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© 2016 Münzenberg Meiden, Foto: Stefan Pribnow

Lust auf den Fiat 500L Trekking

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Im Juli feierten Freunde des Fiat 500 Geburtstag, denn im Juli 1957 rollte zum ersten Mal der „Nuova Cinquecento“, wie er damals genannt wurde, auf den Straßen der Stadt Turin. Der damalige Fiat 500, über den Geschichten und Gedichte geschrieben wurden, wurde weltweit fast 3,8 Millionen Mal verkauft. Für ein Auto aus Italien ist das eine stolze Zahl. Fünfzig Jahre später, ebenfalls im Juli, begann die nächste Erfolgsgeschichte: die des modernen Fiat 500.

Mittlerweile ist auch dieses Automobil der Kleinstwagenklasse zu einem Schlager geworden, der die Kassen klingeln lässt. Kein Wunder, dass die Fiat 500 immer wieder verändert und die neuen Modell verkauft werden. Sie wurden vor allem größer, geräumiger, geländegängiger. Neben dem 500 und dem 500c werden drei Modelle der 500L-Familie verkauft, wobei L für Large steht und auf den größer gewordenen Kleinstwagen hinweisen soll. Familien? Richtig, den Fiat 500L gibt es zudem noch als Trekking und Living.

Darüber hinaus preist Fiat den 500er noch als Sport Utility Vehicle (SUV) an und nennt die beiden Modelle 500X, wobei zur SUV-Familie der 500X City Look und der 500X Off-Road Look zählen, die allerdings weniger SUV als vielmehr Crossover und als Limousinen mit mehr oder weniger Geländegängigkeit sind.

© 2016 Münzenberg Meiden, Foto: Stefan Pribnow

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Den 500L Trekking durften wir zwei Wochen nicht nur näher erleben sondern echt erfahren. Mit einem Testwagen kurvten wir durch Städte und führen übers Land. Uns und anderen viel auf, dass der Personenkraftwagen nicht nur schick in Schwarz und Weiß daherkam, sondern in der Farbe einer Zitronenschale. Klar, Italien ist und bleibt das Land, in dem die Zitronen blühen. Das nennt Fiat „Bicolore-Lackierung in Sorento-Gelb und Weiß“. Allerdings waren die auffälligen Stoßfänger, Seitenschweller und Radkastenabdeckungen in Offroad-Optik sowie große 17-Zoll-Leichtmetallfelgen nicht in Gelb. Dieses und die etwas erhöhte Bodenfreiheit, die Traktionskontrolle Traction+ und die serienmäßigen Allwetterreifen soll zwar für Trekking stehen und das Auto fit fürs Grobe erscheinen lassen, aber in Wirklichkeit wird die Geländetauglichkeit nicht wirklich erhöht. Für den echten Offroad-Einsatz ist der 500 L Trekking nicht geeignet. Deutlich wird das beispielsweise durch den City-Notbremsassistenten, der Auffahrunfälle in der Stadt (sic!) vermeiden hilft.

Als Motoren bietet der Hersteller drei Benziner und drei Diesel, die laut Fiat Leistungen von 62 kW (95 PS) bis 88 kW (120 PS).

Das Platzangebot erwies sich die Tage über als gut und das gilt für die Insassen wie fürs Gepäck. Mit beinahe zwei Dutzend Ablagen und Staufächer wartet der Wagen auf. Das Kofferraumvolumen der Fünfsitzers und Fünftürers wird mit „412-455“ Litern angegeben. Mit dem 500 L Trekking kann man also perfekt zu einem Picknick ins Grüne fahren. Allerdings müsste der Verbrauch und die Abgase niedriger sein und sollten am Besten bei 0 liegen, oder?

Wie auch immer, Fiat feierte sich und sein „Kultauto“ diesen Sommer im Ostseebad Travemünde. Dei Stadt an der Mündung der Trave in der Lübecker Buch gehört als Teil mittlerweile zur Hansestadt Lübeck. Dort fand am 9. Juli 2016 das „Fiat 500 PicNic“ im Brügmanngarten an der Ostsee statt. Die große Sommerparty startete gegen 11 Uhr und wer mit einem historischen Cinquecento oder einem aktuellen Fiat 500 anreiste, parkt direkt auf dem Gelände. Wer länger blieb, feierte im Badeort an der Ostsee das traditionelle Promenadenfest.

Wer statt an die Ostsee an die Nordsee fährt, der kann für den Deich die Berganfahrhilfe nutzen. Und wenn es von der Deichkrone zu schnell runter geht, dann hilft das ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Bremsassistent (BAS). Kommt es doch zu einem Aufprall mit einem Schaf, schützen Fahrer- und Beifahrerairbags, Seitenairbags vorne und zwei durchgehende Kopfairbags vorne und hinten.

Für fröhliche Ausflüge scheint der Fiat 500L Trekking wie gemacht.

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