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Der Kia Rio zeigt ein neues Gesicht – Die vierte Generation des Kompakten ist ab 11 690 Euro im Handel

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Seine Weltpremiere feierte der neue Kia Rio auf dem Pariser Autosalon im vergangenen Herbst – jetzt ist er mit markant verändertem Außen- und Innendesign, einer erweiterten Motorenpalette sowie neuesten Infotainment- und Sicherheitstechnologien auf dem Markt.

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Seit 2011 war die Vorgänger-Generation des Kia-Bestsellers auf dem Markt. Im letzten Verkaufsjahr konnten weltweit noch 473 000 Einheiten des Kompakten abgesetzt werden. Der Neue auf Hyundai-i20-Plattform soll an den Erfolg der dritten Rio-Generation anknüpfen und möglichst neue Absatzrekorde einfahren.

Dafür wurde ihm ein komplett neues Outfit mit auf den Weg gegeben. Es ist glatt und schnörkellos, aber beileibe nicht langweilig. Die Front mit dem verbreiterten Tigernasen-Kühlergrill und den neuen schlankeren Scheinwerfern mit serienmäßigem LED-Tagfahrlicht wirkt kräftig. Zum Marktstart ist das Fahrzeug in neun Außenfarben sowie mit 15 bis 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen in drei verschiedenen Designs erhältlich.

Der neue Rio ist mit 4,07 Metern um 15 Millimeter länger als der Vorgänger und etwas flacher gehalten. In der Silhouette fallen die längere Motorhaube, die aufrechtere Position von C-Säule und Heckscheibe sowie der kürzere Hecküberhang auf. Die veränderten Proportionen stehen dem Fahrzeug gut, und auch wenn es nicht wesentlich größer geworden ist, bietet es etwas mehr Platz als der Vorgänger, vor allem mehr Kopf- und Beinfreiheit.

Die Sitze für Fahrer und Beifahrer sind komfortabel und bieten guten Seitenhalt. Der Kofferraum fasst nun 325 Liter – das sind 37 Liter mehr, als in den des Vorgängers passten. Nach Umlegen der Rücksitz-Lehnen kann das Stauvolumen auf 980 Liter erweitert werden – in dieser Hinsicht gehört der neue Rio schon mal zu den Klassenbesten.

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Trotz der verarbeiteten Kunststoffe wirkt das Cockpit hochwertig. Dazu tragen auch Metall-Akzente und Oberflächen in Hochglanzschwarz sowie die eher horizontale Ausrichtung bei. Die leicht zum Fahrer geneigte Zentralkonsole ist je nach Ausstattung mit einem 3,8-Zoll-Display oder einem hochauflösenden Sieben-Zoll-Touchscreen für Navigation, Audiosystem und Smartphone-Integration ausgestattet. Noch mehr Fahrer-Assistenten und Komfort-Elemente werden angeboten: Optional sind unter anderem Notbrems- und Spurhalteassistent, Tempomat, Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung, Parksensoren, Rückfahrkamera und Berganfahrhilfe verfügbar.

Der Kia Rio ist in den vier Ausführungen Attract, Edition 7, Spirit und Platinum Edition erhältlich. Die Einstiegsversion Rio 1.2 Attract, die serienmäßig unter anderem mit dem Audiosystem, dem Bordcomputer, einem Dämmerungssensor, elektrisch einstellbaren Außenspiegeln und dem Start-Stopp-System ausgerüstet ist, hat ein höheres Ausstattungsniveau als das Vorgängermodell. Die Preise für die Baureihe beginnen dennoch unverändert bei 11 690 Euro.

Voll ausgestattet präsentiert sich der neue Kia Rio in der Ausführung Platinum Edition für 21 290 Euro. Deren Serienausstattung reicht von elektrischem Glasschiebedach, Klimaautomatik und Sitzbezügen in hochwertiger Ledernachbildung bis zu Smart-Key, Aluminium-Sportpedalen und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Standard sind zudem ein Spurwechselassistent und ein autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung sowie der Sieben-Zoll-Touchscreen.

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Als Antriebe werden zunächst fünf Motorisierungen mit einer Leistungsbreite von 62 kW/84 PS bis 88 kW/120 PS angeboten. Neu ist der 1,0-Liter-Turbo-Benzin-Direkteinspritzer (T-GDI), der in den Leistungsstufen 74 kW/100 PS und 88 kW/120 PS zu haben ist. Kia erwartet, dass dieser neue Motor der Renner im Rio sein wird. Der Dreizylinder erweist sich als erstaunlich agil und sorgt für deutlich mehr Fahrspaß als die größeren Benziner. Die drei weiteren Motoren, ein 1,2- und 1,4-Liter-Benziner sowie ein 1,4-Liter-Diesel, sind aus dem Vorgänger bekannt – sie wurden lediglich überarbeitet. Für den 1,4-Liter-Benziner ist eine Vier-Stufen-Automatik erhältlich.

Verbessert hat sich die Dämmung des Fahrzeugs, so dass die Motorengeräusche deutlich weniger wahrnehmbar sind. Das neue Fahrwerk ist perfekt abgestimmt und schluckt willig die Bodenunebenheiten. Die Lenkung arbeitet sehr direkt, die Schaltung leicht und präzise. Kurzum: Damit hat Kia ein sehr wettbewerbsfähiges Auto auf die Räder gestellt, dem auch noch eine
Sieben-Jahres-Garantie mit auf den Weg gegeben wird.

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