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Sicherheit durch Assistenzsysteme – Serie: Der neue Tourismo RHD von Mercedes-Benz (Teil 2/3)

Brüssel, Belgien (RoadsRus). Der neue Tourismo RHD, der in Brüssel vorgestellt wurde, überholt die Reisebusse der ersten Generation, die 1994 auf die Straße gestellt wurden, um Längen. Der Tourismo der dritten Generation bietet auch noch merklich mehr als der der zweiten. Dabei wurde auf das Thema aktive und passive Sicherheit wieder besonders viel Wert gelegt.

Auf der Weltpräsentation trug dazu vor allem Peter Schumacher in der zweiten themenspezifischen vor. Dafür, dass „kein Reisebus im Segment … sicherer als der neue Tourismo RHD“ ist, wie die Presse-Information der Daimler AG aus dem Juni 2017 verspricht, sorgen vor allem Assistenzsysteme.

Weltpremiere neuer Mercedes-Benz Tourismo RHD am 19. Juni 2017 in Brüssel. © 2017, Daimler AG

Basis sei, so Schumacher, ein „sicheres Fahrwerk“ und für den Fahrer bester „Bedienkomfort“ auch über einen längeren Zeitraum. Serienmäßig sei der neue Tourismo mit einem Notbremsassistent namens AEBS ausgestattet. Hinter den vier Buchstaben verbirg sich ein „Advanced Emergency Braking System, das auf einem Radarsensor mit einer beachtlichen Reichweite von 200 m basiere. Dauernd würde das System den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen berechnen und somit die Relativgeschwindigkeit. Doch neben fahrenden würde dr Radarsensor auch stehende Hindernisse erkennen. Sollte der Fahrer auf ein solches Hindernis nicht reagieren, erfolge im Ernstfall automatisch eine Notbremsung. Der Fahrer wird allerdings gewarnt und kann jeder Zeit „das System durch Eingriff übersteuern“.

Ein „Active Brake Assist 3“ (ABA 3) sei auch an Bord. Der hält den Fahrer nicht durch flotte Musik wach, zur schwedischen Popgruppe fehlt noch ein großes B, sondern „setzt … die Vollbremsung eher ein“. Anders gesagt: Mit ABA 3 „erfolgt der Bremseinsatz früher. Damit dürfte ABA 3 für viele Kunden eine echte Option zum Notfallassistenten AEBS sein.

Wer sich für einen Abstandsregeltempomat (ART) entscheidet, der bekommt ABA 3 gleich mit. Das System würde den „vom Fahrer vorgewählten geschwindigkeitsabhängigen Abstand“ einhalten, verspricht Schumacher. Und ein Schumacher hält, was er verspricht.

Weltpremiere neuer Mercedes-Benz Tourismo RHD am 19. Juni 2017 in Brüssel. © 2017, Daimler AG

Der ART bietet zudem einen Anhalte-Assistenten, was für „den Fahrer im Stau oder bei sich immer weiter verlangsamendem Verkehr „echt angenehm sein dürfte. Würde der Reisebus stehen, dann würde das System ihn „aus dem Stand heraus wieder in die eingestellte Geschwindigkeit“ bringen.

Über weitere Systeme wie „Antiblockiersystem (ABS), Antriebsschlupfregelung ((ASR), Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP), Spurhalteassistent (SPA) sowie das elektronische Bremssystem (EBS) einschließlich Bremsassistent (BAS ) und Dauer-Brems-Limiter (DBL)“ verfügt der neue Tourismo RHD serienmäßig. Neu ist allerdings der „Attention Assist“. Dieser Assistent kontrolliere „unter anderem Lenk- und Bremsaktivitäten“ des Fahrers sowie „die Geschwindigkeit“ des Busses und würde „eine beginnende Ermüdung“ des Fahrers erkennen. Der Fahrer werde „durch Vibrationen im Fahrersitz“ gewarnt. Wenn das nicht für zusätzliche Sicherheit sorgt, was dann?

Erwähnenswert ist zudem die automatische Reifendruckkontrolle und zwar für jeden Reifen, die „bei Abweichungen des Soll-Luftdrucks“ warne.

Beachtenswert ist noch „das patentierte Sicherheitssystem Front Collision Guard, dass Fahrer und Beifahrer im Falle eines Falles bei einem Frontalaufprall schützt. Crash-Elemente würden bei einem Aufprall „gezielt Energie abbauen“ und darüber hinaus ist der Fahrerplatz inklusive Lenkung, Pedalerie und Sitz auf einem massiven Rahmenteil angeordnet, das sich bei einem schweren Frontal-Unfall komplett nach hinten verschieben kann und damit den Raum für den Fahrer um wesentliche Zentimeter vergrößert“.

Das alles und noch viel mehr ist beachtlich, muss aber bezahlt werden und zwar vom Käufer.

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