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Café Racer in Geschichte und Gegenwart und in einem Buch von Michael Lichter und Paul D’Orléans

Berlin, Deutschland (RoadsRus). Was ein Café Racer ist, das kann man wunderbar bei Wikipedia oder im Buch „Café Racer – Speed, Style und Stories“ von Michael Lichter und Paul D´Orléans nachlesen und ansehen. In der Einleitung wird von Motorrädern, „die für hohe Tempi gebaut wurden und für Fahrer, die sich eng an sie schmiegen“ geschrieben und dass der Begriff einst „abwertender Slang aus Süd-London für junge Motorradfahrer“ war, „die mit heißen Maschinen lieber über Schnellstraßen jagten und an Straßencafé herumhingen, als sich auf eine Rennstrecke zu trauen“.

Eines der berühmten Cafés ist laut Wikipedia „das Ace Cafe“, das früher „eine Raststätte in Stonebridge, nordwestlich von London“ war und „in der Motorrad-Subkultur eine wichtige Rolle als Treffpunkt und Veranstaltungsort“ spielte, wo der Begriff „Café Racer „geprägt“ worden sein soll, weswegen „seit der Wiedereröffnung des Ace Cafes 2001 … sich die Szene einmal jährlich dort zum ‚Ace Day'“ treffe. Toll.

Doch in dem großformatigen Buch voller bunter Bilder, dessen Texte aus dem Englischen von Udo Stünkel stammen, geht es mehr um Maschinen wie den Kult-Café-Racer „BSA Gold Star oder auf Norton-Fahrwerken basierende Umbauten“ wie die Norton Manx oder Triumph-Zweizylinder. „Die Fahrer bauten“ nach der „eigentlichen Café-Racer-Phase der späten 1950er Jahre“ ihre Maschinen um: „mit flachem Lenker oder Stummeln, zurückversetzten Fußrasten und einer gekürzten Sitzbank, denn nur diese Kombination sorgte für möglichst geringen Luftwiderstand und für entsprechend hohe Geschwindigkeiten“.

In den drei Kapitel werden Café Racer in Geschichte und Gegenwart gezeigt und sind überschrieben mit „Rennmaschinen auf der Straße“, „Der Aufstieg der Specials“ und „Das Ende eines Goldenen Zeitalters – und der Neuanfang“. Die „Bike-Galerien“ laden zum blättern und betrachten ein, aber bitte bei den „Stories“ stoppen, denn sie sind neben informationsschwangeren Bildbemerkungen unterhaltsam und somit lesenswert.

* * *

Michael Lichter und Paul D’Orléans, Café Racer, Speed, Style und Stories, 224 Seiten, 268 Farbfotos, Format: 25,8 x 31,3 cm, gebunden mit Schutzumschlag, Verlag: Delius Klasing, Bielefeld, 1. Auflage 2017, ISBN: 978-3-667-10840-1, Preise: 49,90 EUR (D), 51,30 EUR (A)

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