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Mit dem Porsche 911 auf Du und Du – Annotation zum Buch „Porsche 911“ von Jörg Austen

Porsche 911
© Motorbuch Verlag

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Sieht man heute einen Porsche 911 in seinem unverkennbaren Design auf der Straße, hält man ihn fast für aus der Zeit gefallen. Der „Neunelfer“, oder „Elfer“, wie ihn liebestoll seine Fans nennen, ist der bekannteste Porsche Sportwagen und das Vorzeigeauto von Porsche. Inzwischen fahren ältere Ausgaben durchaus einige detailversessene Freaks und füttern den guten mit feinstem Kraftstoff. Bald kommt die Kraft aus der Steckdose, das ist aber eine andere Geschichte, die nix mit dem röhrenden Sound des 911er zu tun haben wird.

1963 erblickte er das Licht der Welt und begeistert seitdem die ganze Welt. Dieselkraftstoff war ihm immer fremd, obgleich er ansonsten in seiner Wirkungsgeschichte zahlreiche Verbesserungen und Veränderungen erfuhr.

„Jörg Austen, der bei Porsche lange Jahre in der Getriebeentwicklung und später zuständig für die Technik-Schulung war, vollzieht in dieser höchst übersichtlichen Chronik den technischen Werdegang des Evergreens. Akkurat stellt er Straßen- und Rennfahrzeuge der luftgekühlten Ära einander gegenüber und listet auf, was sich von Modelljahr zu Modelljahr änderte.“
Sein vorliegendes Buch glänzt mit Detailverliebtheit, die man schon fast Besessenheit nennen mag – und die beim Liebhaber zu 1000% ankommen dürfte.

Auf sagenhaften 464 Seiten finden sich 114 sw-Abbildungen, 238 Farbabbildungen, 20 Strichzeichnungen. Allein die Fotos der verschiedenen Ausgaben sind das Geld wert, von technischen Daten und sonstigen Schnack abgesehen.

Bibliographische Angaben

Jörg Austen, Porsche 911, Die luftgekühlten Serien- und Rennfahrzeuge, 464 Seiten, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2017, ISBN: 3-613-03894-3, Preis: 49,90 Euro

Der Mazda2 hat neue Assistenten – Kleiner Japaner gefällt mit noch besserer Ausstattung und modernerer Technik

© Mazda

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Mazda hat seiner kleinsten Baureihe, die seit zehn Jahren auf dem Markt ist, ein kleines Facelift verordnet, dabei aber das Outfit und die Preise kaum verändert. Das 4,06 Meter lange Fahrzeug, das seit drei Jahren nur noch als fünftüriges Schrägheck angeboten wird, ist mit dem aktuellen Familiengesicht, mit kräftigen Muskeln und scharfen Linien gezeichnet und ab 12 890 Euro zu haben. Neu sind automatisch anklappende Außenspiegel mit integrierten Blinkern.

Das Fahrzeug bietet sehr ordentliche Platzverhältnisse – selbst im Fond können auch Erwachsene noch vernünftig sitzen. Das Gepäckabteil fasst 280 Liter und lässt sich bis auf 950 Liter vergrößern. Für den Innenraum werden neue Farben, eine neue Teilleder-Ausstattung, ein höhenverstellbarer Beifahrersitz und ein Digitalradio angeboten. Ein neues Lenkrad wurde integriert, das für ein leichteres Handling sorgen soll. Durch konsequente Dämmung konnte der Geräusch- und Vibrationskomfort im Innenraum weiter verbessert werden.

© Mazda

Das Cockpit wirkt aufgeräumt, nicht zuletzt, weil auf einige Schalter und Bedienknöpfe verzichtet wurde. Das Info- und Kommunikationssystem sowie der Zugang zum Internet werden über einen Drehknopf in der Mittelkonsole oder per Sprachsteuerung bedient. Alle Infos werden auf einem zentralen Touchscreen dargestellt. Auf Wunsch ist ein Head-Up-Display lieferbar, das seine Infos jetzt hochauflösend und in Farbe projiziert.

Zur Sicherheit sind in jedem Falle sechs Airbags, ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und dem Bremsassistenten sowie die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) und die Traktionskontrolle (TCS) an Bord. Außerdem stehen verschiedene aktive Assistenzsysteme zur Verfügung – so der Spurwechsel- und Spurhalteassistent, der Fernlichtassistent sowie eine Ausparkhilfe. Neu im Angebot sind eine Müdigkeitserkennung, die das Verhalten des Fahrers überwacht und ihn bei Anzeichen für Unaufmerksamkeit zum Einlegen einer Pause auffordert, sowie der verbesserte City-Notbremsassistent, der jetzt auch beim Parken und Rangieren Hindernisse hinter dem eigenen Fahrzeug erkennt und das Fahrzeug gegebenenfalls automatisch abbremst.

Der Kleinwagen, der sich im Polo-Segment tummelt und gerade auch mit diesem Modell im Wettbewerb steht, wird wie bisher von einem 1,5-Liter-Benziner in den Leistungsstufen 55 kW/75 PS, 66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS oder einem 77 kW/105 PS starken 1,5-Liter-Turbodiesel befeuert. Die Ottomotoren werden mit einem Normverbrauch zwischen 4,7 und 4,9 Litern pro 100 Kilometer ausgewiesen.

Mazda2
© Mazda

Anders als der Wettbewerb setzt Mazda im Kampf um Sparsamkeit nicht auf Dreizylinder-Motoren und Downsizing, sondern auf ein extrem hohes Verdichtungsverhältnis des Ottomotors. Der Selbstzünder soll mit 3,4 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern auskommen. Anders als bei der Entwicklung der Benziner wird beim Diesel ein besonders niedriges Verdichtungsverhältnis gewählt.

Eine wichtige technische Neuheit ist die sogenannte G-Vectoring Control (GVC), die für eine noch bessere Fahrdynamik sorgen soll. Dieses System bewirkt, dass sich beim Einlenken in eine Kurve für den Bruchteil einer Sekunde das Drehmoment verringert, das an die Räder geleitet wird. Damit erhöht sich das Gewicht auf den kurvenäußeren Vorderrädern, und es werden stärkere Seitenführungskräfte aufgebaut. So lässt sich das Fahrzeug besser durch die Kurven zirkeln. Aber auch kleine, oftmals unbewusste Lenkbewegungen auf schlechten Wegstrecken werden durch dieses System deutlich verringert.

Das war 45. AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring

© 2017, Foto: Egon Pichl

Nürburgring, Eifel, Deutschland (RoadsRus). Auch dieses Jahr konnte der Automobilclub von Deutschland (AvD) ein tolles Fest mit allen Freunden des historischen Motorsport vom 11. bis 13. August 2017 auf dem Nürburgring in der Eifel feiern. Hautnah mit dabei auch dieses Jahr wieder sechs Leser vom Fachmagazin „RoadsRus“. Sie alle hatten ihre Freikarten für ein ganzes Wochenende beim schon traditionellen Gewinnspiel gewonnen.

Wer schon am Freitag angereist war konnte die ersten Traningsläufe auf der Grandprixstrecke geniesen oder dabei sein beim Trackday auf der Nordschleife. Hier fuhren in einem bund gemischten Feld aus modernsten Supersportwagen und in Ehre ergrauten Rennfahrzeugen in Gruppen zusammengestellt Ihre Runden durch die „Grüne Hölle“.
Das Wetter kann man ohne eine Wertung abzugeben, als Vorherbstlich eben typisch Eifelwetter beschreiben ( ein Kühler Wind mit leichtem Nieselregen durchzogen).

Der frühe Samstag konnte keine wirkliche Änderung im Wettergeschehen zeigen. Doch der strahlende Sonntag brachte den Sommer zurück und entschädigte die Besucher für ihre Geduld in der Eifel geblieben zu sein.

Die Organsiatoren zogen nach dieser 45. Auflage des AvD-Oldtimer-Grand-Prix ein überaus positives Fazit. Zufriedene Teilnehmer und Besucher trotz durchwachsenen Wetters sorgten für ein Motorsportfest. „Der Avd-Oldtimer-Grand-Prix ist unsere Highlight-Veranstaltung“, resümierte Ludwig Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Präsident des Automobilclub von Deutschland e.V. und verriet das Erfolgsrezept des Events: „Mit unseren routinierten Mitveranstaltern HMSC, CHRSN und Histomobil haben wir für jedes der toll besetzten Rennen Spezialisten, die ihre Kräfte und Kompetenzen bündeln.“ Dazu kam die Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Schnaufer Club (ASC), der für ein exzellent besetztes Feld von Vorkriegsfahrzeugen sorgte. Von den ältesten Rennwagen des Wochendes aus den Jahren 1908 und 1909 über den Kompressor-Mercedes-Benz, mit dem Rudolf Caracciola vor 90 Jahren das Eröffnungsrennen des Nürburgrings gewann, bis zum beeindruckenden BMW –Sportwagen „Großer Werkmeister“ aus der frühen Nachkriegszeit reichte hier die Palette der einzigartigen und bestens erhaltenen Fahrzeugen.
Der stimmungsvolle Höhepunkt des Wochenendes war das Rennen der zweisitzigen Rennwagen und GTs bis 1960/61 am Samstagabend : Nach der traditionellen Vorführung des Le-Mans-Starts führte das Rennen die bildschönen Langstrecken-Rennwagen in die Abenddämmerung hinein.

Im bestens gefüllten Feld kämpften extrem seltene Modelle, wie Maserati 450 S und Birdcage, Porsche 550 oder Alfa Romeo TZ 2 um Plätze und Pokale.

Der Kia Rio bietet bereits viele Extras in Serie – Die vierte Generation des Kompakten ist ab 11 690 Euro im Handel

© Kia

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Der neue Kia Rio ist seit wenigen Wochen mit markant verändertem Außen- und Innendesign, einer erweiterten Motorenpalette sowie neuesten Infotainment- und Sicherheitstechnologien auf dem Markt. Der Neue auf Hyundai-i20-Plattform soll an den Erfolg der dritten Rio-Generation anknüpfen und möglichst neue Absatzrekorde einfahren.

© Kia

Dafür wurde ihm ein komplett neues Outfit mit auf den Weg gegeben. Die Front mit dem verbreiterten Tigernasen-Kühlergrill und den neuen schlankeren Scheinwerfern mit serienmäßigem LED-Tagfahrlicht wirkt kräftig. Der neue Rio ist etwas länger und flacher als der Vorgänger, hat eine längere Motorhaube und einen kürzeren Hecküberhang. Die veränderten Proportionen stehen dem Fahrzeug gut, und es bietet zudem etwas mehr Platz als der Vorgänger. Der Kofferraum fasst nun 325 Liter.

Trotz der verarbeiteten Kunststoffe wirkt das Cockpit hochwertig. Die leicht zum Fahrer geneigte Zentralkonsole ist je nach Ausstattung mit einem 3,8-Zoll-Display oder einem hochauflösenden Sieben-Zoll-Touchscreen für Navigation, Audiosystem und Smartphone-Integration ausgestattet. Optional sind jetzt unter anderem Notbrems- und Spurhalteassistent, Tempomat, Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung, Parksensoren, Rückfahrkamera und Berganfahrhilfe verfügbar.

Als Antriebe werden zunächst fünf Motorisierungen mit einer Leistungsbreite von 62 kW/84 PS bis 88 kW/120 PS angeboten. Neu ist der 1,0-Liter-Turbo-Benzin-Direkteinspritzer (T-GDI), der in den Leistungsstufen 74 kW/100 PS und 88 kW/120 PS zu haben ist. Kia erwartet, dass dieser neue Motor der Renner im Rio sein wird. Der Dreizylinder erweist sich als erstaunlich agil und sorgt für deutlich mehr Fahrspaß als die größeren Benziner. Die drei weiteren Motoren, ein 1,2- und 1,4-Liter-Benziner sowie ein 1,4-Liter-Diesel, sind aus dem Vorgänger bekannt – sie wurden lediglich überarbeitet. Für den 1,4-Liter-Benziner ist eine Vier-Stufen-Automatik erhältlich.

© Kia

Einstiegsversion zum Preis von 11 690 Euro ist der Rio 1.2 Attract – serienmäßig unter anderem mit dem Audiosystem, dem Bordcomputer, einem Dämmerungssensor, elektrisch einstellbaren Außenspiegeln und dem Start-Stopp-System ausgerüstet. Der 1,2-Liter-Benziner unter seiner Haube ist bereits aus dem Vorgänger bekannt und ist lediglich überarbeitet worden. Er leistet 62 kW/84 PS und ist mit einem Fünfgang-Handschalter kombiniert. Mit diesem Motor ist der Rio natürlich nicht übermotorisiert, und er will fleißig geschaltet werden, um auf Tempo zu kommen. Doch er schafft immerhin eine Spitze von 173 km/h und kann somit auch auf Landstraßen und Autobahnen mithalten.

Verbessert hat sich die Dämmung des Fahrzeugs, so dass die Motorengeräusche deutlich weniger wahrnehmbar sind. Das neue Fahrwerk ist perfekt abgestimmt und schluckt willig die Bodenunebenheiten. Die Lenkung arbeitet sehr direkt, die Schaltung leicht und präzise. Kurzum: Damit hat Kia ein sehr wettbewerbsfähiges Auto auf die Räder gestellt, dem auch noch eine Sieben-Jahres-Garantie mit auf den Weg gegeben wird.

Der Vantana von Hobby – Ein kompakter Kastenwagen für die Reise

Hobby
© Hobby

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Vor drei Jahren hat der Hersteller Hobby aus Fockbek im Bundesland Schleswig-Holstein zwei ganz neu entwickelte Modellreihen auf den Markt gebracht. Eine ist der kompakte Vantana zu Preisen ab 45 420 Euro. Mit dem Vantana auf Basis des Fiat Ducato hat Hobby erstmals in seiner Geschichte einen Kastenwagen aufgelegt, der eine Menge…

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Der Optima von Hobby – Das teilintegrierten Reisemobil bietet beinahe Oberklasse-Komfort

Hobby
© Hobby

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Die neue Baureihe Optima von Hobby aus Fockbek ist ein wendiges und alltagstaugliches Reisemobil, das beinahe Oberklasse-Komfort bietet. Zur Saison 2018 wird die im Vorjahr eingeführte „Hobbykomplett“-Vollausstattung optimiert. Der Hobby-Kunde, der sich dafür entscheidet, erhält ab Werk ein reisefertiges Fahrzeug – Investitionen in teure Extras sind nicht erforderlich. Elegant wirkt das Design…

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Insignia Sports Tourer ist so chic wie praktisch – Opel bietet nun seit einem Monat auch seinen neuen großen Kombi an

Opel Insignia Sports Tourer
© Adam Opel GmbH

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Als eines der neuen Opel-Flaggschiffe ist der Insignia Grand Sport im Frühjahr auf den Markt gekommen. Er wirkt gleichermaßen athletisch wie elegant. Nach dem Fünftürer ist nun auch der Kombi angetreten – der besonders geräumige Insignia Sports Tourer.

Schon auf den ersten Blick wirkt der Neue sportlicher, agiler und chicer – fast wie ein riesiges Coupé. Dazu tragen der kürzere vordere Überhang, die verbreiterte Spur, der tief sitzende Kühlergrill und die neu gestylten Scheinwerfer bei. Ebenso wie die Front ist die Optik des Hecks mit seinen schlanken LED-Rückleuchten im Doppelschwingen-Motiv gelungen.

© Adam Opel GmbH

Das Cockpit ist ganz auf den Fahrer zugeschnitten; es wirkt sehr übersichtlich und aufgeräumt mit dem in der Mitte angeordneten Multifunktionsdisplay des Intellilink-Systems. Die meisten Funktionen werden per Touchscreen gesteuert, die Hauptfunktionen glücklicherweise auch über Tasten. Das Intellilink-System arbeitet mit Apple Carplay und Android Auto. So lässt sich das Smartphone nahtlos in das Fahrzeug-Infotainment integrieren und außerdem ab sofort auch kabellos laden.

Besonderen Komfort bieten unter anderem die beheizbaren und von der Aktion Gesunder Rücken zertifizierten Sitze, Sitzheizungen auch für die beiden äußeren Fondsitze, die beheizbare Windschutzscheibe sowie ein WLan-Hotspot. Für Fahrer und Beifahrer werden auch klimatisierte Massagesitze angeboten.

Nur ein Zentimeter an Länge fehlen dem neuen Insignia Sports Tourer bis zur Fünf-Meter-Marke. Stattliche 2,83 Meter misst sein Radstand – das sind neun Zentimeter mehr als beim Vorgänger und verspricht eine Menge Platz im Innenraum. Tatsächlich bietet sich auf allen Plätzen ein ordentlicher Freiraum für Schultern, Kopf, Hüften und Beine. Das auf Wunsch erhältliche 1,40 x 0,86 Meter große Panorama-Sonnendach erhöht noch das Raumgefühl.

Der Gepäckraum fasst 560 Liter, und durch Umklappen der Rücksitzlehnen lässt sich das Ladevolumen auf bis zu 1655 Liter erweitern – das sind 130 Liter mehr, als der Vorgänger fasste. Zudem ist die Länge des Ladeabteils bei vorgeklappter Rückbanklehne auf rund zwei Meter gewachsen. Das Umlegen der Lehne im Verhältnis 40:20:40 erfolgt per Tastendruck vom Gepäckraum aus.

© Adam Opel GmbH

Mit dem optional lieferbaren Flex-Organizer-Paket mit seitlich am Boden verlaufenden Schienen, den Trennnetzen und diversen Befestigungen wird das Gepäck sicher fixiert. Die schräg nach oben verschiebbare Heckabdeckung erleichtert den Zugriff zum Gepäckabteil. Wer das Schließ- und Startsystem „Keyless Open“ ordert, kann die Heckklappe auch per Fußkick unter den hinteren Stoßfänger öffnen und schließen.

An Bord des neuen Insignia Sports Tourer ist die zweite Generation des adaptiven Intellilux-LED-Matrix-Lichts, das nun mit je 16 LED-Segmenten in den schmalen Scheinwerfern Platz findet. Dank der höheren Anzahl von LED-Elementen passen sich die Lichtfunktionen präziser der jeweiligen Situation an. Je nach Lenkeinschlag erhöht sich außerdem die Lichtintensität der inneren Matrix-Elemente, um die gewählte Spur heller auszuleuchten. Dazu kommt ein ins Abblendlicht-Modul integrierter, spezieller LED-Fernlicht-Strahl, der die Lichtweite auf bis zu 400 Meter verlängert.

Neben den bekannten Fahrer-Assistenzsystemen ist für den Insignia Sports Tourer auch ein Head-up-Display verfügbar, das Informationen zu Geschwindigkeit, Verkehrszeichen und Navigation in das direkte Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe projiziert. Außerdem werden eine 360-Grad-Kamera, der adaptive Geschwindigkeitsregler ACC mit automatischem Gefahrenbrems-Assistenten, der aktive Spurhalte-Assistent mit automatischem Lenkeingriff und der Rückfahr-Assistent angeboten.

Zum Marktstart steht bereits eine ganze Palette moderner Benziner und Selbstzünder zur Verfügung. Basismotor ist der 103 kW/140 PS starke Benziner. Topmotor ist der 191 kW/ 260 PS starke Zweiliter-Vierzylinder-Ottomotor. Bisher war der große Diesel der Renner – bleibt abzuwarten, wie sich die Kundenwünsche angesichts der aktuellen Abgas-Diskussion entwickeln. Tatsächlich passt dieser Motor perfekt zum neuen Insignia Sports Tourer – mit seinem bärenstarken Drehmoment von 400 Nm und seiner hohen Laufkultur.

Komplett neu ist die Achtstufen-Automatik, die zunächst ausschließlich in Kombination mit dem Allradantrieb erhältlich ist. Sie arbeitet reibungsoptimiert und verringert so den Verbrauch. Zwei elektrisch gesteuerte Lamellen-Kupplungen ersetzen beim Allradantrieb, der erstmals mit Torque-Vectoring arbeitet, das Differenzial. Per kontrollierter Drehmomentverteilung an die einzelnen Räder erhält das Fahrzeug Lenkimpulse. Damit wird in den Kurven zusätzliches Drehmoment an das äußere Hinterrad geleitet, so dass der Sports Tourer spontan und präzise einlenken kann.

Fazit: Ein durchdachtes, chices, komfortables und praktisches Fahrzeug hat Opel mit dem Insignia Sports Tourer auf die Räder gestellt. Bleibt zu hoffen, dass die Rüsselsheimer, die jetzt eine ganze Palette toller Fahrzeuge entwickelt haben, ihre automobile Kompetenz auch unter der neuen Mutter PSA einbringen und weitgehend eigenständig bleiben können.

Lexus bietet Prämie von bis zu 6.000 Euro für Diesel-Gebrauchtwagen bei gleichzeitigem Kauf eines Lexus-Hybridneufahrzeugs

Lexus GS 450h
BU: Stefan Pribnow © Toyota Deutschland GmbH

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Heute veröffentlichte die Toyota Deutschland GmbH eine Pressemitteilung mit dem Titel „Lexus bietet Umweltprämie. Bis zu 6.000 Euro für den Wechsel zu einem neuen Hybridfahrzeug“. Lexus ist laut Wikipedia „eine Automobilmarke der japanischen Toyota Motor Corporation“, die 1989 in den USA und 1990 in Europa eingeführt worden sei und als Premiummarke platziert wird. Darauf solle bereits der Markenname hindeuten: Lexus wie luxus.

Toyota setzt bekanntlich seit längerem auf Hybridtechnologie und will offensichtlich die Gunst der Stunde in der Bundesrepublik Deutschland nutzen. Laut Pressemitteilung habe man bei Lexus „allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres beim Absatz einen Anstieg von rund 54 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen können“, wobei „zu mehr als 90 Prozent ein Fahrzeug mit dem zukunftsfähigen Antrieb“ gewählen worden sein. Ob Hybrid die Zukunft ist, darüber lässt sich sicherlich streiten, aber gegenwärtig ist das anscheinend eine Alternative, die Lexus als „die Marke mit dem höchsten Anteil an Fahrzeugen mit Hybridantrieb in Deutschland“ erscheinen lässt.

Zwar gelte die Umweltprämie nur „bei Inzahlungnahme eines mindestens sechs Monate auf die Person (oder ein Mitglied des Haushaltes) zugelassenen Diesel-Gebrauchtwagens bei gleichzeitigem Kauf eines Lexus Hybridneufahrzeugs“, aber die „Hybridprämie von ebenfalls 3.000 Euro“ werde auf jeden Fall gewährt.

Und eine Prämie ist kein Rabatt. Eine Prämie ist laut Wikipedia ein „einmalig ausgezahlter zusätzlicher Geldbetrag, der als Belohnung für eine Leistung dient“. Tja, wenn man sich einen Lexus mit Hybridantrieb leisten und einen mehr oder minder alten Diesel loswerden will, dann ist man bei Lexus anscheinend gerade gut dabei und bekommt offensichtlich bis zu 6.000 Euro ausgezahlt!

Campen mit dem Proace Verso von Toyota

Toyota Proace Verso zum Camping geeignet.
© Toyota

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Mit dem Toyota Proace Verso kann König Kunde jetzt auch campen. Musste man früher, wenn man mit einem Toyot Proace Verso unterwegs war, kampieren, also draußen schlafen oder im Sitzen, so hat Toyota den Kraftwagen jetzt für einen Übernachtungsausflug ins Grüne konzipiert.

Mit Campingbox

Toyota Proace Verso zum Camping geeignet.
© Toyota

Aus einer Großraum-Limousine wurde ein Campingmobil, beinahe ein Reisemobil. Mit der QUQUQ-Campingbox könne man den Proace Verso laut Toyota-Pressemitteilung vom 8. August 2017 „ab sofort im Handumdrehen in einen Camper für zwei verwandeln.

Die Box des Camping-Spezialisten umfasst ein ausklappbares Doppelbett, einen Kocher, je zwei Wasserkanister und Schüsseln sowie Stauraum und lässt sich für die Proace-Varianten Compact, L1 und L2 ordern.

Die QUQUQ_Midibox würde Toyota „als Original-Zubehör über seine Vertragshändler für 2.790 Euro“ anbieten. Außerdem sei „ein Camping-Set mit Tisch und zwei Stühlen für 99 Euro erhältlich“.

Angeblich soll sich dieses Zubehör nicht nur für die Fahrzeug-Variante mit fünf sondern auch die mit einer dritten Sitzreihe eigenen. Bekanntlich beitet Toyota den Proace Verso für bis zu neun Personen an. Ausgestreckt und waagerecht Schlafen können dennoch gerade einmal zwei Personen.

Mit Dachzelt

Toyota Proace Verso zum Camping geeignet.
© Toyota

schafft man beim Proace Verso zusätzlichen Schlafplatz und zwar eine Etage höher. Anders formuliert: „Mit dem Dachzelt ARB Simpson III“ könne man den Toyota Proace Verso sogar für 1.600 Euro „zum vollwertigen Camper ausbauen“. Um das Dachzelt transportieren und befestigen zu können, sei „ein Original-Dach-Basisträger (2 Stück) zum Preis von 398 Euro erforderlich“.

„Mit Markisen von Sunseeker (299 Euro bzw. 309 Euro), die sich je nach Ausführung für den Proace mit Heckklappe bzw. Heckflügeltüren eignen“ haben Mann und Frau auch noch Sonnenschutz. Vielleicht hilft die Markise auch gegen Regen, wenn man sie mit einer „Frontwand und Seitenwände“ erweitert. Bei Tagen wie diesen wäre das was.

BMW 4er-Reihe geht überarbeitet ins Rennen – Alle Modellversionen profitieren vom verbesserten Fahrwerk

© BMW

Berlin, Deutschland (RoadsRus). BMW hat die 4er-Baureihe aufgefrischt und schickt alle Modellversionen – Cabrio, Coupé, Gran Coupé sowie den Sportler M4 – mit leicht modifiziertem Design und neu abgestimmtem Fahrwerk ins Rennen. Die Preise starten bei 39 650 Euro.

4er BMW Coupé © BMW

Erst vor vier Jahren wurde diese Baureihe, quasi eine Abspaltung besonders sportlicher Versionen von der 3er-Reihe, auf die Räder gestellt. Wer das damals eher skeptisch beäugte, hat sich wohl mittlerweile überzeugen lassen: Über 400 000 der 4er konnten seither verkauft werden – die Fahrzeuge, vor allem das Gran Coupé, sind echte Bestseller.

Das Design der 4er wurde im Rahmen der Modellpflege nur sehr vorsichtig angefasst. Zu erkennen sind leichte Modifikationen an Front und Heck, und es werden neue Farben und Felge

n angeboten. Erfreulich ist, dass die LED-Scheinwerfer mit einer neuen Leuchtgrafik sowie die LED-Nebelscheinwerfer nun serienmäßig an Bord sind.

Auch im Innenraum hat sich nicht sehr viel getan. Hier ist vor allem das neue Lenkrad zu erwähnen, das sehr gut in der Hand liegt. Und ab Werk ist jeder 4er nun mit einem Durchladesystem und einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik ausgestattet. Auf Wunsch gibt es ab sofort das programmierbare Instrumentendisplay, und das Infotainment folgt nun der bereits aus Fünfer und Dreier bekannten Bedienlogik.

4er BMW Coupé © BMW

Die Antriebe sind bekannt: Für alle drei Karosserievarianten stehen je drei Benziner mit Leistungen von 135 kW/184 PS bis 240 kW/326 PS und drei Dieselmotoren mit einer Leistungsspanne von 140 kW/190 PS bis 230 kW/313 PS zur Wahl. Der Motor im M4 Competition leistet in Coupé und Cabrio 331 kW/450 PS. Ausschließlich das 4er Gran Coupé ist nach wie vor auch mit dem 110 kW/150 PS starken Basis-Diesel zu haben. Der 165 kW/224 PS starke Diesel wurde ganz aus dem Programm genommen.

Zwölf der insgesamt 31 Modellvarianten sind mit Allrad- statt Heckantrieb ausgestattet. Alle Modellvarianten haben eine besser ansprechende Lenkung erhalten. Bei Coupé und Gran Coupé wurde das Fahrwerk überarbeitet, das nun deutlich straffer und ausfällt, ohne jedoch unkomfortabel zu sein. Optional im Angebot sind das adaptive Fahrwerk, die variable Sportlenkung und das Achtgang-Steptronic-Getriebe.

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