Sonntag, 24/9/2017 | 11:20 CEST
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Der Park-Lenkassistent ist ein sinnvolles Extra – Mit automatischem System fährt der Skoda in kleinste Lücken

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Die meisten Autofahrer, Männer wie Frauen übrigens, haben Probleme mit dem Einparken. Für so manchen ist das auch nach vielen Jahren praktischer Erfahrung immer noch harte Arbeit. Dabei sind zu kleine Lücken für über die Hälfte der in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag einer Versicherung angesprochenen Autofahrer das größte Übel. Nicht ohne Grund vertrauen immer mehr Autofahrer elektronischen Einparkhilfen und ordern sie als Wunschausstattung. Hilfreich sind schon mal Einparkhilfen, die mittels Sensoren akustisch und optisch darüber informieren, wie groß der Abstand zu einem Hindernis vor oder hinter dem eigenen Fahrzeug ist.

Doch eine echte Hilfe ist der sogenannte Park-Assistent, den es mit unterschiedlicher Bezeichnung inzwischen bei vielen Herstellern als Extra gibt. Wir nahmen auf einem abgesperrten Areal am Lausitzring das neueste System von Skoda unter die Lupe. Es nennt sich Park-Lenkassistent und erkennt geeignete Parklücken zum Längs- und Querparken und parkt zudem aus Längsparklücken aus. Das System unterstützt den Fahrer, indem es selbsttätig die optimalen Lenkradbewegungen durchführt, um auf der Ideallinie einzuparken.

Wir wollen einmal das Längs-Einparken testen und aktivieren das System per Tastendruck. Jetzt geht es auf Suche nach der passenden Parklücke: Wir fahren langsam mit maximal Tempo 40 am Straßenrand entlang. Seitliche Sensoren am Fahrzeug messen während der Vorbeifahrt die längs zur Fahrtrichtung befindlichen Parklücken aus. Dabei scannt das System beide Straßenseiten. Wir blinken rechts, weil wir rechts einparken möchten.

Jetzt sucht der Assistent eine Parklücke, die mindestens 1,1 Meter länger als das Fahrzeug ist. Das Fahrzeug zeigt an, wenn es einen passenden Platz gefunden hat. Okay, Lücke gefunden – wir halten an, legen den Rückwärtsgang ein und geben vorsichtig Gas. Der Park-Lenkassistent übernimmt nun das Einlenken in die Parklücke. Wir müssen lediglich Gas und Bremse betätigen – und schon stehen wir sicher in einer Parklücke, die so klein ist, dass wir sie eher nicht ausgewählt hätten.

Interessant ist aber auch, dass das System die Fehler des Fahrers nachträglich korrigiert. Wer kennt die Situation nicht: Man fährt in eine enge, aber vermeintlich noch ausreichende Längslücke ein, schafft es aber nur, das Fahrzeug irgendwie schräg einzustellen. Auch jetzt noch kann der Assistent aktiviert werden, und ihm gelingt es wie mit Zauberhand, das Auto richtig einzuparken.

Doch eines sei gesagt: Trotz des aktivierten Assistenten bleibt die Verantwortung für das Fahrzeug beim Fahrer. Die Technik entbindet den Autofahrer nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Er muss das Einpark-Manöver genau beobachten und Obacht geben, vor allem auf Kleinkinder, die sich in der Nähe aufhalten. Deshalb kann der Park-Lenkassistent in jedem Augenblick vom Fahrer übersteuert werden.

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