Audi A3 Sportback, fünf Türen und viel Technik

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Der neue A3 Sportback ist das Zugpferd der Baureihe. © Audi

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Der Audi A3 ist in der hart umkämpften Kompaktklasse seit seinem Marktdebüt im Jahre 1996 ein Verkaufsschlager. In diesem Jahr ist die nunmehr vierte Generation weltweit auf den Markt gekommen. Der Neue ist als viertürige Limousine, als Cabrio und als fünftüriger Sportback im Angebot.

Zugpferd ist wieder der ebenso dynamische wie praktische Sportback, der mit einem gegenüber dem Vorgänger noch markanteren Design gefällt. Vor allem aber hat das Fahrzeug in punkto Technik, Effizienz, Sicherheit und Komfort weiter zugelegt.

Komplett neu gestaltet wurde der Innenraum, der in Verarbeitung, Materialauswahl, Ergonomie und Gestaltung Oberklasse-Niveau zu bieten hat. So ist er serienmäßig mit einem 10,1-Zoll-Touchscreen ausgestattet. Auch das Kombiinstrument, das über das Multifunktionslenkrad bedient wird, ist serienmäßig digital ausgelegt. Auf Wunsch ist ein farbiges Head-up-Display an Bord. Neben den bekannten Sicherheits-Features und Fahrer-Assistenten bieten Systeme wie der Ausweich-Assistent, der Querverkehr-Warner sowie der Park-Assistent zusätzliche Sicherheit.

Integriert sind ein WLAN-Hotspot und das Digitalradio DAB+. Das Navi kann die Entwicklung der Verkehrslage voraussagen und zeigt Satellitenbilder von Google Earth sowie 3D-Modelle von vielen europäischen Großstädten. Die Vernetzung mit dem Smartphone erfolgt per My-Audi-App, Apple Carplay oder Android Auto sowie per Audi Phonebox. Die Phonebox koppelt das Gerät an die Autoantenne. Auch Amazon Alexa sowie der Audi-Connect-Schlüssel sind zum Öffnen und Schließen des Autos sowie zum Starten per Android-Smartphone verfügbar.

Als herkömmliche Antriebe stehen für den A3 Sportback zwei TFSI-Benziner und drei TDI-Selbstzünder zur Wahl. Die Kraftübertragung übernimmt jeweils ein Sechsgang-Schaltgetriebe, wahlweise eine Siebengang-S-tronic mit kompaktem Schalthebel. Ab sofort ist auch eine 150 kW/204 PS starke Plug-in-Hybrid-Version lieferbar. Zudem wird eine Modell-Version mit Erdgas-Antrieb angeboten.

Das Kombiinstrument ist serienmäßig digital ausgelegt. © Audi

Im Kurztest nahmen wir den Sportback mit dem mittleren Dieselmotor etwas genauer unter die Lupe. Der Sitzkomfort in Reihe eins ist ausgezeichnet, im Fond geht es schon etwas eng zu. Der Stauraum ist Durchschnitt im Segment. Wer nach wie vor analoge Instrumente liebt, sollte sich bald entwöhnen. Die Zukunft hat digital zu sein, egal, wer das mag. Dafür spricht das Auto nun auch mit uns und erkennt Handschriften – ganz klar Aufgaben eines Fahrzeugs.

Bloß gut, dass man noch selbst lenken darf, denn es macht großen Spaß, mit dem A3 Sportback durch die Kurven zu düsen. Der Handschalter ist okay, doch würde ich ganz klar die S-tronic bevorzugen. Agilität bei sparsamem Verbrauch kann man dem 2,0-Liter-Selbstzünder attestieren. In der Ausstattungslinie S-line kostet das Fahrzeug 32 350 Euro. Mit einer ganzen Reihe von mehr oder weniger notwendigen Ausstattungsdetails kommt das Probefahrzeug schon mal 46 714,99 Euro. Und dafür hat es nicht mal die Automatik und eine Rückfahrkamera an Bord.

Technische Daten:

Audi A3 Sportback 30 TDI S-line

  • Hubraum: 1968 ccm
  • Leistung: 85 kW/116 PS
  • Verbrauch kombiniert: 4,2 – 4,7 l
  • Höchsttempo: 206 km/h
  • 0 auf 100 km/h: 10,1 s
  • Kofferraum: 380 – 1200 l
  • Preis: ab 32 350 €