Dienstag, 26/9/2017 | 6:31 CEST
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Der Mazda2 hat neue Assistenten – Kleiner Japaner gefällt mit noch besserer Ausstattung und modernerer Technik

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Mazda hat seiner kleinsten Baureihe, die seit zehn Jahren auf dem Markt ist, ein kleines Facelift verordnet, dabei aber das Outfit und die Preise kaum verändert. Das 4,06 Meter lange Fahrzeug, das seit drei Jahren nur noch als fünftüriges Schrägheck angeboten wird, ist mit dem aktuellen Familiengesicht, mit kräftigen Muskeln und scharfen Linien gezeichnet und ab 12 890 Euro zu haben. Neu sind automatisch anklappende Außenspiegel mit integrierten Blinkern.

Das Fahrzeug bietet sehr ordentliche Platzverhältnisse – selbst im Fond können auch Erwachsene noch vernünftig sitzen. Das Gepäckabteil fasst 280 Liter und lässt sich bis auf 950 Liter vergrößern. Für den Innenraum werden neue Farben, eine neue Teilleder-Ausstattung, ein höhenverstellbarer Beifahrersitz und ein Digitalradio angeboten. Ein neues Lenkrad wurde integriert, das für ein leichteres Handling sorgen soll. Durch konsequente Dämmung konnte der Geräusch- und Vibrationskomfort im Innenraum weiter verbessert werden.

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Das Cockpit wirkt aufgeräumt, nicht zuletzt, weil auf einige Schalter und Bedienknöpfe verzichtet wurde. Das Info- und Kommunikationssystem sowie der Zugang zum Internet werden über einen Drehknopf in der Mittelkonsole oder per Sprachsteuerung bedient. Alle Infos werden auf einem zentralen Touchscreen dargestellt. Auf Wunsch ist ein Head-Up-Display lieferbar, das seine Infos jetzt hochauflösend und in Farbe projiziert.

Zur Sicherheit sind in jedem Falle sechs Airbags, ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und dem Bremsassistenten sowie die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) und die Traktionskontrolle (TCS) an Bord. Außerdem stehen verschiedene aktive Assistenzsysteme zur Verfügung – so der Spurwechsel- und Spurhalteassistent, der Fernlichtassistent sowie eine Ausparkhilfe. Neu im Angebot sind eine Müdigkeitserkennung, die das Verhalten des Fahrers überwacht und ihn bei Anzeichen für Unaufmerksamkeit zum Einlegen einer Pause auffordert, sowie der verbesserte City-Notbremsassistent, der jetzt auch beim Parken und Rangieren Hindernisse hinter dem eigenen Fahrzeug erkennt und das Fahrzeug gegebenenfalls automatisch abbremst.

Der Kleinwagen, der sich im Polo-Segment tummelt und gerade auch mit diesem Modell im Wettbewerb steht, wird wie bisher von einem 1,5-Liter-Benziner in den Leistungsstufen 55 kW/75 PS, 66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS oder einem 77 kW/105 PS starken 1,5-Liter-Turbodiesel befeuert. Die Ottomotoren werden mit einem Normverbrauch zwischen 4,7 und 4,9 Litern pro 100 Kilometer ausgewiesen.

Mazda2

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Anders als der Wettbewerb setzt Mazda im Kampf um Sparsamkeit nicht auf Dreizylinder-Motoren und Downsizing, sondern auf ein extrem hohes Verdichtungsverhältnis des Ottomotors. Der Selbstzünder soll mit 3,4 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern auskommen. Anders als bei der Entwicklung der Benziner wird beim Diesel ein besonders niedriges Verdichtungsverhältnis gewählt.

Eine wichtige technische Neuheit ist die sogenannte G-Vectoring Control (GVC), die für eine noch bessere Fahrdynamik sorgen soll. Dieses System bewirkt, dass sich beim Einlenken in eine Kurve für den Bruchteil einer Sekunde das Drehmoment verringert, das an die Räder geleitet wird. Damit erhöht sich das Gewicht auf den kurvenäußeren Vorderrädern, und es werden stärkere Seitenführungskräfte aufgebaut. So lässt sich das Fahrzeug besser durch die Kurven zirkeln. Aber auch kleine, oftmals unbewusste Lenkbewegungen auf schlechten Wegstrecken werden durch dieses System deutlich verringert.

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