro-Design mit Kulleraugen und runden Linien. Damit wirkt er sympathisch-niedlich, ein bisschen wie der Käfer. Aber es ist eher ein Käfer 2.0, denn das Niedlich-Verspielte verschwindet im technisch anmutenden Interieur.

GWM ORA 03 GT
© Great Wall Motors

Topmodel der Baureihe ist der Ora 03 GT, der sich durch sportliche Akzente wie schwarze Stoßfänger und Schweller, 18-Zoll-Leichtmetallräder sowie einen großen Dachkantenspoiler mit integrierten Rückleuchten auszeichnet. Steigen wir also mal ein in diesen Grand Tourismo, und schauen wir, wie er sich in der Praxis bewährt!

Die Sitze in Reihe eins sind bequem, bieten Sitzheizung und Kühlfunktion und lassen sich vielfach elektrisch verstellen. Für größere Erwachsene könnte die Sitzauflage länger sein. Wer sich jetzt umschaut, entdeckt kaum Knöpfe und Schalter. Vor Fahrer und Beifahrer spannt sich ein modernes Cockpit mit einem 10,25-Zoll-Fahrerinformationsdisplay und einem gleich großen Touchscreen-Infotainmentsystem mit vielen Funktionen – einschließlich Navi und digitalem Radioempfang.

Apropos Knöpfe: Es gibt keinen, der das Radio oder die Klimaautomatik regeln könnte. Alles läuft leider nur über den Touchscreen und seine Menüs und Untermenüs. Zudem ist der für die vielen Infos, die angeboten werden, einfach zu klein. Während der Fahrt sollte man also besser nichts neu wählen – es lenkt nur ab. Zwar ist auch eine Sprachsteuerung integriert, doch die muss noch ein bisschen lernen und ist derzeit keine große Hilfe.

Fahrerassistenten und Sicherheitsfeatures gibt es so viele, dass es einfacher ist zu sagen: Es ist alles an Bord! Viele sind eine große Hilfe, aber einige nerven auch. Zwar lässt sich mancher Assi nach einiger Suche auch deaktivieren, aber immer nur für eine Fahrt. Und dann gibt es einen Notlenk-Assistenten. Gut gemeint, aber nicht gut gemacht: Er greift auch ein, wenn er nicht soll. Auf Landstraßen ohne Mittelstreifen zieht er recht kräftig in die Mitte der Fahrbahn – das heißt also, auf Crashkurs, wenn man nicht aufpasst.

GWM ORA 03 GT
© Great Wall Motors

Und was noch nervt, sind die häufigen Piep- und Warnmeldungen des Bordcomputers. Da heißt es zum Beispiel, man solle nicht geistesabwesend sein! Leider ist die Verkehrszeichenerkennung oft nicht korrekt, was zur Folge hat, dass man dann ermahnt wird, die falsch registrierte Höchstgeschwindigkeit einzuhalten. Also – in dieser Hinsicht gibt es noch Luft nach oben.

Aber genug gemeckert: Richtig gut für einen Kompakten sind die Platzverhältnisse, mit leichten Abstrichen auch im Fond – dank des relativ langen Radstandes von 2,65 Metern. Der Gepäckraum ist für einen Kompaktwagen mit 228 Litern allerdings recht klein. Werden die Rücksitzlehnen umgeklappt, steigt das Ladevolumen auf 858 Liter. Die Türgriffe sind bündig eingelassen und fahren elektrisch aus. Hochwertig anmutende Materialien kommen zum Einsatz, und alles ist mustergültig verbaut. Gute Qualität!

Fahren wir also mal los! Einen Startknopf sucht man vergebens – sobald die Fahrstufe per Drehregler eingelegt ist, fährt der Ora 03 GT einfach. Angetrieben wird der Fronttriebler von einem 126 kW/171 PS starken Elektromotor, dessen maximales Drehmoment von 250 Nm vom Start weg anliegt und für eine beeindruckende Performance des Ora sorgt. Das eher etwas straff abgestimmte Fahrwerk und die direkte Lenkung halten den Kleinen auch in schnell durchfahrenen Kurven sicher in der Spur. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt, und der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 gelingt in 8,2 Sekunden.

Besonders geeignet ist das Fahrzeug für den City- und Überlandverkehr. Da kann es seine Stärken voll ausspielen. Will man auf längere Reisen gehen, sollte man die Reichweite des Fahrzeugs kennen und schon mal nach Ladestationen an der Strecke Ausschau halten. Mit dem 63,1-kWh-Akku soll der Ora 03 GT bis zu 400 Kilometer weit kommen. Vorsicht, sage ich da nur. Für die meisten E-Fahrzeuge werden Reichweiten angegeben, die man in der Praxis nicht erreichen kann, ohne alle möglichen Verbraucher einschließlich der Heizung auszuschalten und möglichst ohne weitere Passagiere und Gepäck unterwegs zu sein. Real kommt man mit dem kleinen Chinesen so um die 300 Kilometer, aber dann sollte man nachladen. Will man den Akku voll aufladen, ist dafür schon eine Stunde einzuplanen.

GWM ORA 03 GT
© Great Wall Motors

Wo kauft man nun ein solches Fahrzeug, wo kann es gewartet und repariert werden? Und was kostet der ganze Spaß? Letzteres ist am einfachsten zu beantworten. Der GWM Ora 03 GT steht mit 49 490 Euro in der Liste. Man sieht: Es ist kein Schnäppchen! Aber bis auf wenige Extras, und das sind lediglich Wunschfarben in Metallic, ist auch alles an Bord, was man sich wünschen kann.

Zum Vertrieb: Wie gesagt, sind die meisten chinesischen Hersteller erst seit wenigen Jahren auf dem deutschen Markt. Im Januar wurde der Fahrzeugbestand chinesischer Marken mit 70 000 beziffert. Laut Kraftfahrt-Bundesamt haben sie aber in Deutschland ihre Neuzulassungszahlen binnen eines Jahres verdoppelt. So fahren nach den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 weitere 47 000 chinesische Pkw auf deutschen Straßen. Great Wall Motors (GWM) war mit rund 2300 Fahrzeugen dabei.

Insgesamt ist das eine tolle Entwicklung, die aber noch längst nicht das Ende der Fahnenstange ist. Was fehlt in Deutschland beispielsweise, ist ein enges Vertriebs-, Werkstätten- und Händlernetz. Derzeit werden die Fahrzeuge in Deutschland über die Emil Frey Gruppe und rund 50 Vertragspartner vertrieben; der Ausbau auf mindestens 100 Standorte ist geplant. Aber auch das sind zu wenige! Die Vertriebsstrategen des Herstellers setzen vor allem auf neue Modelle und nicht nur auf reine E-Autos, sondern auch auf Verbrenner und Plug-in-Hybride. So weit, so gut.

Aber es geht um die Bekanntheit der Marke, um möglichst kurze Wege zum Händler, in die Werkstätten, zum Probefahren. Chinesische Fahrzeuge sind hierzulande noch keine Selbstläufer. Viele Autobesitzer wechseln ohnehin nur ungern die Marke. Lange hat es gedauert, bis sich Japaner und Koreaner durchsetzen konnten. Deren Erfahrungen könnten nun neben GWM auch BYD, MG, NIO, LYNK & CO., AIWAYS, ELARIS, MAXUS, BAIC, BESTUNE, ChERY, DFSK, JAC, POLESTAR, SERES und SWM noch besser nutzen.

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Mit dem Motorrad zum Nordkap – Annotation zum Buch „fjordwärts“ von Lena Siep und Mike Dodd

"fjordwärts. Mit dem Motorrad zum Nordkap" von Lena Siep und Mike Dodd. © Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Nordwärts – und das fjordwärts – reisen die meisten Menschen mit Schiffen. Von Kystruten (deutsch Küstenrouten) im Königreich Norwegen ist dann die Rede. Weil die Schiffe hurtig fahren, ist auch von Hurtigruten die Rede.

Mit einem Motorrad kann man auch hurtig fahren, doch fjordwärts kurvt und cruist man besser zwischen Kristiansand und Kirkenes und zurück. Und man fährt links und rechts, also kreuz und quer nach Stavanger und Bergen, Florö und Maloy, Kristiansund und Trondheim, Bodö und Tromsö. Zum Nordkap sowiesö!

Und wie man fährt, wenn man fährt, das verraten allen, die im Königreich Norwegen noch nie mit einem Motorrad unterwegs waren, Lena Siep und Mike Dodd, die laut Delius-Klasing-Verlag „eine spektakuläre Motorradtour“ mit einer alten Goldwing von Honda zum Nordkap unternahmen. Auf der Heimatseite des Verlages Delius Klasing im Weltnetz heißt es dazu: Als der britische Fotograf Mike Dodd auf seine 1979er Honda GL1000 Goldwing steigt, hat er eine Auszeit von der Kamera geplant. In letzter Sekunde schmeißt er eine Minimalausrüstung in den Rucksack: eine Canon Spiegelreflex, ein Stativ, einen Selbstauslöser. Das Ziel seiner Motorradreise ist der nördlichste Punkt Europas, das Nordkap.

Natürlich lässt ihn das Fotografieren am Ende doch nicht los. Nur mit Selbstauslöser und einer Digitalkamera entstehen fantastische Reisebilder: von Fjorden, Fjellen und Wasserfällen, von Fischern, Bauern und leidenschaftlichen Motorradfans, die ihm immer helfen, wenn seine alte Honda kurz davor ist, aufzugeben.“

Richtig, das Buch ist nicht nur eine Reiselektüre, sondern ein Bildband.

Bibliographische Angaben:

Lena Siep und Mike Dodd, fjordwärts, Mit dem Motorrad zum Nordkap, 160 Seiten, 100 Photographien, Bindung: fester Einband, Format: 23,5 x 27,2 cm, Verlag: Delius Klasing Verlag GmbH, Bielefeld, 1. Auflage 2021, ISBN: 978-3-667-11972-8, Preis: 39,90 EUR (Deutschland)

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Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Wanderreise, Radreisen, Autoreisen, Wohnmobilreisen und Motorradreisen durch das Königreich Norwegen –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Radreisen auf Routen des Radrouten-Netzes Eurovelo – Annotation zum Buch „Mit dem Fahrrad durch Europa“ von Monica Nanetti

"Mit dem Fahrrad durch Europa" von Monica Nanetti. © Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Wer mit dem Fahrrad durch Europa fahren und also Radreisen möchte, der besorge sich das 224 Seiten umfassende Buch mit dem Titel „Mit dem Fahrrad durch Eurapa“ von Monica Nanetti, das 2022 im Delius-Klasing-Verlag veröffentlicht wurde und in dem laut Untertitel „Die besten Mehrtages-Touren für jedes Fitnesslevel“ zu finden seien.

Wenn man ehrlich ist, dann wird längst nicht über alle Mehrtages-Touren in dem Buch berichtet und literarisch keinesfalls auf hohem Niveau, aber „über 50 Vorschläge für Merhtages-Touren“ durch Lande auf dem halben Kontinent Europa, das dürfte für die meisten Radreisenden mehr als genug sein. Eine Radreise entlang des Eurovelo genannten Radrouten-Netz führt über Minsk nach Moskau, eine andere nach Kiew. In Kirkenes endet ebenfalls eine Route und in Tromsö enden gleich drei Routen. Keine Frage, daß man auch im Königreich Nordwegen, in der Russischen Föderation und in Banderastan mit dem Radreisen beginnen kann.

Unter den von Monica Nanetti vorgestellten Routen befindet sich der Loire-Radweg, der Mainradweg, der Oder-Neiße-Radweg und der Berliner Mauerradweg, die WEinstraße, die Romantische Straße und – keine Frage – eine Route durch die Abruzzen. Wer als Randreise eine Rundreisen unternehmen möchte, dem bietet sich die Umrundung des Bodensess an, aber auch eine Ostseerundfahrt. Rauf aufs Rad!

Bibliographische Angaben:

Monica Nanetti, Mit dem Fahrrad durch Europa, Die besten Mehrtages-Touren für jedes Fitnesslevel, 224 Seiten, 362 Fotos und Abbildungen, Format 21,5 x 28,0 cm, Bindung: fester Einband, Verlag: Delius Klasing Verlag GmbH, Bielefeld, 1. Auflage 2022, ISBN: 978-3-667-12282-7, Preise: 29,90 EUR (Deutschland), 30,80 EUR (Österreich)

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Mit Wohnmobil und Campingbus genußvoll durch Cymru reisen – „Take the Slow Road – England & Wales“ von Martin Dorey

„Take the Slow Road – England & Wales“, von Martin Dorey. © Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). England ist klar, aber Cymru? Nun, die Invasoren und Eroberer nennen das Land Wales. Wales stammt wie Welsh aus derselben altenglischen Wurzel (Singular Wealh, Plural Wēalas), das aus dem protogermanischen Walhaz stammt. Das wiederum wurde vom Namen der Gallier abgeleitet, die den Römern als Vocae bekannt waren.

Nach J. R. R. Tolien ist das allgemeine germanische Namenwort walh (Einzahl) und walha (Mehrzahl) eines für eine Person genutzt wurde, die Keltisch sprich, Altenglisch erscheint es als „wilisc“ (= fremd), nicht-Englisch, kymrisch) Kymrisch? Cymru! Aus Sicht der englischen Eroberer und Besatzer wird Cymru also Wales genannt und die Leute, die in diesem Land wohnen, sprechen aus sich der Invasoren, Eroberer und Besatzer entweder Englisch oder Walisisch.

Die Eroberer halten Cymru unter der Knute des Vereinigten Königreiches (VK) wie auch British Ulster und Alba (besser bekannt als Schottland). In diesen Teilen des VK hat sich die Sprache der Eroberer und Besatzer ebenfalls durchgesetzt. Mit anderen Worten: mit Englisch kommen Reisende weiter. Doch wer mit einem Buch von Martin Dorey reist, der will das womöglich nicht, sondern wie der Autor vor allem langsam „die schönsten Routen von England und Wales und die schönsten Stellplätze“ auskunftschaften. Fahren? Nein, bummeln möge man und zwar „durch Täler und ‚Dales‘, aber auch „Hügel und Berge von England und Wales“ überqueren. Martin Dorey bietet Vorschläge für das Fahren auf „atemberaubende Küstenstraße und durch idyllische Dörfer“. Er gibt Hinweise auf das, „was Surfern, Naturliebhabern, Kletterern, Wanderern und Faulenzern Spaß macht – und oftmals nichts kostet“.

Auf dem Buchdeckel steht, daß für alle, die „(noch) keinen Campingbus besitzen…, eine Liste mit Verleihfirmen vor Ort … inbegriffen“ sei. Super! Die Mischung aus sachdienlichen Hinweisen und den Erlebnissen und Erfahrungen von Martin Dorey lassen das Buch als ein nützlich erscheinen. Dank der vielen Abbildungen und Photographien (über 400 an der Zahl) ist das 352 Seiten umfassende Werk auch ein schönes.

Auf der Heimatseite des Delius-Klasing-Verlages im Weltnetz heißt es dazu: „Nicht weniger als 28 Reiserouten sind in dem Band zusammengestellt. Bevor die
schönsten Routen vorgestellt werden – immer mit Stellplatzempfehlungen und wichtigen Tipps, was man „In der Nähe“ unternehmen und anschauen kann – erläutert der Autor kurz, wie man den Reiseführer benutzt, wie man am besten nach England und Wales anreist, was man unbedingt mitnehmen sollte und wo man in England und Wales mit Campervan und Wohnmobil stehen darf.“

Wer das Magazin Roads’R’Us liest, der weiß, wo er in Cymru mit dem Campingbus stehen kann, wenn er will, auch wenn er nicht darf. Hurra!

Bibliographische Angaben:

Martin Dorey, Take the Slow Road England und Wales, Inspirierende Touren durch England und Wales mit Campingbus und Wohnmobil, 352 Seiten,Sprache: Deutsch, 403 Photographien und Abbildungen, Bindung: Klappenbroschur, Format: 16,5 x 23,4 cm, Verlag: Delius Klasing Verlag GmbH, Bielefeld, 1. Auflage 2022, ISBN: 978-3-667-12379-4, Preise: 34,90 EUR (Deutschland), 35,90 EUR (Österreich), auch als E-Buch, ISBN: 978-3-667-12401-2, für 27,99 EUR erhältlich

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im Magazin Roads’R’Us.

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Annotation zum Buch „BMW Motorrad – Die Marke. Die Modelle. Die Technik“ von Michaël Levivier und Zef Enault

"BMW Motorrad. Die Marke. Die Modelle. Die Technik" © Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). We sich für Motorräder der Aktiengesellschaft Bayerische Motoren Werke (BMW) interessiert, der interessiert sich womöglich auch für das 240 Seiten umfassende Buch mit dem Titel „BMW Motorrad“., das 2020 im Delius-Klasing-Verlag erschien. Für bildungsarme Blätterer, die gerne glotzen, aber selten lesen, ist das Buch reichlich bebildert.

Kritisch ist das auch nicht, was geschrieben steht, sondern nur nett. Und siehe da, das Buch entstand „mit offizieller Unterstützung von BMW“, worauf auf der Heimatseite des Verlages Delius-Klasing im Weltnetz sachdienlich hingewiesen wird. Wer diese wenig weise Art der Markengeschichte braucht, also den üblichen wie üblen Aftergängern, dem wurde geholfen.

Bibliographische Angaben:

Michaël Levivier, Zef Enault, BMW Motorrad, Die Marke. Die Modelle. Die Technik, 240 Seiten, 300 Fotos und Abbildungen, Sprache: Deutsch, Format: 25,0 x 31,0 cm, Bindung: fester Einband, Verlag: Delius Klasing Verlag GmbH, Bielefeld, 1. Auflage 2020, ISBN: 978-3-667-11966-7, Preise: 49,90 EUR (Deutschland), 51,30 EUR (Österreich)

Mittags Ristorante und abends Osteria – Signore te ne ringrazi in Macerata

Signore te ne ringrazi © Signore te ne ringrazi

Macerata, Italien (Roads’R’Us). Wer durch Italien reist, der muß durch die Region Marken (italienisch Le Marche) reisen, aber langsam. Früher oder später kommt der Reisende nach Macerata. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in den Marken liegt auf einem Bergrücken wie so viele andere Städte und Dörfer unter der sengenden Sonne des Südens. Auch an den Hängen wurden Häuser gebaut oder auch nicht, so daß nördlich der Via Giacomo Leopardi viel Grün zu sehen ist.

Grün und ländlich ist es jedoch auch östlich, südlich und westlich der alten Stadt, die aus Castrum Maceratae (bürgerliches Zentrum) und Podium Sanct Julian (kirchliches Zentrum) 1138 nach unserer Zeitrechnung entstand. In der Stadt beeindrucken der Giardini Diaz und der arco urbano di Fontescodella. Das Grün tut im Häusermeer mit allerlei Palästen unter dem Torre Civica (Uhrturm) auf dem Berg not. Nach ausgiebigen Spaziergängen durch das alte Macerata oder dem Besuch einer Aufführung im Sferisterio von Macerata, der lang gestreckten und luftigen Oper von Macerata, darf ich Speis und Trank im Ristorante Signore te ne ringrazi empfehlen.

Das liegt mitten in der Altstadt von Macerata in ungezwungener Atmosphäre. Die Räumlichkeiten des historischen Restaurants sind gediegen, rustikal, authentisch. An der Decke fallen dunkle Balken aus Holz auf und am Boden Fliesen aus gekochter Erde (terra cotta).

In der Küche kocht Michele Biagiola traditionelle und regionale Gericht. Marken als Mahlzeit sozusagen und also mit allem, was Feld und Wald zu bieten haben. Trotz der Ländlichkeit und Bodenständigkeit wird im Ristorante Signore te ne ringrazi Gourmetküche geboten. Mittags sieht man das mit bloßem Auge, aber abends werden die Tischdecken weggeräumt und die Teller auf Holzbrettchen gestellt. Das Ristorante verwandelt sich in eine Osteria.

Koch Michele Biagiola läßt sich gerne zitieren. „Ich kann Leute nicht ausstehen, die die ‚Mutter‘ aller Küchen verändern. Diese Gerichte sind so, wie sie sind, wunderschön und verdienen Respekt“, sagt er und kocht, aber nicht vor Wut, sondern mit Kräutern der Provinz Macerata. Biagiola spricht auf von den bisogni della brigata (den Bedürfnissen der Brigade) und mir ist nicht ganz klar, ober er die der Küche oder der Roten meint.

Er spricht vom Fleisch, das noch vom Bauern käme, und un’alimentazione „vegetariana senza neanche volerlo“. Aha!

Signore te ne ringrazi © Signore te ne ringrazi

Kommen wir zu den Antipasti, wobei Fritti e Verdure Pflicht ist und nicht Kür. Kurz: Frittiertes Gemüse. Wenn Gemüse, dann frittierte Kartoffel. Und wenn Fleisch, dann zartes Fleisch vom zahmen Lamm und dazu wilder Spinat. Agnello sopravvissana e buon Enrico (Spinacio selvatico) fondente! Wer mag, der schaufele vorher noch kalte Pasta mit Bohnen, Kräutern und Sommertrüffel in sich hinein oder fregnacce di amandola al battuto di erbe aromatiche der Kräuter wegen.

Nach Antipasti, Primi und Secondi kommt mit Dolci der Punkt auf dem i dieser Hauptwörter in der Hauptstadt der Provinz Macerata. Lassen Sie sich die hausgemachte Vanillecreme nicht entgehen. Neben der Crema pasticcera di casa ist auch die Trüffel mit grünem Anis aus Castignano, in Gerste geschmort, etwas Besonderes und aus den Marken, allerdings liegt Castignano auf einem Berg in der Provinz Ascoli Piceno und also gleich um die Ecke.

Bei den Weinen sollten zur Feier der Region nur die aus den Marken gewählt werden. Diverse Flaschen mit Verdicchio di Matelica (Weiß) und Metodo Classico (Rot) gilt es zu verkosten. Denn das Ristorante (mittags) ist abends eine Osteria und also als eine Gaststätte, in der große Weine getrunken und dazu kleine Speisen gegessen werden.

Mittags Ristorante und abends Osteria Signore te ne ringrazi in Macerata

Adresse: Via della Pescheria Vecchia, 26, 62100 Macerata MC, Italien

Kontakt: Telefon: +39 0733 1874869

Heimatseite: signoreteneringrazi.it

Kleiderordnung: keine

Anmerkung:

Wer mit Auto oder Motorrad durch die Lande reist, dem sei als Ort der Übernachtung und Gastlichkeit in der Dimora Rosa Bianca am Fuße von Macerata empfohlen. Geboten werden draußen und drinnen Rosen, zudem Retro und neben einem Bett auch ein Frühstück. Kurzum: klassischer Schick, gehoben, gediegen, gemütlich. Kaffee auf der Terrasse und ein Bad im Schwimmbecken draußen sind mittenmang statt nur dabei. Auch mit einem Reisemobil darf man auf dem grünen und schattigen Areal halten und übernachten.

Siehe den Beitrag

im Magazin Roads’R’Us.

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Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch kulturelle und kulinarische Reisen durch die Region Marken in der Republik Italien –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Agamben und Rosen – Dimora Rosa Bianca am Fuß von Macerata

Die Dimora Rosa Bianca am Fuß von Macerata. © Dimora Rosa Bianca

Macerata, Marken, Italien (Roads’R’Us). Wer durch die Regionen der Republik Italien reist, der darf vor den Marken nicht haltmachen. Sie gilt mit der Romagna als eine Region der Widerständigen. Eine Stadt wie Ascoli Piceno war den Herrschen in Rom schon immer ein Dorn im Auge und auch den Faschisten. Die Picener sind halt keine Etrusker, Latiner, Umbrer…

Aber das Siedlungsgebiet der Picener erstreckt sich von den Hängen des Apennin bis hinunter zur Adria und über die Marken im Norden weit in die Region Emilia-Romagna und im Süden in die Region Abruzzen hinein. Maceracte liegt mittenmang. Die rund 40 000 Einwohner zählende Stadt auf einem Hügel zwischen den Flüssen Chienti und Potenza ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Marken, die aus fünf Provinzen besteht. Neben den Provinezen Maceerata und Ascoli Piceno gilt es, die Provinzen Pesaro e Urbino, Fermo und Ancona zu bereisen.

Wer die fünf Provinzen der Marken halbwegs kennenlernen möchte, der braucht für jede einen Monat. Und wer die ganze Welt der Picener erkunden möchte, der möge sich vom Frühling bis zum Herbst Zeit nehmen, zu Fuß wandern oder mit dem Rad oder Motorrad, Auto oder Wohnmobil langsam reisen. Zu einer echten Studienreise gehört ein Aufenthalt in der Stadt der Studenten, in Macerata, die aus dem Castrum Maceratae, dem bürgerliches Zentrum, und dem Podium Sancti Juliani, dem kirchliches Zentrum, zusammenwuchs und eine Zeit lang zum Kirchenstaat gehörte. Der wurde von den einen als Staat der römisch-katholische Kirche und von den anderen als Staat der Kinderfickerkirche bezeichneten. Daß der Kirchenstaat einer der Religion und des Reichtums ist, das ist nicht die Frage.

Ein Blick aus dem Tal auf Macerata. © Dimora Rosa Bianca

Kirchen und Paläste sind in Macerata manche zu besichtigen, auch die Universität und die Oper, genauer: die Arena Sferisterio von Macerata, die eine mächtig gewaltige Freilichtbühne ist. In der wurde früher Pallone gespielt, sogar Fußball. Hundert, ja Tausende passen hinein und verteilen sich im weiten Rund, zu dem auch 500 Balkone gehören. Darüber und über der Loge, dem Rathaus, dem Teheater, der Präfektur und den Kirchen thront der 65 Meter hohe Torre Civica. Der Uhrturm ist quadratisch und praktisch. Er bietet für die Besucher der Piazza della Libertà sogar eine astronomische Uhr.

Heute ist er eine Sehenswürdigkeit wie so viele andere, denn die ständigen Bewohner und die zeitweilige wie Studenten der Università degli Studi di Macerata, latein Universatis Maceratensis, die vor allem Philosophie, Juristerei, Pädagogik, Fremdsprachen sowie Politik- und Wirtschaftswissenschaften studieren, haben alle eine, zumindest ein Handy mit Raum- und Zeitansage. Giorgio Agamben, ein Professor für Ästethik, war eine Weile einer der bedeutenden Wissenschaftler der Universität Macerata.

Ein Wohnzhimmer. © Dimora Rosa Bianca
Ein Schlafzimmer. © Dimora Rosa Bianca
Gemeinschaftsräume im Erdgeschoß. © Dimora Rosa Bianca
Sessel und Sofa vor einem Kamin. © Dimora Rosa Bianca
Eine romantische Küche. © Dimora Rosa Bianca

Wer Agambens Hauptwerk, das mit „Homo sacer“ beginn und neun Bände umfaßt, lesen möchte, der findet Ruhe bei Rosen, genauer: in der Dimora Rosa Bianca am Fuß von Macerata. Diese Resident ist eine kleine, bescheidene, mehr ein B&B als ein rastloses Hotel, eher eine private Pension als eine eine belebter Beherbergungsbetrieb, beinahe ein Boutique-Hotel, aber nur beinahe, denn neben einem Zimmer wird nur Frühstück geboten. Drinnen herrscht Ruhe und auch draußen. Rosen sind draußen und drinnen zu sehen, allerdings abhängig von der Jahreszeit.

Eine tolle Terrasse mit viel Grün. © Dimora Rosa Bianca
ErfrischendesNaß im üppigen Grün bei Macerata. © Dimora Rosa Bianca

Auf der Heimatseite der Dimora Rosa Bianc wird mit „geräumigen und komfortablen Zimmern umgeben vom Grün des Gartens“ geworben. Der Garten ist groß und grün. Das gilt auch für die Terrasse, auf der man nicht nur Frühstücken darf, sondern den ganzen Tag bis in die Nacht hinein sitzen bei Kaffee und Kuchen, Wein und Wasser, Brot und Oliven, Käse und Wurst aus der Provinz Macerata oder der Region Marken.

Wenn es heißt ist, dann bietet das Schwimmbecken ein kühles Bad im Garten der

Dimora Rosa Bianca am Fuß von Macerata

Adresse: Contrada Santo Stefano, 17, 62100 Macerata (MC), Region Marken, Republik Italien

Kontakt: Telefon: +393474962570, E-Brief: info@dimorarosabianca.it

Heimatseite: http://www.dimorarosabianca.it

Anmerkung:

Siehe den Beitrag

im Magazin Roads’R’Us.

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Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch kulturelle und kulinarische Reisen durch die Republik Italien –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Mit einem Porsche durch Alba kurven und cruisen – Annotation zum Buch „Curves Schottland“ von Stefan Bogner

"Curves Schottland", Band 8 von Stefan Bogner. © Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Kenner der Reihe Curves von Stefan Bogner lieben diese Bücher mit beeindruckenden Bildern. der 8. Band wartet mit Photographien aus dem Schottland genannten Alba auf. Auf 258 Seiten finden Kenner und Kritiker, die Porsche fahren können und dürfen oder Porsche fahren wollen, laut Delius-Klasing-Verlag „eindrucksvolle Bilder der schottischen Highlandstraßen“.

Sie bekommen in diesem Reiseführer nicht nur für Fahrer eines Porsche „Routenvorschläge für kleine und größere Trips“, zudem eine „Karte zur Planung der Schottland-Roadtrips und für unterwegs“. Weil das Speisen auf Reisen nicht zu kurz kommen darf, vom Übernachten ganz zu schweigen, findet der Leser im Werk Curves Schottland“ von Stefan Bogner „Tipps zu Restaurants und Unterkünften auf der Straße“ sowie „Sehenswürdigkeiten entlang der Route“.

Und was Fahrer von Automobilen, Motorrädern und Fahrrädern nicht finden, das findet sie im Magazin Roads’R’Us.

Bibliographische Angaben:

Stefan Bogner, Curves Schottland, 258 Seiten, Sprachen: Deutsch und Englisch, 215 Fotos und Abbildungen, Bindung: kartoniert, Format: 21,1 x 28,1 cm, Verlag: Delius Klasing Verlag GmbH, Bielefeld, 2. Auflage 2018, ISBN: 978-3-667-11397-9, Preis: 19,90 EUR (Deutschland)

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