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I30 überzeugt durch Qualität, Komfort und Preis – Hyundai hat seinen Kompakten neu aufgelegt und verkauft ihn ab 17 450 Euro

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Vor zehn Jahren kam der kompakte Hyundai i30 erstmals auf den Markt – seither fand er in Deutschland fast 240 000 Kunden. Jetzt ist die nunmehr dritte Generation im Handel, die die Verkaufszahlen des erfolgreichen Vorgängers noch übertreffen soll. Neben der Limousine und der Kombiversion, die im Juli nachgeschoben wird, soll im kommenden Jahr erstmals auch ein sportliches viertüriges Coupé angeboten werden.

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Zunächst jedoch ist die fünftürige Schrägheck-Limousine angetreten. Mit ihrem Design nach europäischem Geschmack, dem aufgeräumten und sauber verarbeiteten Interieur, dem guten Raumangebot und der umfangreichen Serienausstattung bereits des Basismodells – einschließlich der wichtigsten Sicherheitselemente wie ESP und Airbags rundum sowie Klimaanlage, Tempomat und Audiosystem mit Fünfzoll-Display – will der neue Hyundai i30 in der so genannten und heiß umkämpften Golfklasse weiter auf Kundenfang gehen. Und sein Preis ist wieder heiß: Ab 17 450 Euro ist der jetzt 4,34 Meter (plus vier Zentimeter) lange Fronttriebler zu haben.

Das Fahrzeug wurde im Designzentrum Rüsselsheim entwickelt und rollt im tschechischen Produktionswerk Nosovice für den europäischen Markt von den Bändern. Klar ist es am aktuellen Markengesicht mit dem so genannten Kaskaden-Grill und der markanten Schulter als ein Hyundai zu erkennen. Der neue i30 gefällt durch seine kompakte, aber dynamische Linienführung, kurze Überhänge und eine relativ breite Spur. Damit steht das Fahrzeug satt auf der Straße, und so liegt es auch beim Fahren. Zwar ist der i30 durchaus komfortabel abgestimmt, geht die Kurven aber gelassen und sicher an.

Die Platzverhältnisse sind gegenüber dem Vorgänger verbessert worden und wirklich reichlich bemessen – Kopf- und Beinfreiheit gibt es für vier Passagiere genug. Sind fünf an Bord, wie zugelassen, wird es im Fond allerdings schon recht eng. Das Gepäckraum-Volumen ist von 378 auf 395 Liter gestiegen und kann durch Umklappen von Rücksitz-Bank und -Lehnen auf bis zu 1301 Liter erweitert werden.

Was im Innenraum außerdem positiv auffällt, ist das sorgsam und mit Stil und Geschmack gestaltete Cockpit. Auch wenn Plastik verwendet wurde, mutet sie schon fast edel an. Alles ist sauber verarbeitet, und selbst, wenn die Fahrt über schlechte Wege führt, stört kein Knarren oder Quietschen. An diesem Fahrzeug ist es besonders auffällig, mit welch Riesenschritten sich der koreanische Hersteller dem technischen Niveau und der Qualität beispielsweise einer Marke wie VW genähert hat.

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Das betrifft auch die Extras, die für dieses Kompaktmodell lieferbar sind. Unter anderem sind das das Radio-Navigationssystem mit Farbmonitor und Rückfahrkamera, das per Android Auto und Apple CarPlay eine Einbindung des Smartphones ermöglicht, ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe für die Top-Motorisierungen, Lederausstattung und belüftbare Sitze.

Für den Antrieb des i30 stehen drei Benziner und drei Diesel zur Wahl. Die Benziner leisten 73 kW/99 PS bis 103 kW/140 PS und sind serienmäßig mit Sechsgang-Schaltgetrieben kombiniert. Neu ist der große Benziner, der direkt einspritzende 1.4 T-GDI. Der Turbo-Vierzylinder, mit dem der i30 eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h erreicht, verbraucht im Schnitt 5,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern.

Die Common-Rail-Selbstzünder werden ab Werk ebenfalls mit Sechsgang-Handschaltern ausgeliefert. Sie schöpfen ihre Kraft jeweils aus einem 1,6-Liter-Hubraum und leisten zwischen 70 kW/95 PS und 100 kW/136 PS. Ihr maximales Drehmoment von je 280 Nm ermöglicht es, entspannt und schaltfaul fahren, aber auch recht zügig spurten und eine Spitze von immerhin 186 bis 200 km/h zu erreichen. Erfreulich der Verbrauch: Nur 3,6 bis 3,9 Liter Dieselöl laufen auf 100 Kilometern im Drittelmix durch.

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