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Der neue Coupé High Rider von Toyota

© 2017, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Köln, Deutschland (RoadsRus). Toyota präsentierte im Januar 2017 Journalisten in Köln den Coupé High Rider (C-HR). Auf den ersten Blick fiel auf, dass er anders ist als andere Personenkraftwagen des Fahrzeugherstellers aus Fernost.

Der Toyota C-HR wirkt wie eine wagemutige Weise aus Crossover und Coupé. „Die obere Linie erinnert“ meine Kollegin Eva-Maria Becker an ein „Coupé, die Basis eher an ein SUV“. Markant seien ihrer Meinung nach „die ausladenden Radhäuser, ein zum Heck ansteigendes Seitenprofil und eine steil abfallende Heckklappe“. Und das ist noch nicht alles, was an dem Auto auffällt. Auch vorne ist einiges anders und das Gesicht wirkt wie das einer grauen Giftschlange. Hoffentlich sind die Fahrer des futuristisch anmutenden Fahrzeugs von Toyota nicht auf Beute aus.

© 2017, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow
© 2017, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Neben den Äußerlichkeiten fallen noch die inneren Werte des in der Türkei gebauten Wagens auf, womit wir bei der Motorisierung wären. Toyota verkauft für den C-HR entweder einem 1,2-l-Turbo-Benziner oder einen 1,8-Hybrid. Der Benziner mit 1,2 Litern Hubraum und 116 PS ist mit einem Ab-Preis von 21.990 Euro billiger als die Hybridvariante mit einem Ab-Preis von 27.390 Euro. Zum Hybrid gehören in der Regel eine stufenlose Automatik und Frontantrieb. Wer auf Allrad als Ausnahme besteht, der kann sie bekommen, muss aber nicht nur mehr bezahlen sondern auch mit CVT-Automatik fahren und dabei auf Hybrid verzichten.

Mit allerlei Ausstattung kostet der Toyota C-HIC sogar ab 29.800 Euro.

Kurz zu Kofferraum und Cockpit. 377 Liter könne man laut Hersteller hinten laden. Würde man die Rücksitze umklappen, käme der langweilige Raum auf 1160 Liter. Das reicht für ein paar Koffer und Kisten. Kurzweiligkeit kommt im Cockpit im Blick, wo sich das Design der Äußerlichkeiten fortzusetzen schein und das Notwendige cool wirken lässt. Die Lenkung ist leichtgängig und die Bremsen greifen fest zu. Alles gut.

Die Unterschiede bei den Fahrprogrammen Sport, Normal und Eco merke ich nicht wirklich. Bei einer kleinen Fahrt in Köln fahre ich mit einem Kollegen immer nur kurz mit dem Elektromotor. Dann schaltet sich beim Hybrid der Verbrennungsmotor zu, was kurz vor 60 km/h sowieso geschieht. Mit dem Hybrid passiert der Antrieb nur allmählich. Zum Spritverbrauch und zur Abgasverschmutzung lese ich die Bemerkungen des Herstellers und gebe sie glatt weiter: „Kraftstoffverbrauch für den Toyota C-HR 1,2-l-Turbo, 6-Gang-Schaltgetriebe, kombiniert 5,9 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 135 g/km. Kraftstoffverbrauch Toyota C-HR Hybrid kombiniert 3,9–3,8 l/100 km. CO2-Emissionen kombiniert 87–86 g/km.“.

Das alles und noch viel mehr erfahren Interessierte beim Hersteller und bei den Händlern.

Oldtimer auf Kuba – Zum Bildband „Cuba Cars“

© Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Roads’R’Us). Kuba oder die República de Cuba, wie der nicht nur von den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) bedrohte und ausgegrenzte Inselstaat in der Karibik heißt, ist klasse, egal ob Fidel Castro oder sein Bruder Raúl Castro Staats- beziehungsweise Regierungschefs sind. Lange wird Raúl Castro, der 1931 geboren wurde, und seit 2008 Präsident des Staats- und Ministerrates der Republik Kuba ist, nicht mehr leben. Wer auch immer der Oberboss ist, die Insel, die Christoph Kolumbus zufolge von Indigenen einst „Cubao“, „Cuban“ oder „Cibao“ genannt, wurde, wird weiter bestehen und auf ihr, der „Perle der Karibik“, der „Königin der Antillen“ die US-amerikanischen Automobile aus der Zeit vor der Revolution.

Den Oldtimern sei, so heißt es in der Einleitung des bei Delius Klasing verlegten Buches „Cuba Cars“ von Rainer Floer und Harri Morick, „dieser Bildband gewidmet“. Doch das Buch ist mehr als ein belangloser Bildband, es ist eine Hommage an legendäres Design, an die Kraftwagen der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Inoffiziellen Zahlen zufolge würden „noch etwas 60 000 fahrbereite“ Fahrzeuge im Freiland-Automobil-Museum Kuba zu bestaunen sein. Gut, dass es ein Exportverbot gibt, denn sonst wären die wunderbaren Wagen schnell weg.

Zu sehen sind vor allem Autos aus den USA, aber auch aus Frankreich und Deutschland. Zu den abgebildeten Pkw zählen Dodge Coronet, Ford Thunderbird, Chevrolet Biscayne, Edsel Convertible, Cevrolet Two-Ten, Buick Super, Chevrolet Bel Air, Mercury Custom, Chevrolet Deluxe, Chevrolet Styleline, Plymouth Belvedere, Ford Fairline 500, Pontiac Bonneville, Oldsmobile 88, Imperial Crown, Oldsmobile Dynamic 88, Ford Crestline, , Chevrolet Impala, Dodge Meadowbrook, Buick Super Eight, Studebaker Champion, Mercedes Benz 180 D, Citroen 11 CV „Traction Avant“, Porsche 356, Pontiac Chieftain, Plymouth Cranbrook, Packard Clipper, Cadillac Series 62, VW Karmann GHIA, Mercury Monterey, Dodge Kingsway Custom und sogar eine Harley-Davidson Flathead. Und das hört sich gut an, sieht gut aus und die Text-Beiträge und Bildunterschriften, die dreisprachig (deutsch, spanisch, englisch) informieren, sind wohl dosiert, für einen Bildband sogar großzügig.

Der Verlag Delius Klasing teilt mit, dass die beiden Autoren, „nachdem sie vor über fünfzehn Jahren ihre erste Kuba-Reise gewagt haben, es sie immer wieder in diesen besonderen Karibik-Staat gezogen“ habe und „die Oldtimer, die in Kuba noch immer im Alltagsbetrieb genutzt werden“, sollen „ein Grund dafür“ gewesen sein. Dieser Bildband mit farbenfrohen Fotografien sei, wie es in einer „Presse-Information“ heißt, „das ‚Best of‘ von allen Kuba-Reisen des passionierten Fotografen Rainer Floer und seines Cousins Harri Morick. Der spricht wegen seiner langjährigen Tätigkeit als Destination Manager fließend Spanisch und sorgte so dafür, dass die beiden von normalen Touristen zu geschätzten Oldtimer-Freunden wurden. Bei den zahlreichen Interviews, die die Beiden mittlerweile geführt haben, entstanden Freundschaften. Ersatzteile wurden aus Deutschland mitgebracht, Geschichten aus Kuba. Und die stehen nun in dieser Momentaufnahme kubanischer Kultur.“

Wer sich das Buch besorgt, der holt sich den letzten Tritt in den Allerwertesten, um dann den Hintern hoch und in das Flugzeug oder auf das Schiff nach Kuba zu bekommen. Gute Reise und viel Freude mit den „Cuba Cars“.

Bibliographische Angaben

Rainer Floer und Harri Morick, Cuba Cars, Oldtimer in der Karibik. Classic Cars of the Carribean. Coches clásicos de Caribe, 160 Seiten, 200 Farbfotos, Format: 27,6 x 29,7 cm, gebunden, Delius Klasing Verlag, 1. Auflage 2017, ISBN: 978-3-667-10837-1, Preise: 34,90 EUR (D), 35,90 EUR (A)

Volkswagen-Konzern ruft 600.000 Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten von Amerika zurück

© Volkswagen

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Bei der Rückrufaktion seien vor allem Autos von Audi betroffen, teilte die „Tagesschau“, die sich auf die US-amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA beruft, heute Nacht mit. Zitat: „Demnach haben einige Fahrzeuge Korrosionsprobleme, die dazu führen könnten, dass sich die Airbags bei einem Unfall nicht richtig auslösen. Bei anderen bestehe die Gefahr einer Überhitzung der Wasserpumpen, andere wiederum hätten Probleme mit den Gurtstraffern.“

In „Spiegel-Online“ (29.01.2017) wird angemerkt, dass die Erklärung offen ließe, „ob die Airbags von dem japanischen Hersteller Takata stammen“, dessen Airbags auch explodieren können.

Weitere Medien melden, dass bei Autos des Volkswagen-Konzerns in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) „die Gefahr einer Überhitzung der Wasserpumpen“ bestehe, andere Fahrzeuge „wiederum hätten Probleme mit den Gurtstraffern“.

Offensichtlich kommt VW aus den schlechten Schlagzeilen kaum noch raus und offensichtlich halten Beamte in Behörden der USA mehr von dem, was sie versprechen, als in der Bundesrepublik Deutschland.

Ein Original setzt neue Maßstäbe – Renault hat seine erfolgreiche Scénic-Baureihe neu aufgelegt

© Renault

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Der Scénic begründete schon im Jahre 1996 das Segment der Kompaktvans. Jetzt hat Renault diese Baureihe optisch und technisch komplett erneuert und dabei deutlich aufgewertet. Die nunmehr vierte Generation des Scénic tritt mit dem aktuellen Gesicht von Renault an, und sein Design lehnt sich an das des großen Bruders Espace an.

© Renault
© Renault

Auffällig ist die zur Mitte hin abfallende und dann wieder ansteigende seitliche Fensterlinie. Gegenüber dem Vorgänger hat sich die Bodenfreiheit vergrößert und der hintere Überhang verkürzt. Die riesigen Räder – es sind jetzt serienmäßige 20-Zöller – wurden weiter nach außen gerückt.

Gegenüber der Vorgänger-Generation ist der neue Scénic auch gewachsen. Er streckt sich auf 4,41 Meter (plus vier Zentimeter), der Radstand beträgt 2,73 Meter (plus 3,4 Zentimeter). Zusammen mit der verbreiterten Spur wird damit ein besseres Platzangebot offeriert. Der Gepäckraum des Scénic fasst bei voller Bestuhlung 506 Liter, und bei umgeklappten Rückbank-Lehnen erhöht sich das Ladevolumen auf 1554 Liter.

Im Heck des Grand Scénic, der mit 4,64 Metern Länge seinen kleinen Bruder um 23 Zentimeter übertrifft, werden 718 Liter untergebracht. Das betrifft jedoch die Normal-Bestuhlung: Wird nämlich die dritte Reihe des optionalen Siebensitzers benötigt, stehen nur 189 Liter an Stauraum zur Verfügung. Werden jedoch nur die beiden Vordersitze besetzt, wächst der Laderaum auf 1901 Liter.

Zudem gibt reichlich Ablagen, die mithelfen sollen, dass im Innenraum Ordnung gehalten werden kann. Das kühlbare Handschuhfach wirkt wie eine große Schublade, und selbst im Fußraum finden sich versteckte Fächer. Bequeme Platzverhältnisse präsentieren sowohl Reihe eins als auch Reihe zwei, zumal sich die Fondsitze verschieben lassen. Die riesige Frontscheibe lässt viel Licht in den Raum.

© Renault
© Renault

Dominiert wird das Armaturenbrett vom 7,0 oder 8,7 Zoll großen Monitor, über den alle wichtigen Funktionen gesteuert werden. Als sehr nützlich für den Fahrer erweist sich das optionale farbige Head-up-Display. Weitere Neuerungen sind die verschiebbare Mittelkonsole und der als Schreibtisch nutzbare Beifahrersitz sowie ein serienmäßiger Notbremsassistent mit Fußgängererkennung. Je nach Ausstattung sind beispielsweise auch ein aktiver Spurhalter und eine Müdigkeits-Erkennung integriert.

Als Motoren stehen zwei Benziner und drei Diesel mit einer Leistungsspanne von 81 kW/110 PS bis 118 kW/160 PS zur Wahl. Geschaltet wird je nach Motorisierung mit manuellem Sechsgang-Getriebe, einer Sechs- oder einer Siebengang-Automatik. Empfehlenswert ist einer der beiden stärksten Diesel, die den rund 1,6 Tonnen schweren Wagen kultiviert und kraftvoll sowie sehr sparsam voranbringen.

Der Basisbenziner mit 85 kW/115 PS ist ab 19 990 Euro zu haben, die Version mit dem kleinsten Diesel mit 81 kW/110 PS kostet ab 24 590 Euro. Für den Grand Scénic ist jeweils ein Aufpreis von 1300 Euro zu zahlen. In Kürze soll ein Mildhybrid-Hybrid nachgeschoben werden, der allerdings ein rein elektrisches Fahren nicht erlaubt – er soll lediglich bei erhöhtem Power-Bedarf unterstützen.

Autonome Testwagenflotte mit dem Stern auf deutschen Asphaltstraßen

© Daimler AG

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Kurz vor Weihnachten bekam die Daimler AG ein Geschenk der besonderen Art. „Das Regierungspräsidium Stuttgart erteilte dem Autobauer die Genehmigung, autonome Fahrzeuge der nächsten Generation auf öffentlichen Straßen zu testen“, teilte die Daimler AG am 30.12.2016 mit.

Fahrzeuge der V-Klasse würden zur „autonomen Testwagenflotte“ gehören, mit denen „die neueste Sensorgenerationen sowie das DAVOS-Betriebssystem (Daimler Autonomous Vehicle Operating System) intensiv im realen Verkehr“ getestet werden solle. Wann und wo fahren die denn, fragen sich sicher viele Leserinnen und Leser, doch das wissen wir auch nicht.

Dennoch beruhigt der Daimler. „Die Erprobung des vollautomatisierten Fahrens wird auch künftig aus Sicherheitsgründen immer von zwei speziell geschulten Fahrern im Auto überwacht“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Außerdem sei 2011, als Mercedes-Benz zum ersten Mal „eine Genehmigung für das Testen autonomer Fahrzeuge auf deutschen Straßen erhalten“ habe, „die Bertha-Benz-Fahrt im August 2013“ erfolgreich absolviert worden. Darauf und auf „zahllose weiteren Erprobungsfahrten weltweit“ wolle man aufbauen.

Seit 50 Jahren setzt Subaru auf Boxermotoren-Antrieb – Ab 2008 sind auch Boxer-Selbstzünder im Angebot des japanischen Herstellers

© Subaru

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Vor 50 Jahren hatte der Subaru 1000 sein Debüt im Land der aufgehenden Sonne. Das Fahrzeug selbst war kein besonderes Highlight, ein praktischer Kleinwagen eben. Doch ein Highlight lauerte unter seiner Motorhaube: Subaru hat dem Fahrzeug einen Boxermotor – bei dem die Zylinder nicht in Reihe oder in V-Form, sondern sich gegenüber liegen – spendiert. Und an dieser Technik hält der japanische Hersteller bis heute fest.

Eigentliches Ziel der Entwicklung Mitte der 1960er Jahre war, einen möglichst flachen Antrieb zu konstruieren. Das gelang Yoshio Akiayama, damals Ingenieur im Bereich Motorentechnik bei Subaru, auch recht schnell – genau mit diesem Boxer, der gegenüber anderen Antrieben interessante Vorteile hat. Zunächst einmal lässt sich dieser Motor tief in den Motorraum integrieren. Damit werden ein besonders niedriger Fahrzeugschwerpunkt und gute Stabilität erreicht. Seine gegenläufig angeordneten Zylinder erzeugen einen idealen Massenausgleich. Der Motor gefällt mit höherer Laufruhe und geringeren Vibrationen im Vergleich zu anders aufgebauten Triebwerken.

© Subaru
© Subaru

Bald gab es auch andere Hersteller wie beispielsweise VW, die Fahrzeuge mit Boxermotoren auf den Markt brachten. Doch schon bald verabschiedeten sich die einzelnen Marken wieder von diesem Motor, der durch seine Bauart kostenintensiver ist als andere Konstruktionen. Alle – bis auf eine Marke: Subaru hält bis heute am langlebigen und besonders zuverlässigen Boxer fest. Zunächst waren das Benziner; seit 2008 werden auch Diesel-Boxer angeboten.

Tradition bei Subaru ist neben dem Boxermotor aber auch der mit diesem kombinierte symmetrische Allradantrieb. Bereits 1972 kam mit dem Leone Station Wagen erstmals ein Fahrzeug mit einer solchen Antriebstechnik auf den Markt. Dabei sind die Hauptkomponenten Motor, Getriebe und Achsantrieb in einer Linie in der Mitte des Fahrzeuges angeordnet.

Daraus resultiert eine ausgeglichene Gewichtsverteilung, die einen gleichmäßigen Antriebsfluss und ein neutrales Fahrverhalten ermöglicht. In der Folgezeit hat sich dieser Antrieb als so erfolgreich erwiesen, dass Subaru zum weltweit größten Produzenten von Allrad-Pkw avancierte: Seither konnte der japanische Hersteller weltweit rund 15 Millionen dieser Fahrzeuge verkaufen.

Seit 2013 wird auch eine CVT-Automatik, die ohne Zugkraftunterbrechung arbeitet und damit für hohen Fahrkomfort sorgt, in Kombination mit drehmomentstarken Boxer-Dieselmotoren angeboten. Das stellte eine besondere Herausforderung dar, denn das CVT-Getriebe herkömmlicher Art ist für hohe Drehmomente nicht geeignet. Doch Subaru hat sich für diese Lösung entschieden, weil die kontinuierliche variable Kraftübertragung die besten Ergebnisse in punkto Energieeffizienz und dynamischem Antriebsverhalten erzielt.

Gelöst wurde das Problem durch den Einsatz einer Lineartronic, die speziell für eine höhere Kraftübertragung ausgelegt ist und über sieben Schaltstufen verfügt. Die weltweit einzigartige Kombination des Boxer-Diesels mit dem stufenlosen Automatikgetriebe Lineartronic wurde erstmals im Subaru Outback eingesetzt. „Wir sind der Meinung, dass die Verbindung von Allrad, Boxermotor und CVT-Getriebe die optimale Lösung für aktive Fahrsicherheit, Fahrdynamik und Fahrkomfort ist“, unterstreicht Jörg Kracke, Leiter Aftersales bei Subaru Deutschland.

Schadenersatz oder Rückkauf durch den VW-Konzern – Deutsche Kunden wollen weiter gegen Volkswagen klagen

© dapd, Foto: Michael Probst

Braunschweig, Deutschland (RoadsRus). Kunden mit Kraftwagen der Volkswagen AG, deren Motoren eine manipulierte Abgasreinigung haben, wollen gegen die VW AG, die mit Toyota und General Motors immer noch an der Spitze der Autobauer dieser Welt steht, klagen. Eine neue Musterklage wird heute beim Landgericht Braunschweig eingereicht.

Damit findet der Abgasskandal „mehr und mehr den Weg in die deutschen Gerichtssäle“, wie es in dem Beitrag mit dem Titel „Auf einem guten Weg“ von Jan-Eike Andresen unter „myRight“ (www.my-right.de, 30.11.2016, 14:13 Uhr), heißt. Laut Andresen soll es „insgesamt 21 Urteile geben, welche durch vom Abgasskandal betroffene VW-Kunden angestrengt wurden“. Abschließend stellt Andresen fest: „Wie VW während der Verhandlung vor dem LG München II einräumen musste, stehen noch Testungen der neu geschaffenen Software aus. Auswirkungen auf die alltägliche Nutzung sind demnach weder getestet noch bekannt. Somit fahren die in Deutschland umgerüsteten Fahrzeuge derzeit in einem Abgasrückführungsmodus, der in der Art von VW nie geplant war.
Es bleibt abzuwarten, ob andere anhängige Verfahren auch im Sinne der Verbraucher entschieden werden. Eines steht jedoch fest: So langsam wird es eng für den VW-Konzern.“

Auf „Schummel-VW“ und „Schummel-Diesel“ von VW weist auch Sebastian Viehmann im „Focus“ (www.focus.de, 24.11.2016, 20:37 Uhr) hin. Viemann beruft sich auf die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer, die einen klagenden Eigentümer eines betroffenen Autos vertrete und notiert: „Das Landgericht München II ist auch der Ansicht, dass die Nachbesserung unzumutbar ist. Eine Frist zur Nachbesserung musste daher nicht gesetzt werden“, so die Anwälte.“

Dann zitiert er die Richter vom Landgericht München II aus der Urteilsbegründung: „Nach der genannten Vorschrift liegt eine Abschalteinrichtung u.a. dann vor, wenn es sich um ein Konstruktionsteil handelt, das sonstige Parameter ermittelt, um die Funktion eines beliebigen Teils des Emissionskontrollsystems zu deaktivieren, wodurch die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems unter Bedingungen, die bei normalem Fahrzeugbetrieb zu erwarten sind, verringert wird: bei der verbauten Software handelt es sich um ein derartiges Konstruktionsteil. Denn diese Software ermittelt Parameter zum Erkennen des Straßenbetriebs und schaltet hierfür die AGR [Abgasrückführung, Anmerkung der Redaktion] teilweise so ab, dass weniger Abgase wieder in den Ansaugbereich des Motors gelangen. Hierdurch wird die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems verringert. Diese tatsächlichen Umstände haben beide Beklagten ausdrücklich eingeräumt.“

Käufer von Wagen mit einer illegalen Abschalteinrichtung sollten sich beispielsweise an myRight-Anwälte wenden. Ihnen gegebenüber könnten sie ihre „Ansprüche wegen Wertverlusts ihres Fahrzeugs geltend machen und an den Rechtsdienstleister abtreten“, schreiben Gerald Traufetter und Peter Müller unter der Überschrift „Deutsche Kunden klagen gegen VW“ in „Spiegel-Online“ (www.spiegel.de, 29.12.2016, 18:00 Uhr).

Beide Autoren verweisen darauf, dass man bei VW „den Wiederverkaufswert … nicht beeinträchtigt“ sehen. Auf die neue Musterklage beim Landgericht Braunschweig dürfen alle Kunden von VW, Audi, Skoda und Seat gespannt sein.

Der Mazda6 erhielt einen Feinschliff – Das Fahrzeug wurde vor allem technisch weiter aufgewertet

© Mazda

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Eine automobile Schönheit war aus dem Mazda6, der 2013 auf den Markt kam, nach seinem Facelift vor einem Jahr geworden. Es ist ein elegantes und umfangreich ausgestattetes Fahrzeug, das auch für lange Reisen geeignet ist. Der Mazda6 überzeugt nicht nur mit seinem schicken Design, sondern auch mit modernen Antrieben und seinem sauber abgestimmten Fahrwerk.

Seit seinem Marktdebüt konnte Mazda weltweit über eine halbe Million dieser Fahrzeuge verkaufen. In Deutschland wurden bislang 26 700 Kunden gezählt – damit ist der Mazda6 ein Erfolgstyp für den japanischen Hersteller. Jetzt erhielt der Mittelklässler, der als Kombi und als Limousine jeweils zum gleichen Basispreis von 25 690 Euro angeboten wird, noch einen Feinschliff. Dabei blieb ihm die Optik, die bei den Kunden sehr gut ankommt, weitgehend erhalten.

Vor allem haben sich die Entwickler dem Komfort und weiteren technischen Verbesserungen gewidmet. So werden jetzt erstmals ein beheizbares Lenkrad und die Sitzheizung auch für die Rückbank angeboten. Eine wichtige technische Neuheit ist die sogenannte G-Vectoring Control (GVC), die für eine noch bessere Fahrdynamik sorgen soll.

Dieses System bewirkt, dass sich beim Einlenken in eine Kurve für den Bruchteil einer Sekunde das Drehmoment verringert, das an die Räder geleitet wird. Damit erhöht sich das Gewicht auf den kurvenäußeren Vorderrädern, und es werden stärkere Seitenführungskräfte aufgebaut. So lässt sich das Fahrzeug besser durch die Kurven lenken. Aber auch kleine, oftmals unbewusste Lenkbewegungen auf schlechten Wegstrecken werden durch dieses System, das künftig auch in andere Modelle integriert werden soll, deutlich verringert.

Neuer Business-Kombi setzt Maßstäbe – Ab sofort wird das neue E-Klasse T-Modell von Mercedes-Benz ausgeliefert

© Daimler

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Seinen ersten Auftritt in der Öffentlichkeit hatte der neue E-Klasse-Kombi im Rahmen des Tennisturniers „Mercedes-Cup“ in Stuttgart. Ganz klar die Botschaft: Das Fahrzeug soll punkten wie die Tennis-Profis, mit ihm will Mercedes-Benz weitere gute Geschäfte, Kerngeschäfte machen – nicht zuletzt in Nordamerika.

© Daimler
© Daimler

Dafür haben es die Stuttgarter gut gewappnet – sowohl optisch, als auch technisch. Klare Worte spricht das Design, das bis zur B-Säule dem der Limousine entspricht: Die Frontscheinwerfer mit LED-Technik für Tagfahr- und Abblendlicht, jeweils unter einem gemeinsamen Glas, fassen den Kühlergrill ein, von dem es wiederum zwei Arten gibt: Der Grill der Basis- und Exclusive-Modelle ist klassisch gestylt, und der Stern sitzt auf der Kühlerhaube. Der Grill der Avantgarde-Modelle und der AMG-Line ist moderner, sportlicher gestylt und trägt einen großen Stern in seiner Mitte. Mit der eleganten Silhouette, der stärker als bisher geneigten Heckscheibe und den markanten horizontalen Rückleuchten präsentiert sich das T-Modell jedoch als eigenständige Alternative zur Limousine.

Das neue E-Klasse T-Modell, das ab jetzt zu Preisen ab 48 665 Euro verkauft wird, zeigt Kante, ohne eckig zu wirken – vor allem die Avantgarde-Linie wirkt sowohl schnittig, als auch elegant. Gerade dieses Design dürfte auch jüngere Käufer ansprechen, die eher auf eine dynamische Formensprache Wert legen. Doch das Fahrzeug ist nicht nur ein Hingucker, es ist gleichermaßen praktisch. So passt ins Gepäckabteil sogar eine Euro-Palette, und das Ladevolumen beträgt bis zu 1820 Liter. Zudem ist Platz für eine dritte Sitzreihe mit zwei Plätzen für Kinder.

© Daimler
© Daimler

Ausgesprochen luxuriös präsentiert sich das Innenleben des Fahrzeugs. Die Sitze wirken sportlich, bieten dennoch jeden Komfort. In die Mittelarmlehne sind eine Ablagebox sowie zwei Getränkehalter integriert. Das Cockpit dominieren zwei 12,3-Zoll-Displays unter einem Glas. Touch Controls am Lenkrad, die auf horizontale und vertikale Wischbewegungen reagieren, erlauben die einfache Steuerung des Infotainments, ohne dass der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen muss. Zudem befindet sich zum Bedienen ein Touchpad mit Controller in der Mittelkonsole. Einige Funktionen lassen sich glücklicherweise auch per Tasten bedienen – so die Klimaanlage und bestimmte Fahrer-Assistenten.

Und davon gibt es ein ganzes Heer – sei an dieser Stelle nur der „Drive Pilot“ genannt. Mit seiner Hilfe kann auf Autobahnen und Landstraßen der Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen gehalten werden. Das Fahrzeug folgt ihnen bis zu einer Geschwindigkeitsbereich von 210 km/h. Der Lenk-Pilot schafft dabei auch moderate Kurven ganz ohne Fahrer. Bis 130 km/h kann das System durch die Beobachtung von umgebenden Fahrzeugen und Parallelstrukturen auch bei nicht eindeutigen Linien – zum Beispiel in Baustellen – oder sogar ohne Linien weiterhin aktiv eingreifen.

Die erweiterte Wiederanfahr-Funktion ermöglicht den automatischen Fahrzeugstart zum Beispiel im Stau innerhalb von 30 Sekunden nach einem Stopp. Zum „Drive Pilot“ gehört zum ersten Mal auch ein aktiver Spurwechsel-Assistent. Sobald der Fahrer den Blinker setzt, unterstützt der Assistent den Fahrer aktiv beim Lenken auf die Nachbarspur, wenn diese als frei erkannt wurde.

© Daimler
© Daimler

Noch effizientere Aggregate arbeiten unter dem Blechkleid und sorgen für die nötige Power zum Beschleunigen, aber auch zum entspannten Reisen. Downsizing war dabei weiterhin die Devise – kleinere turbogeladene Motoren ersetzen Triebwerke mit großen Hubräumen ohne Aufladung. Das reduziert Gewicht und innere Reibung. Für den Vortrieb stehen zum Marktstart zunächst aber nur zwei Vierzylinder-Benzin-Motoren – im E200 mit 135 kW/184 PS und im E250 mit 155 kW/211 PS – sowie der vollkommen neu entwickelte Vierzylinder-Dieselmotor mit 143 kW/194 PS im E220d zur Wahl.

Insgesamt ist das Top-Technik in einem Fahrzeug, das nicht der Oberklasse zugerechnet wird. Mercedes-Benz macht das bewusst, weil den Managern der Stuttgarter Edelmarke klar ist: Mehr denn je werden sich Kunden nicht mehr nach oben orientieren, sondern eher in einer niedrigeren Klasse einkaufen gehen. Doch dort wollen sie auf gewohnten Komfort, Fahrspaß und Sicherheit nicht verzichten. Die neue E-Klasse bietet mit Limousine und Kombi genau das und sollte damit erfolgreich sein.

Expert und Jumpy kommen auf Pkw-Basis – Neue Transporter von Peugeot und Citroën sind baugleich

© PSA

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Der PSA-Konzern hat zwei neue Transporter entwickelt – den Peugeot Expert und den Citroën Jumpy. Sie kommen in den Varianten Kastenwagen, Kombi, Doppelkabine und Plattform-Fahrgestell auf den Markt. Die Unterschiede zwischen beiden Modellen beschränken sich vor allem auf das unterschiedliche Design der Fronten. Dort zeigt sich die jeweilige Markenidentität, so dass beide…

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