Der Volvo XC40 ist „Car of the Year“ – Seit März ist das kompakte SUV im Handel, jetzt auch mit Basismotor

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Kompaktes SUV mit Premium-Anspruch – der neue XC40. © Volvo, BU: Eva-Maria Becker

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Bisher ist der Crossover Volvo XC 60 eines der erfolgreichsten Fahrzeuge des schwedischen Herstellers. Im März ist mit dem XC40 sein kleiner Bruder angetreten. Noch bevor er überhaupt in den Showrooms der Händler zu sehen war, konnte sich Volvo über 20 000 Bestellungen und die international renommierte Auszeichnung „Car of the Year“ freuen.

Das Fahrzeug hat wie der XC60 einen markanten sportlichen, aber durchaus auch eleganten Auftritt. Seine besonderen Merkmale sind kurze Überhänge, ein kräftiges Frontdesign mit aufrechtem Grill und schmalen Augen, erhöhte Bodenfreiheit und große Räder – aber auch fließende Linien, die die Seitenansicht dominieren. Die breiten Schultern münden in ein typisches Volvo-Heck mit aufrechten, in die Gepäckraumklappe gezogenen Leuchten.

Der Volvo XC40 ist das „Women’s Worlds Car of the Year 2018”. © Volvo, BU: Eva-Maria Becker

Sowohl das Design, als auch die Proportionen des XC40 sind stimmig. Die hintere Spur ist 2,5 Zentimeter breiter als die vordere – das trägt nicht zuletzt zum kräftigen Eindruck bei, den das Fahrzeug hinterlässt. Es ist 4,43 Meter lang und hat einen Radstand von 2,70 Metern. Damit sind ordentliche Platzverhältnisse garantiert. In den Gepäckraum passen immerhin 460 Liter. Nach Umklappen der Rückbanklehne lässt sich das Ladevolumen auf 1336 Liter erhöhen.

Ausgesprochen angenehm präsentiert sich der Innenraum des XC40 mit seinem geschmackvollen Ambiente und den bequemen Sitzen. Das aufgeräumte Cockpit ähnelt dem des großen Bruders. Auf eine ganze Reihe von Bedienknöpfen und Tasten wurde verzichtet. Nur die Klimatisierung und zentrale Audiofunktionen werden über Knöpfe auf der Mittelkonsole gesteuert. Ab sofort sind nun auch die Basis-Linie „XC40“ und die luxuriöse Top-Ausstattung Inscription lieferbar.

Kompakter und handlicher als der XC60 präsentiert sich dessen kleiner Bruder XC40. © Volvo, BU: Eva-Maria Becker

Zur Markteinführung im März standen zunächst nur zwei Allrad-Antriebsversionen zur Wahl – angetrieben von einem Selbstzünder D4 AWD mit einer Leistung von 140 kW/190 PS und einem Benziner T5 AWD mit einer Leistung von 182 kW/247 PS und  Partikelfilter. Jetzt folgt das Einstiegsmodell mit Frontantrieb, das von einem 120 kW/ 163 PS starken Dreizylinder-Benziner befeuert wird. Der XC40 T3 ist ab 32 450 zu haben. Mit der umfangreichen Ausstattung Momentum Pro des Testfahrzeugs kostet er 36 150 Euro.

Auf ersten Probekilometern zeigt sich, dass auch der kleinere Benzinmotor gut zum 1,6 Tonnen schweren Fahrzeug passt. Das Fahrwerk ist komfortabel und schluckt unliebsame Unebenheiten. Und an Sicherheits-Features steht der XC40 dem XC60 nicht nach. Schließlich will Volvo doch erreichen, dass ab 2020 kein Mensch mehr in einem Volvo tödlich verunglückt. So kann das Volvo „City-Safety-Notbremssystem“ nicht nur Fahrzeuge, Fußgänger und  Wildtiere erkennen – es verfügt auch über eine Lenkunterstützung beim Ausweichen und anschließendem Stabilisieren des Fahrzeugs. Zudem verfügt es über einen Kreuzungs-Bremsassistenten, der Kollisionen beim Linksabbiegen an Kreuzungen verhindert.

An Bord ist zudem das System „Oncoming Lane Mitigation“, das die Gefahr einer Kollision mit entgegenkommenden Fahrzeugen senkt, indem es durch einen automatischen Lenkeingriff in die richtige Spur zurückführt. Ebenfalls serienmäßig sind die Road Edge Detection, die ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrbahn durch Lenk- und Bremseingriffe verhindert, sowie das Notrufsystem Volvo On Call.